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Blindgänger – Alles beginnt von vorn – Ein Album Review

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Alles beginnt von vorn heißt die neue Scheiblette von Blindgänger. Feinster Crossover aus Metal, Hardcore und Punk wird hier dargeboten. Die ganze Geschichte versüßen uns dann auch noch die deutschsprachigen Texte. Da wären wir auch schon beim einzigen kleinen Kritikpunkt. Was bei den meisten Songs spitzenmäßig funktioniert, wirkt bei ein, zwei Songs, etwas verkrampft. Soll ungefähr heißen, nicht alles was sich reimt ist gut. Das wars dann aber auch schon mit dem Nörgeln.

Musikalisch legen Blindgänger auf Alles beginnt von vorn, einen granatenstarken Auftritt hin. Der Mix aus Punk, Metal, Hardcore und einer fetten Kelle Rock ’n‘ Roll, beeindruckt sehr. Hier werden Lieder aus dem Leben dargeboten (Anspieltipp 1: Festung Europa ). Mit einer gewissen Leichtigkeit (Anspieltipp 2: Dampfhammer), aber auch mit dem ausgestreckten Mittelfinger ( Anspieltipp 3: Meine Rüstung ), zeigt man, wo der Frosch die Locken hat.

Ansonsten gibt es noch zu erwähnen, dass der Sound kräftig aus den Boxen schallt, der Groove nicht vergessen wird, die Riffs ordentlich krachen und die Vocals roh serviert werden. Die Band sagt selber über sich, „Authentisch, ehrlich und laut“. Das kann ich so unterschreiben.

8,5 Bängs von 10

Musikalisch explodieren bei Blindgänger:

El Rich am Mikro

The Holy Matze an den sechs Saiten

Mr. Longneck ebenfalls an den sechs Strippen

Rakete an den Töpfen

Ronny seines Zeichens Tieftöner

VÖ: 02.10.2020

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Christian

Christian

geb. 1977, Metalfan seit 1989, verheiratet, ein Sohn, Heavy, Death, Thrash und Hardcore. Der Fachmann, wenn es um Bands geht, die aus Ländern kommen, deren Namen die meisten nicht mal kennen.

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