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Album Reviews, Reviews

Häxkapell – Eldhymner – Album Review

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Genre: Black Metal

Land: Schweden

Credit: Ida Posti-Ugelstad

Als „Mann für die ganz dunkle Musik“ in unserem Team, übernehme ich gerne auch mal die Sparte Black Metal und habe mich natürlich direkt mit Freuden auf „Eldhymner“ von Häxkapell gestürzt. Nein, natürlich bin ich in so ziemlich jedem Genre Zuhause. Black Metal ist aber sicherlich der Stil, dem ich am wenigsten etwas abgewinnen kann. Ich mag einfach die oft komisch schlecht Qualität nicht. Die Vocals sind auch so ein Fall für sich und trotzdem möchte ich ein paar Worte zu „Eldhymner“ verlieren. Nur wenn man mal neues testet kann man bekanntlich weiter wachsen.

So könnte man auch die Beweggründe hinter Häxkapell benennen. In erster Linie ist die Band ein Projekt von Oraklet, der sich diverse Sessionmusiker an Drums und Geige mit ins Boot holte um seine Vision zu verwirklichen. „Eldhymner“ ist erst der Anfang dieser Vision, so symbolisiert dieses erste Album das Element Feuer.

Hört man sich die Songs so an kann man dies auch unterstreichen. Alle Tracks strahlen eine ähnliche bedrohliche Stimmung aus. Die häufig genutzten Gangvocals, die klingen wie ein Chor, untermalen diese Stimmung, ebenso wie der Wechsel zwischen gesungenen/gesprochenen Cleanvocals und den schreienden Uncleanvocals. Gerade die Uncleanvocals tragen hier klar die Handschrift des Black Metal und so wird mir auch bewusst, wieso ich mit diesem Genre so wenig anfangen kann. Ich mag diese Art der Growls einfach nicht. In meinen Ohren klingt das nicht gut, dennoch passen die Vocals in das Konzept von Häxkapell gut.

Instrumental wird uns so einiges um die Ohren geballert. Von Blastbeats bis fetten Gitarrensolos und so manchem melodischen Part ist hier alles dabei, außer einer Verschnaufpause. Auch wenn teils hymnisch und episch eingeleitet wird, wie in Solraviner, wirklich ruhige Momente gibt es keine. Dennoch gibt es zwei Stücke, die Aufgrund ihrer besonderen Art aus dem Album herausstechen. Das Intro Kallet und das Outro Sanningen. Während Kallet mit gesprochenen Worten und einer düsteren Instrumentalisierung den Weg vorgibt, schlägt Sanningen ganz klar hellere, friedlichere Töne an und scheint bereits eine Brücke zum nächsten Album zu schlagen.

Wie bei jedem Konzeptalbum ist es natürlich schwer hier einen Favoriten zu benennen. Müsste ich aber einen Song rauspicken würde meine Wahl wohl auf Askans Drottning fallen. Für mich der epischste Song, der gerade durch die Cleanvocals zum Ende hin extrem viel Spaß macht.

Fazit:

Nach „Eldhymner“ bin ich immer noch nicht sonderlich warm mit Black Metal geworden, aber nicht weil das Debut von Häxkapell hinter den Erwartungen zurück bleibt. Für mich ist „Eldhymner“ schlicht kein einfaches Black Metal Album. Oraklet hat es geschafft unglaublich viele Facetten in die acht Songs zu packen und hat mich ohne Frage überzeugen können.

Ich vergebe 7,5 von 10 Bängs.

„Eldhymner“ erschien am 29. Oktober via Nordvis / Rough Trade und ist als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich.


Häxkapell ist Oraklet


Tracklist:

1. Kallet

2. Tomhetens Lagor

3. Eldskapt

4. Askans Drottning

5. Ur Malströmmens Famn

6. Solraviner

7. Häxkapellet

8. Sanningen


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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