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The Great Dictators – One Eye Opener – Ein Album Review

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Ab und an darf es auch mal besinnlich sein im harten Metalerdasein, und dazu eignen sich die Dark Rocker von The Great Dictators hervorragend. Das was die Band hier abliefert eignet sich hervorragend für einen lauen Sommerabend nach einem anstrengenden Tag, zum ausklingen und herunterfahren.

Es müssen nicht immer krachende Gitarren, scheppernde Drums und kreischender Gesang sein, sondern auch mal einschmeichelnder Synthesizersound. Gepaart mit der angenehmen Stimme von Dragut Lugalzagosi, die manchmal jammernd, manchmal kraftvoll aus den Boxen dringt, passend zur singenden Säge von Jakob Lundorff.

Die seit 2011 aktive Band aus Kopenhagen behandelt auf dem Tonträger die schweren Depressionen des Sängers und setzt diese gekonnt in Szene. Titel wie Killing Fields, Existential Needs und Creep For Life sprechen für sich.

One Eye Opener ist definitiv kein Album zum nebenher hören, es ist ein Album auf das man sich einlassen sollte. Kein krachender Partysound, sondern etwas zum darin versinken, etwas das man in sich eindringen lassen sollte. Dann können die Songs ihre ganze Kraft in Einem verbreiten und zum Ruhen anregen.

Fazit: Ein rundherum gelungenes Album für die melancholischen Stunden des Lebens, das man sich ruhigen Gewissens öfter zu Gemüte führen kann und soll. Dafür gibt es neun von zehn Bängs von mir.

neun von zehn

Das Album erscheint am 17. April über Celebration Records

 

Line up:

Dragut Lugalzagosi – vocals, guitar, synths, percussion, drum machine, samples

Jakob Lundorff – singing saw, glockenspiel

Christoffer Hein  – bass, percussion, piano, synths

 

 

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Christian B

Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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