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Album Reviews, Reviews

Haken – Fauna – Bunt wie die Tierwelt – Album Review

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Land: England

Genre: Progressive Metal

Haken sind zurück! Wer sich noch an meinen Artikel zum Vorgängeralbum “Virus“ erinnern kann, wird sicher wissen, welche Punktzahl die Briten schlagen müssen (und wer nicht, darf auch gern HIER spicken). “Fauna“ heißt die neue Scheibe und behandelt auch thematisch die titelgebende Tierwelt. Jeder Song ist einem neuen Naturbewohner gewidmet. Ein eher loses Konzept wenn man das Thema von “Virus“ betrachtet, das den zweiten Teil der auf “Vector“ angefangenen Geschichte darstellt. Ob Haken dieses starke Albenduo überhaupt schlagen kann?

Die zwei ersten Singles des Albums offenbaren schon mehrere Veränderungen der musikalischen Stoßrichtung. Während die Band auf “Virus“ stark auf harte Gitarrenriffs und -akrobatik gesetzt hat, dürfen auf “Fauna“ alle Instrumente mal ins Spotlight. The Alphabet Of Me startet beispielsweise mit poppigen Synth-Anschlägen und endet mit eine Art Reggae-Outro, bei dem besonders der Bass hervorsticht und ein Trompetensolo zum Besten gegeben wird. Weiterhin klingen viele der Songs weniger geradlinig und besitzen mehr Prog. Der Refrain von Nightingale beispielsweise wird in drei verschiedenen Versionen gespielt, von denen eine schwerer zu folgen ist als die andere. Ein Fest für Freunde facettenreicher Musik.

Der Rest des Albums offenbart jedoch noch mehr. Es werden viel mehr Synthesizer-Klänge genutzt als auf den Vorgängerwerken und besonders vielfältig eingesetzt. Beneath The White Rainbow besitzt ein Klaviersolo und Lovebite lebt von den Arpeggiator-Klängen im Refrain. Haken erlauben sich auf “Fauna“ auch wieder, nicht so ernste Songs zu schreiben, was man besonders beim elfminütigen Elephants Never Forget merkt. Der Track erinnert besonders in den Strophen stark an Cockroach King und wird erst durch die Synthesizer so schön albern, wie es ist.

Trotz der vielen Neuerungen bleibt doch einiges von “Virus“ auch auf “Fauna“ erhalten. Der Opener Taurus versorgt alle Headbanger mit einem herrlich schönen Breakdown und den fiesesten Riffs des Albums. Das nachfolgende Nightingale ist ebenfalls gesegnet von den Riff-Göttern und lässt besonders im Refrain die Hunde von der Leine. Apropos Refrain: Haken haben ein Händchen für Ohrwürmer entwickelt und trotz der zunehmend komplizierteren Songarrangements bleiben viele Tracks doch im Kopf. Daran sind oftmals die Refrains schuld. Besonders hervorzuheben ist Sempiternal Beings, das zwar mit einem sehr technisch klingenden Beat ausgestattet ist, aber dank dem hypnotisierenden Gesang von Ross Jennings doch seinen Platz in den Hirnlappen findet. Weitere Überflieger auf dem Gebiet Chorus sind die Single-Auskopplungen Lovebite und Nightingale, der Closer Eyes Of Ebony und Island In The Clouds.
Längenmäßig ist auf dem Album alles dabei: Vom oben erwähnten Überlänger Elephants Never Forget bis hin zum unter vier Minuten laufenden Lovebite.

Jetzt fragt ihr euch sicher (und entschuldigt hoffentlich den schlechten Wortwitz): “Wo ist der Haken an der Sache?“ Nun ja, viel zu bemängeln gibt es an “Fauna“ nicht. Trotzdem habe ich klare Favoriten und damit auch Songs, die nicht so gut abschneiden. Die ersten vier Tracks Taurus, Nightingale, The Alpabet Of Me und Sempiternal Beings fallen ganz klar in die Favoriten-Kategorie, aber Beneath The White Rainbow und Island In The Clouds können leider nicht ganz mithalten. Ersteres über-proggt sich manchmal etwas (Klaviersolo) und letzteres ist einfach zu unscheinbar, um mit den Stars der Show mithalten zu können. Obwohl Island In The Clouds eventuell ein Sleeper-Track sein könnte, der in ein paar Monaten noch richtig zündet. Tracks Nummer sieben bis neun sind dann wieder auf der besseren Seite des Albums angesiedelt.

Vor dem Fazit möchte ich noch einen Track genauer beleuchten. Rausschmeißer Eyes Of Ebony erinnert mich stark an Bound By Gravity vom Album “Affinity“. Beide Lieder sind sehr ruhig und werden erst gegen Ende bombastisch. Außerdem transportieren beide Songs ein melancholisch-traumhaftes Gefühl in ihren Refrains. So beendet man ein Album!

Fazit: Haken haben mit “Fauna“ ein vielseitiges und kreatives Album erschaffen. Alle Instrumente dürfen glänzen, jeder Track klingt einzigartig und doch ganz nach Haken. Die Refrains setzen sich sofort im Gehörgang fest und doch hat man an den komplizierten Arrangements der Songs noch lange zu kauen. Diese Balance macht für mich den Spaß am Progressive Metal aus. “Fauna“ ist ein Muss für Haken-Fans und gleichzeitig ein guter Startpunkt für all die, die es mal werden wollen.

Von mir gibt‘s dafür 9 von 10 Bängs!

neun von zehn

“Fauna“ erscheint am 3. März 2023 via Inside Out Music und ist als CD, LP und digitaler Download erhältlich.

Die Band:

Ray Hearne – Schlagzeug
Charles Griffiths – Gitarre
Richard Hen Henshall – Gitarre, Keyboard
Peter Jones – Keyboard
Ross Jennings – Gesang
Conner Green – Bass

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Elias

Schreiberling aus Leidenschaft, Metal-Enthusiast seit der Schulzeit. Verirrt sich gern in den Tiefen des Prog und bestaunt moderne Ansätze zu Rock und Metal.

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