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White Dog – White Dog – Album Review

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Genre: Classic Rock

Land: USA

Manchmal braucht ein Album länger um zu reifen oder bis man in der richtigen Stimmung für die jeweilige Musik ist. So ging es mir mit dem selbstbetitelten Debüt der Classic Rocker White Dog.

Immer wieder hab ich das Album angemacht, nur um zu merken, dass die Stimmung einfach nicht passt. Nun habe ich es aber endlich geschafft und bin mit dem Album lauwarm geworden.

Classic Rock ist nicht direkt mein Fall, dennoch kann man mit „White Dog“ auf alle Fälle seinen Spaß haben. Die durchwegs eher lang gehaltenen Songs sind eine feine Symbiose aus Classic Rock und Psychedelic Rock. Hier schreit einfach alles nach 70er Jahre. Angefangen beim Look der Band, bis hin zum Sound. Nicht so über produziert, wie es in der heutigen Zeit schon fast Gang und Gäbe ist. Wäre die Produktion so glatt wie bei anderen Veröffentlichungen ginge klar der Charme verloren.

Auf dem nur acht Tracks starken Album können mich vor allem die beiden letzten Songs überzeugen. Pale Horse mit seiner düsteren Atmosphäre und der schleppenden Instrumentalisierung und dann die Hymne Versus Cultus, welches mich sehr an Led Zeppelin erinnert. Mit einem starken progressiven Touch baut sich die Nummer über die ersten Minuten nur auf. Tempowechsel und das eine oder andere Solo runden Versus Cultus ab.

Fazit:

Ich bin auch nach „White Dog“ kein großer Fan des Classic Rock, aber das Album macht Laune. Die richtige Mucke für einen entspannten Abend, wenn man mal die Presslufhämmer nicht auspacken will.

Ich vergebe 7 von 10 Bängs.

sieben von zehn

„White Dog“ erschien bereits am 25. September via Rise Above Records und ist als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich.


Line-Up:

Carl Amoss – Guitar

John Amoss – Drums

Rex Pape – Bass

Clemente De Hoyos – Guitar

Joe Sterling – Vocals


Tracklist:

1. Sawtooth

2. Black Powder

3. Lanterns

4. Snapdragon

5. Crystal Panther

6. Abondon Ship

7. Pale Horse

8. Versus Cultus

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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