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EP Review, Reviews

Like We Are – Elevate – EP Review

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Genre: Metalcore, Pop-Punk, Nu-Metal, Emo, Modern Metal

Land: Österreich

2022 verwöhnt uns mehr als bisher mit heimischer Musik. Nachdem eigentlich nur noch Bands aus Deutschland wirklich lange in meinen Gehörgängen versickern, freue ich mich sehr auch mal wieder neue, frische, spannende Musik aus meiner Heimat Österreich vorstellen zu dürfen und was für eine. Like We Are schicken sich an mit ihrer ersten EP der nächste Heiße Scheiß in der Core, Nu-Metal und Emo- Szene zu werden.

Ihr werdet euch sicher fragen, wie jetzt Nu Metal mit Core oder gar Emo zusammen passt. Nun, das kann ich euch tatsächlich auch nicht sagen. Was ich aber sagen kann ist, dass sich die Jungs von LWA soundtechnisch extrem breit aufstellen. Das stellt schon Paralyzed unter Beweis. Der Sound ist extrem nahe an Being As An Ocean zur „PROXY: An A.N.I.M.O. Story“-Ära, nur härter. Und dieses Härter ist es auch, was die Truppe über die ganze Länge der EP ausmacht. Harte Core-Riffs und ein energisches Drumming. Doch auch mit elektronischen Elementen wird etwas gearbeitet. Über dem Soundkonstrukt thronen die unfassbar starken Vocals, welche hier rein Clean daher kommen.

Etwas, dass sich ebenfalls über die Länge von „Elevate“ zieht, sind die unfassbar gekonnten Intros, die es schnell schaffen den Songs Eigenständigkeit zu geben. So auch in Still Moving On, das sie wohl teilweise frisch aus den späten 90ern gestohlen haben. Nu Metal zwischen KoRn und Papa Roach und das sowohl gesanglich als auch instrumental. Würde man mir sagen, dass es sich bei Still Moving On um eine andere Band handelt, würde ich zumindest nicht direkt verneinen, so offen ist ihr Sound. Auch eine gewisse Nähe zu Asking Alexandria ist gerade im Refrain auch nicht von der Hand zu weisen. Dieser bildet das melodische Zentrum der Nummer. Und wenn wir schon bei Vergleichen sind, ziehen wir doch gleich noch einen. Zum Ende hin bekommen wir das erste Mal Screams geboten, die mich auch beim tausendsten Mal immer noch an die markanten Screams von Vic Fuentes (Pierce The Veil) erinnern.

Gut, nun haben wir schon einige parallelen zu sicherlich einflussreichen Bands gezogen. Warum jetzt nicht mal eine eher unbekannte Band als Anhaltspunkt nehmen? Die heute neu als Single ausgekoppelte Nummer Take Home This Trash ist nicht nur der kürzeste Track, sondern könnte genau so auch eins zu eins von Famous Last Words stammen. Die Vocals von LWA sind einfach so unfassbar abwechslungsreich und klingen, bisher, in jedem Song etwas anders. Take Home This Trash würde ich als offensichtliches Metalcore-Brett bezeichnen. Kompromisslos von null auf hundert. Man könnte hier vielleicht der Band vorwerfen, dass der Track auf Nummer sicher ist, würde aber dem Ganzen nicht gerecht werden. Klar, Take Home This Trash ist der direkteste Song. Bei nicht mal drei Minuten Laufzeit muss er aber auch direkt in die Vollen gehen. Hier gibt es einfach nichts zu beanstanden. Die Riffs fetzen, die Drums knallen und die Vocals, sowohl Clean als auch Scream, sind absolut on Point. Die Nähe zu Famous Last Words ist obendrauf auch ein weiterer Pluspunkt für den Song. Ich liebe die Musik von Famous Last Words und bin daher froh, wenn auch andere Bands diese Intensität transportieren.

Wir haben schon Core und Nu-Metal abgehackt, fehlt also noch Emo. Das ist für mich This Time. Die Vocals klingen wieder einmal anders, einfach nach einer Mischung aus Pop-Punk und Emo. Schon die Beats im Intro geben die Richtung vor und die ist irgendwie ganz anders als bisher und könnte so auch von deiner liebsten Emo-Band kommen. Und wisst ihr was? Das liebe ich. Eine Band, die sich nicht strickt an ein Genre hält, sondern dem Song gibt, was er braucht, will heissen This Time ist eine Power-Ballade. Zumindest irgendwie, denn eine Steigerung im Sound ist klar zu hören, dennoch bewegt man sich allein schon wegen den Riffs immer im Pop-Punk/Emo-Gefilde. Ebenso die Vocals, die auch perfekt in den von mir erhörten Sound passen.

Musikalisch gesehen bildet Toxic Sin für mich leider das Schlusslicht der EP. Auch dieser vermittelt vor allem einen starken Asking Alexandria-Vibe, mehr kann ich aber tatsächlich nicht sagen. Sicherlich keine schlechte Nummer, doch schaffen es Like We Are hier erstmals nicht mich zu packen und lassen mich eher mit einem Okay zurück.

Angesichts dessen wie genial aber der Abschluss der EP ist, ist das aber auch nur halb so schlimm. Who Am I, die erste Single, hat für mich ein extrem ikonisches Riff im Intro. Alleine deswegen erkenne ich die Nummer sofort. Musikalisch kann man Who Am I als eine perfekte Mischung aus allen Einflüssen bezeichnen. So muss ein moderner Metalsong klingen. Ein Ohrwurm der instrumental seine Zähne zeigt und sich extrem schnell in den Gehörgängen festsetzt.

Fazit:

Like We Are haben fast ausnahmslos geliefert, so sehr, dass man sich die Frage stellen kann, was da noch kommen mag? Aber hey, im hier und jetzt haben die Jungs ein so unfassbar starkes Stück Musik veröffentlicht, das muss jeder Fan von guter Musik hören. Punkt.

Ich bin Fan und fiebere freudig der Zukunft dieser vielversprechenden Band entgegen.

Ich vergebe 9 von 10 Bängs.

neun von zehn

„Elevate“ könnt ihr seit heute überall streamen wo es Musik gibt.


Tracklist:

1. Paralyzed

2. Still Moving On

3. Take Home This Trash

4. This Time

5. Toxic Sin

6. Who Am I


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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