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Everlore – Everlore – Album Review

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Hier versucht jemand, in die Fußstapfen von Gamma Ray zu treten, die Kai Hansen mit seinem Wiedereinstieg bei Helloween führungslos zurückgelassen hat. Und ich muss sagen, es ist den Jungs von Everlore durchaus gelungen.

Das Debut der Finnen strotzt nur so vor feinstem Powermetal und gelungenen Melodien. Die elf Songs, die auf der Gitarrenarbeit von Juuso Virnes und Samu Pettersson aufbauen, machen allesamt Spaß. Auch sehr gut gefällt, dass der Bass von Ville Koskinen immer mal wieder in den Vordergrund darf,und nicht nur als reiner Rhythmusgeber funktioniert.

Abgerundet wird das Ganze mit der Stimme von Joonas Kunnela, die in all seinen Facetten sehr deutlich an die des schon oben erwähnten Hanseaten angelehnt ist, inklusive des immer mal wieder aufblitzenden Wahnsinns in dessen Gesang. Ich empfehle Race for the sun, den längsten Track auf Everlore als Anspieltipp. Hier werden sämtliche Trademarks der noch jungen Band ausgespielt.

Wer dann schon angefixt ist, sollte sich mit dem galoppierendem Innocence, dem Ohrwurm Fear of tomorrow und der Powerballade Bleeding Land endgültig überzeugen lassen, dass die Truppe was kann.

Fazit: Ein vielversprechendes Debut einer jungen Band, der man sehr deutlich ihre Vorbilder anhört. Was an der ein oder anderen Stellen nur haarscharf an einer billigen Kopie vorbeischrammt, könnte aber in der Zukunft so manchen Klassiker hervorbringen. Ich gebe Everlore dafür siebeneinhalb von zehn Bängs!

Das Album erscheint unter Eigenregie der Band in einer kleinen Auflage als CD, ansonsten Digital auf den gängigen Blattformen.

 

Line Up:

Joonas Kunnela – vocals

Juuso Virnes – guitar

Samu Pettersson – guitar

Ville Koskinen – bass

Petteri Milan – drums

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Christian B

Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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