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Liquid Steel – Mountains Of Madness – Ein Album Review

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Genre: Heavy Metal

Land: Österreich

Beim Opener Traveller In Time wird man gleich mit doppelläufigen Gitarren begrüßt, einem hohen langgezogenem Schrei und ab geht es in den Rest des Songs, der mich bis zum Ausklingen des letzten Tons gefangen hält. So sollte es weiter gehen.

Aber der zweite Titel schwächelt dagegen ein wenig, Victim Of The Night ist etwas eintönig geraten, was aber durch den nächsten Song Heavy Metal Fire wieder ausgebügelt wird. Eine Hymne, die keinen der ein Heavy Metal Heart in sich trägt kalt lassen sollte.

Die Nummer Mountains Of Madness finde ich dann doch etwas befremdlich, eine „verzehrte“ Erzählstimme liegt hier über teils balladesken Melodien. Dieses, von H.P. Lovecrafts legendärem Meisterwerk Berge des Wahnsinns inspirierte, Experiment hätte ich an das Ende des Tonträgers gestellt. In der Mitte des Albums nimmt es dem Werk etwas die Eingängigkeit.

Vielleicht war das aber auch Absicht, umso kraftvoller kommt danach Phoenix um die Ecke. Eine fast sechs Minuten langen Demonstration wie klassischer Heavy Metal, in modernen Zeiten, klingen sollte.

Episch geht es dann auch gleich weiter mit dem Alpine Warrior, der eher einem Hörspiel als einem Song gleicht. Dieser gestaltet sich ein wenig zäh, da hilft auch das orientalisch angehauchte Gitarrensolo nichts. Kurze Pause also fürs Genick, böse ausgebremst würde ich mal sagen.

Die nächsten drei Titel sind dann alle wieder feinste Nackenbrecher, die einem die Freudentränen in die Augen treiben. Da finde ich nichts zum Aussetzen und auch bei der Album abschließenden Midtempo Nummer Thunder And Lightning finde ich nichts negatives mehr. Ein guter und würdiger Abschluss, wie ich finde.

Fazit: Ein durchaus gelungenes Album, das mir bis auf ein paar Nummern sehr gut gefällt, aber wie schon öfter festgestellt, wofür hat der liebe Gott die Skiptaste erfunden. Dafür gibt es von mir 7 von 10 Bängs.

sieben von zehn

Mountains Of Madness erscheint am 21.05.2021 auf Metalizer Records.

Line Up:

Ferdinand Berktold – Gitarren

Fabio Carta – Gesang

Martin Eberharter – Schlagzeug

Jürgen Herrnegger – Gitarren

Dominik Lechner – Bass

Tracklist:

Traveller In Time

Victim Of The Night

Heavy Metal Fire

Mountains Of Madness

Phoenix

Alpine Warrior

On The Run

City Lights

Nothing To Lose

Thunder And Lightning

https://liquidsteel.at/

https://www.instagram.com/liquidsteelofficial/

https://www.facebook.com/LiquidSteelOfficial

https://www.youtube.com/channel/UCW6AGB9VejA9GiGP79oQhpQ

https://open.spotify.com/embed/artist/18GMe0LgLqwRRrKlkzCBLO

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Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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