KINGSMASH – The Heart Remains At Home

ein Albumreview

  • Genre: Hardrock
  • Herkunft: Deutschland
  • VÖ: 1. Mai 26

Mit ihrem Debütalbum The Heart Remains at Home liefern KINGSMASH ein Statement ab, das sich hören lassen kann: kraftvoll, melodisch und voller Energie. Die Band verbindet auf ihrem Erstling eingängigen Power-Rock mit klassischen Metal-Elementen und schafft dabei eine bemerkenswerte Balance zwischen Härte und Gefühl. Fette Gitarrenriffs treffen auf hymnische Refrains, während emotionale Gesangslinien dem Sound eine zusätzliche Tiefe verleihen.

Schon der Opener Infernal Fire macht klar, wohin die Reise geht: schnelle, druckvolle Riffs, gepaart mit eingängigen Hooks und einer ordentlichen Portion melodischem Metal, die an Größen wie Iron Maiden oder Helloween erinnert. Mit Devil Inside Your Head schlägt die Band dann etwas stärker in Richtung Hard Rock aus, ohne dabei ihre metallische DNA zu verlieren.

Generell zeigt sich das Album abwechslungsreich: Eingängigkeit wird bei KINGSMASH großgeschrieben, was sich besonders in Songs wie The War Of The Angels oder dem Titeltrack The Heart Remains at Home widerspiegelt – Nummern, die sich sofort im Ohr festsetzen. Groovige Midtempo-Stücke wie Sparrow wechseln sich mit schnelleren Tracks wie The Wild Girl ab und sorgen dafür, dass über die halbe Stunde Spielzeit hinweg keine Langeweile aufkommt.

Bemerkenswert ist dabei die Souveränität, mit der die Band agiert. Obwohl KINGSMASH erst seit Ende 2023 unter diesem Namen aktiv ist, bringen die Mitglieder jahrzehntelange Erfahrung mit – und genau das hört man. Das Songwriting wirkt ausgereift, die Arrangements sitzen, und die Produktion ist druckvoll und klar.

Ihr selbst ernannter Stil „Black Forest Power Rock“ erweist sich dabei nicht als bloßes Schlagwort, sondern als treffende Beschreibung ihres Sounds.

Fazit:
KINGSMASH liefern ein Debüt, das durch Eingängigkeit, Energie und musikalisches Können punktet. Ein Album, das sowohl Classic-Rock-Fans als auch Metalheads abholt – und Lust auf mehr macht. Anspieltipp: unbedingt der Titeltrack.

sieben von zehn

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By Olli C

Passionierter Motorradfahrer sowie "Möchtegern"- Schlagzeuger und Fotograf aus Österreich. Bevorzugt Powermetal, traditionellen Heavy Metal, NWOBHM, Thrash, Melodic Death,Sleeze, Gothic, Symphonic Metal, Glam aber auch Hard Rock. Ist mit seiner Kamera in Wien, Niederösterreich, der Steiermark dem Burgenland, Slowenien, Ungarn und in Tschechien unterwegs für Konzert und Festivalreportagen. Macht jedoch auch Albumreviews und wirft ein Auge auf Undergroundbands. Moderierte früher Metalshows auf diversen Internetplattformen.

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