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Metal-Queen Doro rockte vor Strandkörben in Mönchengladbach

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Für echtes Open-Air-Feeling sorgt auch in dieser schwierigen Zeit die HockeyPark Betriebs GmbH mit Geschäftsführer Michael Hilgers. Für den SparkassenPark in Mönchengladbach besorgte sie 450 Strandkörbe, entwickelte ein ausgeklügeltes Sicherheits- und Hygienekonzept und darf nun fast 1000 Besuchern pro Veranstaltung ein Stück „Normalität“ zurück geben. Das noch bis in den Oktober andauernde Programm ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack etwas.

Letzten Freitag war Doro Pesch mit ihrer Band zu Gast. Der Sängerin ist Sicherheit sehr wichtig, wie Sie uns im Interview erzählte.  Und das Konzept im SparkassenPark hat sie überzeugt. So gab sie von der ersten Minute an richtig Vollgas, um die ungewohnt weit entfernt feiernden Besucher erreichen zu können. Aber schon bei Raise your Fist hielt es keinen mehr im Strandkorb.

Doro spielte viele Highlights  wie Burning the Witches, The Night of the Warlock, Blood Sweat & Rock’n’Roll und Für Immer. Bei Hellbound gab es ein fantastisches, minutenlanges Drum-Solo, bei dem die Fans begeistert mitklatschten.

Seit unglaublichen 35 Jahren steht Doro nun auf der Bühne, aber ein Jahr wie dieses Jahr hat sie auch noch nicht erlebt. Insbesondere der Ausfall „ihres“ Wacken Open Air Festivals war außergewöhnlich. Sie hofft, dass es im nächsten Jahr einen Impfstoff geben wird und stimmte die Wacken-Hymne We are the Metalheads an. Das Publikum war dann auch bei Breaking the Law gefragt, einem Song, den Doro 1986 auf der Judas Priest Tour zusammen mit Udo Dirkschneider sang.

Für All for Metal durften auch die, die sich ein kurzes Päuschen im Strandkorb gegönnt hatten, wieder aufstehen, denn im stehen singt sich auch der Klassiker All we are bedeutend besser. Aus dem Publikum kam der Wunsch nach Doros Lieblingsballade Love Me In Black, dem sie genau wie nach True as steel gern nachkam.  Nach Metal Racer dankte die Metal-Queen allen, die nach Mönchengladbach gekommen waren mit einem kleinen musikalischen Absacker: Freunde fürs Leben mit einer stimmungsvoll ganz in rot getauchten Bühne.

Um kurz vor 22.00 Uhr endete dieser tolle Konzertabend mit dem Goodbye-Bingo*.

Wer Doro verpasst hat, kann sie am 17.09.2020 noch in der Kölner Lanxess Arena erleben.

 

*Die Besucher verlassen mit dem Goodbye-Bingo das Gelände. Über die Leinwände werden nacheinander die Strandkorbnummern aufgerufen, die den SparkassenPark verlassen dürfen, um ein zu großes Aufeinandertreffen der Zuschauer am Ausgang zu verhindern. Der gesamte Auslass dauert ca. 15 Minuten, die letzten bekommen ein kleines Geschenk.

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Doro im Interview

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Karina

Karina

Karina ist für uns an Rhein und Ruhr unterwegs. Sie hört neben Metal auch Irish Folk Punk, Deutsch- und Mittelalterrock. Für gute Musik ist ihr kein Weg zu weit.

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