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Chaos Inside – AN602 – Album Review

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Was für eine krude Mischung dachte, ich mir bei der Beschreibung des Sounds, die dem Album beilag, Industrial Metal trifft Symphonic Metal. Das nichtssagende 0815 Cover hat auch nicht zu positiven Erwartungshaltungen geführt. Aber man ist ja aufgeschlossen und jeder hat eine Chance verdient!

Und tatsächlichen haben es Chaos Inside geschafft mich zu überraschen. Diese Band trifft doch sehr meinen Geschmack. Mehr Power als Industrial, mehr klarer variabler Gesang als verzehrte Stimme, mehr klassische Songstrukturen als songzerstörende Samples.

Viel Bombast, schöne Gitarrensolos und meist passende Keyboard Einsätze. Das aus Österreich stammende Trio schafft es hartes Riffing mit melodischen Vocals und modernen Rock zu verbinden und in ein homogenes Gewand zu pressen.

Sehr gut zu hören bei Titeln wie „Set the world on fire“, dem Titeltrack „AN 602″ und „A whole lot of nothing“. Die restlichen Songs stehen den gerade aufgezählten Songs in nicht viel nach und auch nach mehrmaligem Durchlauf finde ich keine größeren Unstimmigkeiten, an denen ich mich aufhängen könnte.

Fazit: „AN 602″ ist ein durchgehend gelungenes Album, das ich jedem empfehlen würde, der Fan von  „Sonata Artica“ und ähnlichem ist. Abwechslungsreiche Songs die aus Symphonic Metal aufgebaut sind und moderne Einflüsse geschickt mit einfließen lassen. Dafür gibt es jetzt von mir überraschte neun von zehn Bängs!

Erschienen ist das Album bei Mars Music Productions.

 

Line up:

Andy – Vocals, Guitar, Keyboard

Petra – Bass, Backing Vocals

Stephan – Drums

Webseite: https://www.chaosinside.at/

Facebook: https://www.facebook.com/ChaosInsideMetal/

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCb6id91BU6KKgBEqVJ43xMg

 

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Christian B

Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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