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Sylent Green – Stop Motion Mind – Ein Album Review

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Leck fett! Ich kann es nicht anders sagen. Was knallen uns da Sylent Green mit Stop Motion Mind für ein Brett vor den Latz. Aber von vorn. Sylent Green kommen aus Hannover und haben sich Melodic Death Metal auf die Fahne geschrieben. Aber ganz so einfach lassen sie sich nicht in diese Schublade stecken.

Stop Motion Mind startet traditionell. Death Metal, der sich sehen lassen kann. Tiefe, schwere Klampfen, Growls, die Mark und Bein erschüttern, ab und an noch ein paar Black Metal Screams. Sobald sich aber der clean Gesang episch erhebt, geht das Ding in eine ganz andere Richtung. Man verleiht der ganzen Sache noch mehr Druck und Groove, dass man fast schon das Genre verlässt. Wer jetzt eine Richtung braucht, könnte meiner Meinung nach so an die frühen Korn denken. Stimmlich und Soundmäßig.

Aber damit hier keine Langeweile aufkommt, werden noch ein paar Maidenlastige (Wenn wir schon mal bei Richtungen sind.) Gitarren und dezente Anteile von Industrial Metal mit eingestreut. All das macht Stop Motion Mind sehr einprägsam und abwechslungsreich.

Die Songs knallen amtlich, setzen sich aber durch ihre eingängigen Melodien sofort im Kleinhirn fest. Das ist genau das, was Stop Motion Mind so bockstark macht. Der starke Kontrast zwischen harten, brutalen Sound und dieser melodiösen Geschichte, die einfach nur geil rüber kommt.

Man kann abschließend sagen, ein frischer Sound von einer nicht mehr so ganz taufrischen Band (seit 2000 am Start). Stop Motion Mind macht einfach Bock auf mehr.

9 von 10 Bängs.

neun von zehn

Auf Stop Motion Mind sind zu hören:

Alex, Ingo, Matthias, Martin, Florian, Birger, Hannes, Dennis

VÖ: Bereits erschienen.

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Christian

Christian

geb. 1977, Metalfan seit 1989, verheiratet, ein Sohn, Heavy, Death, Thrash und Hardcore. Der Fachmann, wenn es um Bands geht, die aus Ländern kommen, deren Namen die meisten nicht mal kennen.

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