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Track by Track Analyse

Flash Forward – Endings = Beginnings – Track by Track Analyse

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Nachdem die Jungs von Flash Forward die volle Bängzahl kassiert haben, freue ich mich persönlich sehr das Stefan (Sänger) auf die Hintergründe der einzelnen Songs eingeht.

Beim ersten Durchlesen von Stefans Worten musste ich nicht nur einmal schlucken und möchte mich daher auch noch gleich bei Stefan für seine offenen Worte bedanken. Persönlicher ist bisher wohl keine Track by Track gewesen.

Paradise

Wie bei jedem neuen Album haben wir uns,  zumindest immer stückchenweise, vorgenommen etwas Neues auszuprobieren. Das „Endings = Beginnings“ das ebenfalls tut wollten wir direkt zu Beginn zeigen. Paradise war ursprünglich ein viereinhalb Minuten Track, ziemlich virtuos und verschachtelt.

Wir waren nie ganz zufrieden damit, aber waren von der Gesangslinie super überzeugt.  Da wir schon immer mal einen Vocoder ausprobieren wollten,  dachten wir das wäre die perfekte Möglichkeit. Ein Album lediglich mit Gesang zu eröffnen empfanden wir für Flash Forward Verhältnisse untypisch, also genau das wonach wir gesucht hatten.

In Paradise geht es um die Kluft zwischen Arm und Reich,  wie es sich anfühlt in einem Paradies zu leben, dort wo man alles hat. Gleichzeitig soll es aber auch ein Appell sein,  seine Stimme für Gleichberechtigung, Gemeinschaft und gegen Gewalt zu erheben. 

Bloodshot Eyes

Bloodshot Eyes ist tatsächlich erst im Studio in Zusammenarbeit  mit unserem Freund und Produzenten Florian Nowak entstanden.

Wie Lucid Dreaming auch war es einer dieser Songs,  um den Flo und ich mit dem Rest der Band wieder kämpfen mussten. Die waren nämlich erst gar nicht begeistert. Am Ende dann sogar als Single ausgekoppelt, völlig zu recht, wenn du mich fragst, haha!

In dem Song geht es um Angststörungen, das Gefühl und welchen Einfluss diese auf dein alltägliches Leben haben.

Young Blood

Als der Song entstanden ist war uns direkt klar, dieser Song braucht ein Feature.

Damit ging die langwierige Suche los! Eigentlich hatten wir das Thema am Ende schon fast verworfen, als dann die Idee mit Between You and Me entstand.

Jakes markante Stimme ergänzt den Song perfekt  und wir sind immer noch super glücklich ihn dabei zu haben. Für mich einer der besten Songs der bisherigen Flash Forward Laufbahn.  Wir sind einen Schritt zurückgegangen und haben uns auf unsere Pop Punk Rock Wurzeln besinnt, aber auch versucht etwas modernes mit einfließen zu lassen.

Dass es in dem Song ebenfalls um das Erwachsen werden und das Ankämpfen gegen eine Art Midlifecrisis geht, passt unserer Meinung nach wie die Faust aufs Auge zum Ganzen.

Endings

Wir sind sehr große Fans von Interludes und Instrumentals.Das versuchen wir auch live immer wieder zu verdeutlichenund bauen Übergange in unser Set ein.

Wir hatten es uns schon bei vielen Alben vorgenommen  aber haben uns am Ende doch nie getraut so etwas auf Platte zu machen. Dieses Mal haben wir uns aber einfach mal getraut und auch bewusst dazu entschieden, da es unserer Meinung nach das Gesamtbild des Albums in sich vervollständigt.

Endings ist aus Gerrits Feder entstanden, der immer unsere Live Intros ausproduziert und so nochmal eine musikalisch neue Facette mit ins Album streut.

Drowning Underwater

Drowning Underwater schildert meine persönlichen Erfahrung eines Horror-/Angsttrip nach Cannabiskonsum. Zum Zeitpunkt als der Song entstanden ist, habe ich mich in einer sehr schlechten psychischen und emotionalen Verfassung befunden. Um mal auf andere Gedanken zu kommen, habe ich in den Niederlanden dann mal etwas Cannabis geraucht,  was dann aber meine mentale Gesundheit eher noch zuzüglich negativ befeuert hat.

Ich hatte Existenz- und Todesangst.

Binnen Minuten war ich völlig klar und dann kam es wieder wie eine Welle auf mich zu. Ich hätte nicht gedacht, dass sich 2 Stunden wie 20 Stunden anfühlen können und es zeigt mir wieder, dass die Psyche so viel Einfluss auf uns hat.

Over you

Einer der „poppigsten“ Songs von Flash Forward. Ich wollte schon immer mal einen richtigen Pop-Song machen. Wie bereits gesagt, bei diesem Album haben wir uns einfach mal alles getraut. Auch unter dem Aspekt, dass wir dachten: Wann haben wir überhaupt nochmal die Möglichkeit dazu ein Album zu machen. Wenn nicht jetzt wann dann!

Die Zusammenarbeit mit Bethany von As December Falls entstand recht spontan. Wir wollten immer mal einen Song mit einer weiblichen Stimme machen und dachten das wäre der perfekte Song dafür. Bethany hat eine sehr außergewöhnliche Stimme und sie bereichert den Song immens.

Over You thematisiert die Verarbeitung meiner letzten Beziehung an der ich, auch nach der Trennung, noch sehr gehangen habe. Ich denke jeder kennt das Gefühl: Man ist sich bewusst, dass die Beziehung vorbei ist und an sich macht es auch keinen Sinn mehr (zukunftsorientiert betrachtet), aber die Erinnerung und das was man hatte, lassen einen hoffen, dass es irgendwann doch wieder funktionieren könnte, wenn man nur stark genug darum kämpft. Die Einsicht und der Prozess dessen wird in diesem Song thematisiert.

Out Of Love

In diesem Album ist eines der zentralen Themen der Abschied von sozialen Bindungen. Es ist sozusagen meine eigene persönliche Reflexion der von mir erlebten Geschehnisse.

In Out Of Love geht es ebenfalls um diesen Abschied. Manchmal zwingt einen das Leben dazu Beziehungen und Bindungen aufzugeben, die bereits das ganze Leben von Bestand waren.  Menschen verändern sich, machmal so sehr, dass man merkt, dass sie schlecht für einen sind. Entweder aufgrund von Taten, Worten oder weil man einfach einsehen muss,  dass man mit dieser Person nichts mehr gemeinsam hat, was einen verbindet. Egal wie stark diese Bindung war oder durch was sie ins Leben gerufen wurde.

Cotton Candy Clouds

Desto älter man wird desto mehr Fehler macht man. Ich bin auf jeden Fall eine Person, die nicht viele Fettnäpfchen auslässt oder ausgelassen hat. Manchmal ist es schwer sich in Worten zu entschuldigen. Ich verarbeite meine Gefühle in der Regel über/mit der Musik.

Cotton Candy Clouds ist ein sehr emotionales und ehrliches Werk. Ursprünglich war dieser Song als Soundtrack für einen Film geplant, was am Ende dann doch nicht geklappt hat. Nichtsdestotrotz waren wir uns einig, dass dieser Song definitiv auf die Platte soll, gerade weil er so emotional, catchy und ehrlich ist.

Criminals

Wir sind zwar keine politische Band  aber wir beschäftigen uns dennoch sehr zentral mit dem was in der Welt passiert und haben eine klare Haltung.

Criminals beschreibt das Gefühl, dass wir alle Teil von Veränderung sind und diese nur gemeinsam bewirken können. Dafür braucht es jeden einzelnen Menschen. Ein zentraler Teil und Thema ist der Klimawandel und Krieg.

Saviour

Ich bin großer Fan der Band Imagine Dragons und Saviour ist definitiv inspiriert von dem Sound und Songwriting der Band. Der Song entstand mit meinem Freund Felix Mannherz mit dem ich bereits den ein oder anderen Song für Flash Forward geschrieben habe.

In Saviour geht es um diesen einen Schutzengel. Es passieren einem manchmal Dinge, wo man sich am Ende fragt, okay krass das hätte auch schlimmer ausgehen können. Als ich den Song geschrieben habe, wurde ich eine Woche vorher von einem Auto angefahren. Der Notarzt sagte mir am Ende, dass ich sehr, sehr viel Glück gehabt hätte.

Ich hatte diesen einen Schutzengel eben, auch wenn es kitschig klingt.

Beginnings

Wie auch Endings ist Beginnings eines dieser Interludes, die wir unbedingt machen wollten. Eine Band die ich für ihre Interludes sehr liebe und schätze sind Coldplay.

Songwriting-technisch schafft es diese Band jedes Mal wieder, Songs perfekt mit einander zu koppeln.

Heartclash

Kurz und knapp: Eine musikalische Liebeserklärung!

No Use

Der emotionalste und schwermütigste Song, den ich jemals geschrieben habe. Kurz vor der Pandemie ist meine Mutter tödlich verunfallt und es hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Gerecht wird ein Song einem Menschen meiner Meinung nach nie, jedoch schafft er eine anhaltende Verbindung.

Dies Musik ist mein Ventil und dieser Song war/ist einfach mein persönliches Andenken, Erinnerung, oder wie man es auch immer betiteln will.  Er rundet das Album für mich persönlich ab und schließt bzw. verarbeitet eines der dunkelsten Kapitel meines Lebens.

Ich bin immer noch sehr dankbar für die Resonanz und das Mitgefühl der Menschen, welche mich bei diesem Prozess unterstützt haben und es immer noch tun.


Ihr seid nun am Ende angekommen. Habt ihr euch das Album noch nicht gesichert dann schnell ab in den Shop und ordert euch das gute Stück und supportet so die Jungs so gut es geht! Oder noch besser ihr holt euch Tickets für die anstehende Tour, damit diese auch stattfinden kann.

Flash Forward Live

17.02.23 Hamburg, Hebebühne
18.02.23 Hannover, Lux
19.02.23 Berlin, Cassiopeia
24.02.23 München, Backstage Club
25.02.23 Leipzig, Moritzbastei
26.02.23 Frankfurt, Nachtleben
24.03.23 Stuttgart, clubCANN
25.03.23 Koblenz, Circus Maximus
26.03.23 Köln, Artheater


Fotocredit: Patrick Schulze

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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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