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Stoner Kings – Alpha Male – Ein Album Review

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Dieses Album, würde ich mir aufgrund des Covers, des Bandnamens und der Tracklist auch schon mal „blind“ kaufen, wenn es mir, im Plattenladen meines Vertrauens in die Finger fallen würde. Bei Titeln wie Born of Ape, Bringing out the dead oder Cro-Magnon (Anspieltipp) werde ich hellhörig.

Erdiger dicke Eier Rock, der zum relaxen taugt, kann man immer gebrauchen. Dabei auf der Veranda im Schaukelstuhl sitzen, Dosenbier in der Hand, während der Sound staubtrocken aus den Boxen wabert.

Aber weit gefehlt, schon beim ersten Titel Fucked A.D heißt es raus aus dem Stuhl, rein in den Circlepit und das bleibt dann auch so bis zum finalem Bigger, louder, harder.  Stoner Rock ist die falsche Vorstellung die man mit diesem Bandnamen assoziiert. Es wabert zwar an allen Ecken und Enden staubtrocken aus den Boxen, aber wie oben schon erhofft, eben nicht relaxed. Bei den Songs der Stoner Kings cruist man nicht langsam durch die City, sondern rast auf dem Highway dahin bis einem der Sprit ausgeht.

Auf Alpha Male gelingt den Finnen ein Album mit einer hohen Hitdichte. Dazu ein geiles Riff nach dem anderen und Refrains die bei einem gleich hängenbleiben. Die passende Stimme von Michael Majalahti, knarzend und rau, erledigt den Rest. Etwas irritierend finde ich die Snare von J-J Kontoniemi die öfter mal so klingt als ob ein Luftschlauch neben einem nicht so dicht wäre wie er eigentlich sein sollte. Absicht? Gewöhnungsbedürftig, nimmt aber dem Hörspaß nicht allzu viel.

Fazit: Acht von Zehn Bängs gibt es für dieses Runde Stück Spaß, das einem beim Hören die Cojones des Öfteren auf das Doppelte anschwellen lässt.

acht von zehn

 

Alpha Male gibt es seit dem 25 Februar über Sliptrick Records.

Line up:

Michael “StarBuck” Majalahti – Vocals

J-J Kontoniemi – Drums

Rude Rothstén – Bass

Joonas Vepsä – Guitar

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Christian B

Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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