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Robokopf – The Echeos of Owls – Album Review

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Robokopf aus Wien bezeichnen ihren Sound unter anderem als Regressive Gloom Rock, ich muss zugeben das ich mir nichts unter diesem Begriff vorstellen konnte. Aber sehr wohl mit Retrorock, der seit geraumer Zeit einige geile Bands ans Tageslicht befördert hat in den letzten Jahren. Diese flog bisher unter meinem Radar.

Gleich vorne weg, The Echeos of Owls ist ein sehr abwechslungsreiches Album, klingt aber trotz der verschiedenen Stimmungen und Einflüsse rund und aus einem Guss. Da hätten wir gleich mal den ersten Song auf dem Album, Vinegar Fist, der mich sehr an Black Sabbath auf deren ersten beiden Alben erinnert. Sollte ich jemals die Gelegenheit haben mit dem Texter der Band ein Gespräch zu führen muss ich unbedingt fragen was eine Essigfaust sein soll? Vielleicht liest er ja das Review und antwortet darauf!?

Der dritte Titel auf der Platte hört auf den Namen watching the moon, dieser klingt in meinen Ohren nach Danzig auf dessen Album 4. Und bei Erinnerung an Else U. meine ich Daniel Fink würde sich stellenweise  an Ian Anderson von Jethro Tull versuchen. Aber alles ohne wie eine plumpe Kopie zu klingen, sondern mit einer erfrischenden Eigenständigkeit.

Der schwächste Song ist für mich chubby children. Ich hoffe Robokopf haben diesen gestörten Song aus einer humorigen Laune aufgenommen. Vielleicht um das Album nicht zu kurz werden zu lassen.

Insgesamt findet man acht Lieder auf dem The Echoes of Owls, wobei mir sieben davon sehr gut gefallen. Auch das Artwork weiß zu gefallen und passt gut zum Sound der Band.

Fazit: Ein gelungenes Debut die ihre Einflüsse gekonnt in ihren Vienna Regressive gloom rock einbettet. Dafür gibt es von mir acht von zehn Bängs.

Das Album ist als Download und auf Vinyl bei https://robokopf-art.bandcamp.com/releases erhältlich.

Line up:

Daniel Fink: Gesang

Andreas Teutschl: Gitarre, Gesang

Reini Malidus: Schlagzeug

Lukas Eisenmenger: Bass (Mr. White)

 

 

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Christian B

Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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