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50 Jahre Queen – Who Wants To Live Forever

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Diese Band prägte 20 Jahre die Musikwelt mit ihrer Musik, wie keine andere Band vorher, Queen waren kontinuierlich international erfolgreich: Sämtliche nach ihrem Durchbruch im Jahr 1974 veröffentlichten Studioalben erreichten Platz eins der Charts. Mit rund 200 Millionen verkauften Alben ist Queen eine der weltweit kommerziell erfolgreichsten Bands .1970 von ihrem Sänger Freddie Mercury, Brian May an der Gitarre, Roger Taylor am Schlagzeug und John Deacon am Bass gegründet wurden.

Brian May und Roger Taylor gründeten 1968 die Band Smile mit Tim Staffell als Sänger. Er studierte bei Freddie Mercury am Ealing Art College, der ein großer Fan der Band war. Als Tim Staffell die Gruppe verließ, um sich einer anderen anzuschließen, dachten Humpy Bong, May und Taylor sofort an Mercury. Sobald die drei zusammen waren, wurde  der Bandname Smiles Name auf Vorschlag von Freddie in Queen umbenannt. Das Logo der Band, das von den Tierkreiszeichen ihrer Mitglieder inspiriert war, wurde von Freddie Mercury entworfen.Deshalb sehen Sie zwei Löwen von Deacon und Taylor, die Leo waren. eine Krabbe für May, der Krebs war, und zwei Feen für Merkury der Jungfrau war.

Bekannt ist die Gruppe besonders für ihre große stilistische Bandbreiteund Musikfans haben der Band unzählige Hits zu verdanken. Diese rührt auch daher, dass alle vier Mitglieder am Songwriting beteiligt waren und unterschiedlicher nicht sein konnten, jeder für sich ein Genie. Neben den Hits „We Are The Champions“ und „We Will Rock You“, die aus der Feder von Freddie Mercury und Bryan May stammen, komponierte John Deacon „Another One Bites The Dust“ und Roger Taylor war für „Radio Ga Ga“ verantwortlich. Aber auch innerhalb einzelner Kompositionen brachten die begnadeten Musiker verschiedenste musikalische Elemente ein. Prominentestes Beispiel dürfte das epische „Bohemian Rhapsody“ sein, welches operettenhafte Gesangslinien, balladeske Elemente und knackigen Hardrock in sich vereint. Auch hier ging die Band wieder eigene Wege und veröffentlicht das erste aufwändig produzierte Musikvideo 

Bereits nach vier Jahren gelang der Formation mit dem selbst betitelten Debüt-Album der Durchbruch in der britischen Heimat. Spätestens mit der Veröffentlichung der Single „Bohemian Rhapsody“ 1975 spielte Queen im Konzert der Großen mit. Neun Wochen lang stand der Song an der Spitze der englischen Charts – es war ein einsamer Rekord! Das folgende Album „Night at the Opera“ erreichte dreimal Platin in den USA und markierte den Startschuss für eine beispiellose Karriere. 1977 folgten die Single-Auskopplungen von „We Are The Champions“ und „We Will Rock You“, die zeitlose Oldies wurden. Ende der 1970er entstanden zudem Werke wie „Crazy Little Thing Called Love“ und „Don`t Stop Me Now“.

Danach bestritt die Band neue Wege, der Sound wurde Synthesizer-lastiger. Zeugnisse dieser Ära sind Stücke wie „Another One Bites The Dust“ und „Under Pressure“. Mit „Radio Ga Ga“ hielt 1984 sogar Disco-Musik Einzug in die Musik von Queen. Der größte Erfolg der Band  sollte Live Aid werden,  in nur 17 min verstanden es Queen mit ihrer Performance  die Bühne zu rocken wir keine andere Band an diesen Abend. Ein legendärer Live Auftritt in Londoner Wembley Station.

Ende des Jahrzehnts folgten Highlights wie „A Kind Of Magic“ und „Princess Of The Universe“. Nachdem sich kurzzeitig alle Bandmitglieder mit Solo-Projekten beschäftigt hatten, wurde 1989 „The Miracle“ mit der Hit-Single „I Want It All“ veröffentlicht.

Im Jahr 1991 verdichteten sich die Gerüchte, dass Sänger Freddie Mercury an Aids erkrankt sei. Nur einen Tag, nachdem er seine Erkrankung öffentlich machte, verstarb der legendäre Frontmann am 24. November 1991.  Innuendo“ (1991) war das letzte Queen-Album, an dem Freddie Mercury auf Grund seiner fortschreitenden Aids-Erkrankung mitarbeiten konnte. Zudem konnte die Band in dieser Zeit nicht mehr live auftreten, was die Studioarbeit umso intensiver werden ließ. Auch wenn Freddie Mercury hier bereits gesundheitliche Einschränkungen in Kauf nehmen musste, stimmlich gab er nochmal alles. Für Brian May gehört seine Gesangsleistung in „Show must go on“ zu den besten, die Freddie je vollbracht hat.

Im Nachhinein erhielten Titel wie „The Show Must Go On“ vor dem Hintergrund seiner lebensbedrohlichen Erkrankung eine neue Bedeutung. Die übrigen Mitglieder veröffentlichten ein posthumes Album namens „Made in Heaven“ (1995) und ließen einzelne Auftritte folgen, in denen sich Bryan May und Roger Taylor die Gesangsparts teilten

Queen beginnt und endet mit Freddie Mercury ?  Er verkörperte die Identität der Band, ihre Triumphe und Misserfolge, der charismatische und schillernde Frontmann deren Verlust sie nicht überleben konnten; oder doch nicht !

Brian May und Roger Taylor verstehen es die Band am Leben zu erhalten und der Welt die Musik, die für Freddie alles war,immer noch erlebbar zu machen. Mit Projekten wie Film und Musical halten die beiden verblieben Mitglieder der Band den Kontakt mit Fans und Menschen in der Welt. Queen haben sich mit Adam Lambert neu erfunden, der als Gastmusiker mitwirkt und sich optisch sowie auch gesanglich in das Gesamt Konzept der Band fast magisch einfügt. Freddies Sprit lebt weiter und auf jeden Fall sollte man sich diese Shows nicht entgehen lassen, die auch in Europa halt macht. Zu welchen Zeitpunkt diese allerdings starten ist allerdings vom heutigen Standpunkt ungewiss. The Show must go on………..

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Bine

Bine

Macht hauptsächlich Live Foto Reportagen & Interviews. Ist Fotografin diverser österreichischer Bands und Locations von Oberösterreich bis Tirol. Musikalisch unterwegs im Bereich Hardrock, Power Metal, Prog & Classic Rock. Kann von allen ein bisschen zB fotografieren, reden und lacht auch mal gerne über sich selber !

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