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The Lawrence Arms – Skeleton Coast – Rückkehr des Punk-Trios – Album Review

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Sechs Jahre ließ die Punk Band The Lawrence Arms ihre Fans auf ein neues Album wartet. Dazwischen kam 2018 noch eine Best Of ehe sie nun mit ihrer neuen Platte am Start sind. Für mich war es wieder einmal eine neue Band. Ich erwartete anfangs auch anhand des Namens eine Prog Metal Band, keine Ahnung warum.

Credit by Ben Pier

Der Opener Quiet Storm leitet nachdenklich ein, mündet aber dann in eine reine Punk Nummer. Inklusive einen gehörigen Batzen Melancholie. Geht schnell ins Ohr und endet recht unvermittelt nach gut zwei Minuten, was für mich aber viel länger wirkt.

Die beiden folgenden Songs PTA und Belly of the Whale gehen im Vergleich zum doch etwas zurückhaltenden Opener schnell nach vorne und haben auch in den Vocals um einiges mehr Rotz.

Wobei mir gerade die Tracks besonders gefallen die nicht so nach vorne preschen und nachdenklich ins Ohr gehen, so wie bei meinem Highlight Lose Control. Geboten wird eine ähnliche Stimmung wie auch bei Quiet Storm, nur noch um einige ruhiger und nicht ganz so melancholisch wie eben dieses. Die ganze Grundstimmung ist positiver.

Mit Coyote Crown, dem wohl experimentellsten Track endet dann auch schließlich das Album. Treibende Drums, ausgefeilte Riffs und ein starkes Solo am Schluss zeigen was man noch von The Lawrence Arms erwarten kann. So hätten gern mehrere Nummern sein können.

Fazit:

„Skeleton Coast“ ist ein gutes Punk Album. Mehr braucht man gar nicht dazu sagen. Es bietet ein paar wirklich gute Nummer, der große Wurf ist es für mich persönlich aber nicht.

Ich vergebe 7 von 10 Bängs.

sieben von zehn

„Skeleton Coast“ erschien am 17. Juli via Epitaph Records und ist als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich.


Line-Up:

Chris McCaughan – Guitar/Vocals

Brendan Kelly – Bass/Vocals

Neil Hennessy – Drums


Tracklist:

1. Quiet Storm

2. PTA

3. Belly of the Whale

4. Dead Man´s Coat

5. Pigeons and Spies

6. Last Last Words

7. Demon

8. Ghostwriter

9. How To Rot

10. Under Paris

11. Goblin Fox Hunt

12. Lose Control

13. Don´t Look At Me

14. Coyote Crown

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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