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Kaiser Franz Josef – III – Ein Album Review

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Hard Rock mit einem leichten Einschlag zum Alternative vom Feinsten, das erwarte ich von dem Trio aus Wien. Eingängige tanzbare Nummern wie schon auf ihrem Zweitwerk Make Rock Great Again, das 2017 erschienen ist.

Und ich habe bekommen, was ich wollte. Nummern wie Cactus und Strip my Soul gehen sofort ins Bein und es fällt einem schwer, sich still zu halten. Dazwischen coole Rocknummern, Epitaph und All in my Head zum Beispiel, die zum lässigen Kopfnicken animieren. Ich würde sagen Kaiser Franz Josef haben ihren Auftrag erfüllt.

Auf III ist es dem Trio gelungen, ihren Sound noch weiter zu perfektionieren. Dafür haben sie sich niemand geringeren als Tom Dalgety als Produzenten ins Studio geholt, der auch schon mit den Pixies, Rammstein und Opeth gearbeitet hat. Demensprechend fett dröhnen die Songs des Albums aus den Lautsprechern.

Allerdings gerät es an manchen Stellen sperriger als der Vorgänger, was aber dem Hörvergnügen keinen Abbruch tut. Und was vielleicht nur mir so geht, die Stimme von Sham erinnert mich auf dem neuen Werk nicht mehr durchgehend an Chris Cornell, sondern kommt mir eigenständiger vor.

Den Abschluss macht die ruhige, melancholische Nummer Rings to the Bone, die im Chorus und Refrain immer wieder nochmal an Fahrt aufnimmt. Ein würdiger Abschluss für ein cooles Rockalbum.

Fazit: Ich bin ja eher im Heavy Metal zuhause als im Hard Rock, aber wenn ich es mal gechillter haben möchte, und keinen Bock auf Headbangen und Circlepits habe, sondern einfach nur abtanzen möchte lege ich mir Scheiben wie die hier vorliegende von Kaiser Franz Josef auf. Für das coole Teil gibt es 8,5 von 10 Bängs.

Die Platte erscheint am 17. Juli über Smi Col (Sony Music)

Line Up:

Sham – Gitarre, Gesang

Tom – Schlagzeug

Pete – Bass

 

Tracklist:

Dive

Cactus

Strip my Soul

Epitaph

Slow

Overdue

All in my Head

Otherside

Rings to the Bone

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Christian B

Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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