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The Dogs – Post Mortem Portraits of Loneliness – Ein Album Review

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Genre: Punk/Punk Rock

Es ist in den letzten Jahren selten vorgekommen, dass mich eine Band bei ihrem Auftritt auf diese Art beeindruckt haben, oder sagen wir eher, beängstigt haben wie die Norweger um Kristopher Schau. Mit mehr energetischer Attitüde und Aggressivität habe ich selten einen Musiker unters Publikum gehen, oder eher springen, sehen. Um sich schreiend, keifend und spuckend kämpfte er sich wortwörtlich durch deren Setlist. Und nun liegt der neueste Longplayer dieser Formation unserer Redaktion vor.

Die ersten Töne des Albums beginnen fast ruhig, das ändert sich aber nach wenigen Sekunden, bevor sich The Storm zu einem amtlichen Rocker hochschaukelt. Der nächste Track Do You Wanna Die legt nochmal eine Schippe drauf in Sachen Aggressivität, Punkmusik von der besten Sorte.

Ruhig und besinnlich wird es mit Someone?, einem balladesken Song, der mit Mundharmonika Klängen startet und die Stimme von Kristopher zeigt, dass sie auch zerbrechlich klingen kann. „Someonewho would just have the courage to hold my hand. As I break into pieces, for reasons only I understand. Someone who’ll tell me the wind smells of reasons to live. And someone who’ll forgive“

Hat da jemand Schuldgefühle?

Danach wird es wieder rockiger, was sich bis zum Schluss nicht mehr ändert. In Sachen Aggressivität und Härte wird bei Meat Vulgarity nochmal so richtig Gas gegeben, bevor es in den Endspurt der Platte geht.

Die letzten vier Titel sind dann nochmal amtliche Rocker, die wie der Rest der Platte auch keine Gefangenen macht.

Fazit: Post Mortem Portraits of Loneliness kann die Energie, die The Dogs live auf die Bühne bringen, fast auf einem Tonträger bannen. Wie ich finde, ein Highlight des noch jungen Jahres, das sich 9 von 10 Bängs verdient hat.

neun von zehn

Erschienen ist Post Mortem Portraits of Loneliness bei Drabant Music

Line Up:

Kristopher Schau – Gesang

Mads Martinsen – Gitarre, Gesang

Roar Nilsen – Bass, Gesang

Stefan Höglin – Orgel, Gesang

Henri Gustavsen – Drums, Gesang

Kenneth Simonsen – Percussion, Mundharmonika, Gesang

Track List:

Who’s Not Doing Great

Do You Wanna

The Storm

Someone?

Forced Hands

Meat Vulgarity

Everything Will Be Worse In The Morning

I Should Be Better

Unfound In Darkness

Hope This Is A Coma

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Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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