Album Reviews

Synthetic – Clepsydra: Time Against Infinity – Album Review

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Genre: Symphonic Metal, Modern Melodic Metal

Land: UK

Die aus Cambridge stammende Band Synthetic steht nun mit ihrem neuen Album „Clepsydra: Time Against Infinity“ in den Startlöchern und könnte durchaus zu einer großen Band im Metal-Business werden.

Mit ihrem zweiten Album zeigen sie sich extrem vielseitig und bedienen diverse Genre, wobei der klare Fokus auf Symphonic sowie Melodic Metal zu liegen scheint. Hört man so durch die elf Songs, kann man so manche Inspirationsquelle heraus hören. Disturbed, Stone Sour, Between The Buried And Me und Avenged Sevenfold, um nur einige zu nennen.

Eingeleitet durch das orchestrale Intro Time Against Infinity, startet das Album mit Graceful Ignorance gleich mit einem fetten Hammer und einer Wand aus Riffs und sehr melodischem Drumming. Dazu Vocals, die zwischen Screams und Cleans hin und her wechseln und einem Sound, der mich sehr an Between The Buried And Me erinnert, jedoch nicht so vertrackt wie eben jene daher kommt.

Weiter geht es mit einer gekonnten Mischung aus symphonischen und Presslufthammer Momenten, jedoch immer mit einem eingängigen Refrain. Ein Track, der für mich diese Melange mit zum Höhepunkt treibt ist Shades Of Tomorrow. Ein verträumtes, düsteres Intro, welches sich wunderbar aufbaut bis mit fettem Gitarrensound wieder nach vorne geprescht wird. Bis zur Hälfte wird diese Kraft hochgehalten, bevor ein ruhiger Break gefolgt von einem Solo sich den Raum nimmt. Dieses mündet dann in einem feinen Breakdown und bringt so noch einmal ordentlich Härte rein.

Während einige Songs ruhige Passagen bieten wird aber auf eine richtige Ballade verzichtet. Clepsydra geht über weite Strecken den Weg einer Ballade, wird aber dann doch noch mit einem Break und aggressiveren Vocals den Mantel der Ruhe los. Man muss aber sagen, dass es so durchaus gut gelöst wurde. Gerade wenn es um Bands geht, die eher lange Nummern schreiben, kann sich eine Ballade durch gewisse Längen abnutzen. Dem gehen Synthetic gekonnt aus dem Weg und halten das Tempo nahezu durchgehend angenehm hoch.

Fazit:

Synthetic haben ein sehr harmonisch klingendes Album geschaffen, das sich vor Vertretern diverser Genre nicht verstecken muss. Es wird Abwechslung geboten, ohne sich in dieser zu verrennen. Wird mit dieser Qualität weiter gearbeitet, haben Synthetic sicher noch eine große Zukunft vor sich.

Ich vergebe 8 von 10 Bängs.

acht von zehn

„Clepsydra: Time Against Infinity“ erscheint am 2. Oktober via ROAR! Records / Soulfood und wird als CD, Digitales Album und Stream erhältlich sein.


Line-Up:

Sterge B. – Vocals

Simon Charkas – Guitars

Faried Verheul – Guitars

Hallam Smith – Keyboards/Guitars

Chris Cassidy – Bass

Argyris Thomoglou – Drums


Tracklist:

1. Time Against Infinity

2. Graceful Ignorance

3. Slipwalk

4. Shades Of Tomorrow

5. Hostile Design

6. Clepsydra

7. Autumn Scars

8. The Road To Salvation

9. Crimson Farewell

10. Into Oblivion

11. Cage Of Hopes

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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