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Midnight Deadbeats – Moonshine Carnival – Ein Album Review

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Genre: Rock/Retro ´70s Classic Rock

Man möchte meinen das in dem Segment des Classic Rock in den letzten Jahren alles gesagt wurde, zu groß ist die Veröffentlichungsflut die uns inzwischen erreicht hat. Angefangen von Kadaver, Graveyard oder auch Blues Pills.

Aber dann kommt doch wieder ein Album um die Ecke, das einen aufhorchen lässt. So auch Moonshine Carnival von Midnight Deadbeats. Gut, die Schweizer erfinden das Rad nicht neu, was ja kaum möglich ist. Aber was da locker flockig aus meinen Boxen dröhnt ist erste Sahne. Gleich beim Opener Dishwasher fangen die Beine an zu zucken und man beginnt, ob man will oder nicht, sich im  Takt mitzubewegen.

Zu Gute kommt dem Trio auch, dass sie sich nicht allzu sehr Ernst nimmt, was dem Album auch einen frischen Anstrich gibt. Die Refrains wie zum Beispiel bei Chupacabra und Kill me bleiben sofort hängen. Auch hier beginnt man zwanghaft mitzusingen.  

Ausnahme ist der letzte Song des Albums, Birds, der sich schleppend, fast schon hypnotisch seinen Weg in den Gehörgang bahnt. Erinnerungen werden wach an frühe Black Sabbath. Bedrohlich von Anfang bis zum Ende, frage ich mich ob hier Stephen Kings Stark, the dark half oder Hitchcocks Die Vögel Pate standen?!

Fazit: Ein äußert gelungenes Classic Rock Album das keine Wünsche übrig, und mich vom ersten Ton weg gegeistert. 8,5 Bängs von 10 Bängs gebe ich dafür.

Moonshine Carnival erscheint am 20. November über Sixteentimes Music

Line Up:

Mono Mojo – Gitarre/Gesang

Harald Binder – Bass

Jukka Altermatt – Drums

Tracklist:

Dishwasher

Rock´n´Roll

Useless Machine

Suicide Clutch

The Battle

Chupacabra

Kill Me

Vicious

Liperty Vultures

Birds

http://www.fb.com/midnightdeadbeats

https://midnightdeadbeats.bandcamp.com/

https://www.instagram.com/midnight_deadbeats

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Christian B

Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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