Ein Albumreview
Wiener Stahl trifft Motörhead-Geist: Kein Schnickschnack, nur Metal
- Genre: Metal
- Herkunft: Österreich
- VÖ: 09.01.2026
Rock’n’Roll RÄMBOW ist ein Power-Trio aus Wien, das seit 2023 mit kompromissloser Energie die Bühnen unsicher macht. Ihr Sound, selbstbewusst als „Bastardized Rock’n’Roll“ betitelt, vereint die rohe Kraft von Punk, die Härte von Metal, den Groove von Hard Rock und das ungestüme Feuer des Rock’n’Roll der 50er. Für RÄMBOW steht der Spaß an der Musik an erster Stelle – laut, roh und als Gegenentwurf zu den Vorurteilen und Manipulationen des Alltags. Ihr Debütalbum „Bastardized Rock’n’Roll“ ist am 9. Jänner 2026 erschienen und wurde über das Label Bleeding Star veröffentlicht.

Auf dem Album zeigen RÄMBOW ihr breites musikalisches Spektrum, ohne sich in politische Botschaften zu verstricken, und bringen in jedem Song kompromisslose Energie auf den Punkt.
Review:
Dass der musikalische Ursprung der drei Burschen aus Wien aus der Ecke von Motörhead und Konsorten stammt, ist definitiv nicht abzustreiten. Auch der Albumtitel ihrer Debüts „Bastarized Rock`N Roll“ ist meines Achtens eine Hommage an den 93er Klassiker „Bastards“ der oben genannten Kapelle. Im Prinzip wird hier das Rad nicht neu erfunden und die Wiener setzen auf das Altbewährte. Der Plan geht auf und das Trio zaubert 10 rotzige Songs aus ihrem Ärmel und verpacken diese in ihr Erstlingswerk. Schon beim Opener wird nicht mit langen Intros herumgefuchtelt und RÄMBOW zeigen gleich „wo der Bartl den Most herholt“. Stimmlich an Lemmy angepasst geht es gleich zur Sache, wobei Mr. Kilmister`s Gesang doch roher und rotziger klingt. Aber gut, Lemmy hatte doch einige „Jacky- Cola“ und „Tschick“ Vorsprung. Die ersten vier Songs sind strukturell und in Sachen Geschwindigkeit sehr ähnlich aufgebaut, jedoch hat jeder Song seinen eigenen Charakter. Mit „Ready To Hurt Again“ zaubern die Österreicher einen Midtempo- Ohrwurm der sofort hängenbleibt. Ebenfalls ähnlich aufgebaut wie das erste Drittel sind die nächsten Songs, was jedoch nicht negativ zu bewerten ist. Der finale Song „Hellbite“ erweist sich dabei als ein kompaktes Grande Finale, das dem Album einen runden Abschluss verleiht. Coole Riffs und eine markante Melodie prägen den Song, der auch sofort im Ohr hängenbleibt.
FAZIT: Sehr gelungenes Debut- Album, das ein Hörgenuss für Fans „der alten Garde“ definitiv ist. Von mir gibt es 7 von 10 rotzige Bängs „oida“!!

Bastardized Rock’N’Roll Vinyl oder Digital erwerben unter:
https://rambowofficial.bandcamp.com/album/bastardized-rocknroll
Trackinglist
- Rock n`Roll Road Rage
- Raise Some Hell
- Waster Your Life Away
- Don`t Say Nothing
- Ready To Get Hurt Again
- Mad Dog Boogie
- Bastard
- Get Some Cash
- Insomnia
- Hellbite
Next Shows
- 18.03 Escape Metalcorner – Wien AT mit Mean Mistreater und Animalize
- 01.05 Cripple in the Woods – Eberschwang AT mit Demented are Go
