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Ritual Dictates – Give In To Despair – Soundtrack für das okkulte Ritual – Album Review

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Ein buntes Potpourri verschiedenster, harter Stile kredenzen uns Ritual Dictates mit ihrem Debut Album. Ohne groß Gefangene zu machen startet der Opener It´s About Goddamn Time (The Hours Of Folly Part One) mit groovigen Gitarrenriffs und einem an Black Metal angelehnten gutturalen Gesang.

Gnadenlos und knüppelhart geht es weiter mit dem Drums dominierten Dominance and Will, bei dem Shawn Haché Vocals beigesteuert hat. Die Clean gesungen Vocals von diesem fügen sich gut ein und erinnern mich etwas an Between The Buried And Me.

Das hymnische und gesanglich über weite Strecken im klassischen Heavy Metal gehaltene Given To Despair stellt für mich auch bereits das Highlight dar. Der Anfang ist chaotisch, wie auch die ersten Nummern. Mit starken Growls und der passend unharmonischen Mischung aus Drums und Gitarre geht es steil ins Ohr, bis dann die Cleanvocals einsetzen und dem Ganzen den erwähnten hymnischen Flair geben. Dazu im Hintergrund die Chor ähnliche Begleitung. Kurz vor dem Ende bekommt es auch noch einen Folk Touch und wird so zur Wundertüte des Albums.

Während es eine handvoll etwas längerer Titel auf das Album geschafft haben, sind ganz klar die dem Grind angelehnten kurzen Tracks die wirklichen Stars hier. Am besten zeigt das das Knüppel-Trio Extinction, Indivisible Mind und What Cannot Be Altered Must Be Endured. Hier wird gnadenlos dahin gefetzt und stellen für mich mit ihrer Dynamik und Härte so das Herzstück des Albums dar.

Fazit:
„Give In To Despair“ ist ein Album, mit dem man sicherlich seinen Spaß haben kann. Es bietet einen wilden Mix verschiedenster Stile und geht meist schnell ins Ohr.

So ganz konnte mich das Album aber leider nicht überzeugen. Was hier nicht am Stilmix, sondern an den Songs selbst liegt. Mich packt die Musik nicht wirklich. Auf das ganze Album gesehen fehlt mir etwas das gewisse Etwas das man durchaus in der einen oder anderen Nummer hören kann.

Ich vergebe 6,5 von 10 Bängs.

„Given To Despair“ erschien bereits am 3. April via Artoffact/Cargo und ist als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich.

Line-Up:
Justin Hagberg – Vocals, Guitar, Bass, Synthesizer
Ash Pearson – Drums

Gäste:
Shawn Haché – Vocals on Dominance and Will
Danko Jones – Vocals on Poisonous Proclamation
Michael Kraushaar – Vocals on Aperiam in Porta
Ryan Driscoll – Backing Vocals on Given To Despair
Shane Clark – Acoustic Guitar on Given To Despair

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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