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Light and Rain – Avalanche Dream – Album Review

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Genre: Indie-Folk, Folk-Punk, Singer-Songwriter

Land: Deutschland

Nach einigen sehr erfolgreichen Singleveröffentlichungen erscheint auch endlich das Debut Album von Light and Rain. Per Definition dem Indie-Folk zu zu ordnen, lässt sich die Musik auf „Avalanche Dream“ dann aber doch nicht nur in diese Schublade stecken.

Der Opener For You ist sicherlich die Folkblaupause des Albums und erinnert in Aufbau und vor allem Vocals an den Frontmann von Defeater, Derek, der auch so manche Akustiknummer in seinem Repertoire hat. Selbst lyrisch kann man gewisse Parallelen ziehen. Eine ruhige aber nicht leise Nummer, die von der instrumentalen Raffinesse sehr profitiert. Wo hört man schon mal eine Mundharmonika?

Schon das folgende The Ghost lässt sich nicht mehr zur Gänze in die Indie Folk Schiene packen. Die rockig funkige Nummer geht schnell in Ohr und Bein. Feine Singalongparts und ausgeklügelte Instrumentals zeigen Light and Rain von einer anderen Seite, ohne aber die Connection zum bekannten Sound zu verlieren.

Der Full-Band-Stil den Jan-Eric mit seiner Band der Platte verpasst hat fügt sich wunderbar in das an sich minimierte Singer-Songwriter Konzept und gibt jedem einzelnen Track gleich noch mehr Persönlichkeit. So wird Demons von Drums unterlegt, die das Ganze schon fast wie ein Ritual wirken lassen. Die Vocals von Jan-Eric gehen auch hier wieder unter die Haut. Mein Highlight ist aber ganz klar der Mundharmonikapart. Richtig klasse. Sowas würde ich gerne noch viel öfter hören wollen. Dieses Instrument versprüht einfach eine so spezielle Atmosphäre wie nur selten gehört.

Und gerade wenn Light and Rain seine angestandene Komfortzone verlässt und ungewöhnliche Töne anschlägt kann er mich komplett abholen. So wie auch im sehr retro klingendem Sink : Swim. Ein instrumentales Gewand das mich ganz oft an David Bowie denken lässt. Klassisch und doch irgendwie zeitlos, vermengt Light and Rain hier Vergangenheit und Gegenwart zu einem homogenen Sound, der trotz der immer wieder aufkeimenden Melancholie einen davonschweben lässt.

Einen richtigen Favoriten auszuloten ist aber dennoch ziemlich schwierig. Jeder Song hat seine Momente. Die einen zünden direkter als die anderen, aber gerade die instrumentale Abwechslung macht aus „Avalanche Dream“ einen kleinen entspannten Ritt. Für mich persönlich gehört aber noch Withered Flowers ganz wichtig erwähnt. Das sehr sphärische Riffing in einem auch ansonsten sehr offen gehaltenen Sound, ergänzt wieder mit Mundharmonika, macht einfach enorm Spaß und kann durch den wohl offensten Sound auf dem ganzen Album deshalb wahnsinnig begeistern.

Fazit:

„Avalanche Dream“ ist ein ausgesprochen gutes Debut Werk. Klar ist für mich zwar auch, dass sich das Album wohl bei mir nicht zu einem Dauerdreher mausern können wird, dafür ist es natürlich insgesamt zu ruhig. Nichts desto trotz hat mich Light and Rain mit der LP abgeholt.

Wenn man nichts gegen ruhigere Musik hat, sollte man unbedingt ein Ohr oder zwei riskieren. Größtes Manko ist ganz klar die Kürze. Das nächste Mal können es statt neun gern zwölf Songs sein.

Ich vergebe 8 von 10 Bängs.

acht von zehn

„Avalanche Dream“ erschien am heutigen 31. März und ist als Vinyl, Digitales Album und Stream verfügbar.


Tracklist:

1. For You

2. The Ghost

3. Lost Brothers

4. Demons

5. Spin My Records

6. Sink : Swim

7. Withered Flowers

8. Short Hot Summer

9. Empty Hands


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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