Interview

Dirk Schlächter von Gamma Ray im Gespräch mit dem Rockmagazine!

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Wir durften Dirk via Zoom auf der Isla Contoy (Mexiko) in seiner Pause als Führer in dem dortigen Nationalpark stören, wo er wohl einen der geilsten Nebenjobs hat, die man haben kann. Entspannt und gut gelaunt hat er unsere Fragen zum kommenden Output 30 Years – Live Anniversary von Gamma Ray beantwortet.

Christian (RM): Die Show zum 30jährigen ist jetzt etwa ein Jahr her, welche Erinnerung hast Du noch daran?

Dirk (Gamma Ray): Dass es heftig zu organisieren war. Ich bin Anfang August (das Konzert war am 27. – die Red.) nach Deutschland gekommen, um die Proben dafür zu organisieren. Die bandinterne Organisation für die Proben, alles, was mit Konzerten und Tourneen zu tun hat, das liegt alles bei mir. Und deswegen hatte ich da genug zu tun. Das war dann schon stressig in dieser kurzen Zeit. Auch das mit den Gastmusikern musste organisiert werden, dass die alle irgendwo unterkommen, Hotels und bla bla bla. Dazu musste ja auch noch Merchandise entworfen werden, extra Motive für diese Show, die sich ja jetzt auch auf der kommenden Veröffentlichung wiederfinden. Das war halt viel und ging von morgens bis in die Nacht. Die Organisation und die Proben, das war schon heftig. Da hätte ich schon gern etwas mehr Zeit gehabt, ich erinnere mich da halt an eine sehr arbeitsreiche Zeit. Bequem ist was Anderes. Für so ´nen alten Sack wie mich war das schon ganz schön stressig.

Christian (RM): Wie komisch war das Konzert dann für euch, so ganz ohne Publikum?

Dirk (GR): Das war superkomisch im ersten Moment, man musste das richtig ausblenden. So nach den ersten zwei Songs hat man angefangen zu realisieren, man muss das jetzt für die Kameras machen und nicht für die Leute. Wir haben dann angefangen, sobald wir uns sicherer fühlten, mit den Kameras zu schäkern. Mit der Zeit haben wir dann doch auch realisiert, dass wir das für die Fans da draußen machen und haben dann etwas mehr mit den Kameras agiert. Dann fängst du an, das auch zu fühlen, zu spüren. Wir hatten einen riesigen Bildschirm vor uns in der Halle hängen, wo wir dann auf Facebook Reaktionen von den Fans sehen konnten, das hat uns so ein bisschen Rückmeldung gegeben, da hat man schon gemerkt, dass man mit der Welt da draußen verbunden ist. Und so konnte ich dann das Konzert nehmen, wie es war, eine Streaming Show und konnte es dann auch genießen. Aber komisch war es am Anfang auf jeden Fall.

von links nach rechts: Henjo Richter, Dirk Schlächter, Kai Hansen, Frank Beck und Michael Ehre

Christian (RM): Das hat man auch gemerkt, der Beginn des Konzerts war ja doch relativ statisch.

Dirk (GR): Man hatte ja auch im Kopf bei dem Streaming Konzert, das geht in die ganze Welt raus. Wie viele Leute da jetzt wohl dranhängen? Man ist nervös und will keine Fehler machen, wir hatten keine großartige Probe auf der Bühne, sondern nur einen Soundcheck. Das war ehrlich gesagt nicht genug, der Sound war nicht unbedingt der Beste, beim Streaming ist das dann zusätzlich auch nur in Mono rausgegangen, das haben wir erst danach festgestellt. Das wurde dann noch bei dem Re-Streaming abgeändert. Es war halt alles sehr schnell, sehr spontan und wenn Du dann doch noch ´nen guten Job abliefern willst, dann musst du dich halt ein bisschen konzentrieren und dich in den ersten Minuten mit der Situation anfreunden und dann wirkt das erstmal ein wenig statisch, bis sich das eingespielt hat.

Christian (RM): Wie schwierig war die Songauswahl für dieses besondere Event?

Dirk (GR): Die Songauswahl war nicht unbedingt so schwierig. Wir hatten ja die Idee, bei 30 Jahren Gamma Ray auch den Ralf (ScheepersPrimal Fear) einzuladen. Wir haben ihn dann auch gefragt, ob er Bock hätte, die Antwort war ‚ja‘. Dann mussten wir schon Songs reinnehmen, die er gesungen hat, deswegen ist die Auswahl der Songs nicht soooo gleichmäßig über die Alben verteilt, da war halt dann mehr altes Zeug dabei von der ersten Scheibe wie Lust For Life und Heading For Tomorrow, damit war das Album eigentlich schon überrepräsentiert. Aber uns ging es eh mehr darum, ein gutes Set zu machen, und von dem Best Of und dem Standard ein bisschen wegzukommen. Deswegen haben wir auch eine interne Umfrage gemacht, was die beteiligten Mucker bei Gamma Ray so denken, was in der Setliste sein sollte, was man unbedingt spielen muss, was man spielen sollte und was die Musiker gern spielen würden, so in drei Stufen eingeteilt. Und daraus hab ich dann eine Auswertung gemacht, und da ist das dann rausgekommen. Diskussionen gab es dann schon auch, bei dem einen oder anderen, und da ist dann die Setlist dabei herausgekommen. Und ich finde es ist schon ein starkes Set, auch wenn es nicht alle Scheiben widerspiegelt. Aber ich denke, es ist doch ein guter Querschnitt, was den Gamma Ray Stil ausmacht. Von den Anfangszeiten bis zum heutigen Tag.

Christian (RM): Als Fan muss ich sagen, gibt es tatsächlich nicht viel zu meckern.

Dirk (GR): Das denk ich auch. Vor allem, weil auch der Ralf mit dabei ist, haben die alten Songs nochmal einen guten Schub, Heading For Tomorrow hat noch nie so gewaltig geklungen, schon weil wir ein echtes Keyboard (Corvin Bahn) dabei hatten und nicht mit irgendwelchen Playbacks gearbeitet haben. Alles wurde handgespielt, nichts ist vom Band gekommen. Die Musiker sind halt auch alle gereift und das merkt man schon. Und wenn man dann so ein altes Werk spielt, dann raucht es halt.

Christian (RM): Ihr habt ja die Leute aufgerufen, euch Aufnahmen in Bild und Ton zu schicken, wie sie jubeln und abgehen.

Dirk (GR): Das war meine Idee, das muss ich zugeben. Ich hab die Aufnahmen gekriegt zum Abmischen und wollte den besten Sound draus machen. Und bei einem normalen Livekonzert hat man halt zwei Mikrofone in der Halle stehen, diese zwei Spuren hat man dann normalerweise, um die Publikumsreaktionen dazuzumischen. Das gab es ja in dem Fall nicht, es gab zwar in den Logen vor der Bühne etwa 60 Leute, die haben zwar mächtig Alarm gemacht und auch wenn sie hinter Glas waren, hat man die noch deutlich über die Bühnenmikrofone gehört. Aber die konnte man auch nicht „größer“ machen als sie sind. Und da hab ich mir gedacht, da könnte man doch die Leute vor den Bildschirmen, die ja auch Teil der Show waren, dazumischen. Das hätte man sich vielleicht vorher überlegen sollen, während des Konzerts aufnehmen und gleich einschicken. So ist mir das aber erst hinterher eingefallen, gesagt, jubelt halt mal ein bisschen, brüllt und schreit, wie ihr wollt. Dann gab es aber auch ein paar böse Stimmen, die gesagt haben „nö, das ist prank, das stimmt ja gar nicht, das ist doch nachgemacht“ und die das nicht haben wollten. Es gab so zweihundert Einsendungen, teilweise mit mehreren Leuten, teilweise auch die Songs gesungen und was weiß ich. Die hab ich dann alle übereinandergeschoben, zusammengemischt auf eine Minute, und das hört man jetzt am Ende. Nach dem letzten Song Send Me A Sign kommt jetzt dieser Applaus von dem, was mir die Leute geschickt haben. Damit es zwischen den Liedern nicht gefaket ist, damit es dann so ist, wie es war, und zum Schluss kommt das jetzt ein Mal und gut.

Christian (RM): Wie sehr fehlt Dir die normale Live-Situation?

Dirk (GR): Natürlich total, das Musikmachen fehlt mir allgemein. Man sitzt zwar zuhause, komponiert vielleicht ein wenig was. Ich hab hier schon auch befreundete Mucker, bekannte Leute hier in Cancún (Mexico), mit denen ich mal was mache, dass man halt mal was spielt. Und da läuft dann schon mal was, so projekttechnisch, mal kucken. Aber die Bühne fehlt schon sehr, das ist fürchterlich, und die Zeit, die jetzt abgeht, bekommt man auch nicht wieder. Ich hoffe, dass nächstes Jahr alles wieder kommt und auch die Festivals wieder funktionieren. Ich weiß jetzt auch nicht, ob wir was mit Gamma Ray machen können, weil erst mal Helloween loszieht. Und wann wir mit unserer Band wieder unterwegs sein können, weiß keiner. Wir wollten ja eigentlich mit unserer Jubiläumsshow ein paar Konzerte und Festivals spielen. Aber das klappt ja zur Zeit leider nicht, und das wird auch nächstes Jahr wohl wegen Helloween nicht gehen. Und der Ralf ist auch mit Primal Fear eingespannt. Mit Gamma Ray wird da wohl erstmal nicht viel passieren, vielleicht ist das eine oder andere nächstes Jahr noch möglich, es einzubauen, aber ich glaube eher nicht. Ich selber spiele ja noch bei den Spaniern von Avalanch mit, da steht eine neue Scheibe in den Startlöchern und es gibt auch schon Termine auf Festivals, die bestätigt sind, da werde ich dann auch die Bühne hoffentlich wiedersehen.

Christian (RM): Da erledigt sich auch gleich mal meine nächste Frage, wie es mit Kai Hansen, Helloween und Gamma Ray weitergeht! Die kann ich dann auch gleich abhaken.

Dirk (GR): Es gab und gibt Pläne, die Zeit dazwischen zu nutzen für eine neue Scheibe, sich zumindest zu treffen und Songs abzugleichen, Ideen auszutauschen und ob man Material für ein Album hat, bevor die Helloween-Aktivitäten im nächsten Jahr Fahrt aufnehmen. Jetzt ist aber der Kai zum zweiten Mal Vater geworden, mit seiner neuen Frau, jeder ist eh auch irgendwie anderweitig beschäftigt, und jetzt weiß ich nicht. Es schaut auch jeder, dass er über die Runden kommt und von der Zeit her wird Kai vor der kommenden Tour mit Helloween genug zu tun haben mit Proben und Promos, sodass gar nicht so viel Zeit übrig sein dürfte, um ein Album mit Gamma Ray bis dahin auf die Füße zu stellen. Und wenn dann auch nicht die Möglichkeit besteht, damit auf Tour gehen zu können, fehlt mir auch ein wenig die Motivation. Aber es wird eine neue Gamma Ray Scheibe geben, das kann ich Dir versprechen, aber wann, kann ich Dir leider noch nicht sagen.

Christian (RM): Wir sind ja noch alle jung, da geht bestimmt noch was!

Dirk (GR): Schaun mir mal! (lacht)

Christian (RM): Hat euch Corona eigentlich als Band generell betroffen?

Dirk (GR): Was heißt hier generell? Hmmm, Gamma Ray jetzt weniger, wir hätten halt jetzt sicherlich Festivals gespielt, aber eigentlich war ja Helloween angesagt, die hat das mehr getroffen als uns jetzt. Es war ja klar, dass erstmal Helloween ansteht mit der neuen Scheibe. Und da die auch erstmal alles nach hinten schieben mussten, betrifft das auch unsere Aktivitäten. Das Album ist übrigens richtig gut geworden, da kann man gar nicht meckern. Und je nachdem, wie lange sich das jetzt zieht bei denen, wird auch bei Gamma Ray nicht viel passieren. Also die Pandemie hat uns jetzt als Band erstmal nicht direkt betroffen, es schiebt sich halt alles ein wenig nach hinten.

Christian (RM): Ich würde jetzt noch gern ein wenig in die Vergangenheit gehen. Inzwischen sind es jetzt doch schon 32 Jahre Gamma Ray, wie fällt dein Resümee darüber aus?

Dirk (GR): Wir haben halt damals angefangen, alles selbst zu machen und das Ruder in die Hand zu nehmen. Vor allem musikalisch haben wir mit Gamma Ray immer performt, wie wir das wollten. Und das ist das, was mir am meisten im Kopf bleibt. Dass wir in der Lage waren, zu machen, was wir wollten. Wir hatten nie einen Produzenten, der uns gesagt hat, wie wir klingen sollten und uns Vorschriften gemacht hat. Bei den ersten Alben hatten wir schon Leute, die ein wenig mitgewirkt haben, aber ab der dritten Scheibe haben wir, vor allem Kai und ich, das Ganze komplett in unsere Hand genommen. Wir hatten zwar noch Charlie Bauernfeind dabei, so als Sicherheitsgurt, dass wir keinen allzu großen Blödsinn machen. Aber wir waren da so gesehen immer frei, zu machen was wir wollten und den Gamma Ray Stil hochzuhalten. Da nehme ich ganz gern das Land Of The Free Album, das ist unser Motto, das ist unser Land der Freiheit! Das gibt es in kaum einer anderen Musikrichtung, dass man so viele Freiheiten hat, vielleicht noch im Jazz oder anderer experimenteller Musik. Aber im Kommerziellen, wo ich den Metal auch mal ganz frech dazuzähle, so eine Freiheit zu haben, ist was sehr Schönes. Das merke ich sofort, wenn ich bei anderen Projekten mit am Start bin, auch wenn ich „nur“ den Bass dort spiele. Und das ist das, was Gamma Ray und die Musiker, die darin involviert sind, ausmacht. Die Freiheit, machen zu können, was wir wollen.

Christian (RM): Wenn wir gerade dabei sind mit der Vergangenheit. Hast Du da auch noch ein besonders positives Erlebnis für unsere Leser?

Dirk (GR): Also, es gab mal eine besondere Phase der Zusammenarbeit, bandintern. Das war bei den Scheiben Somewhere Out In Space, Powerplant und No World Order, die wirklich aus einem Bandguss entstanden sind, die es heute leider so wahrscheinlich nicht mehr gibt. Die Leute wohnen halt zu weit auseinander, man verbringt so weniger Zeit zusammen. Und man hat halt gelernt, Produktionen aus der Ferne zu machen, man trifft sich nur noch kurz und arrangiert die Songs. Dann nimmt halt jeder irgendwo irgendwie auf. An einem Punkt kommt das alles dann zusammen, dann ist das Album eh schon fast fertig. Das ist halt die Zeit mit Internet und allem Drum und Dran, das bandmäßige ist da ein wenig in den Hintergrund gerückt. Außer auf Tour, da ist es dann wieder anders.

Aber so zum besten Erlebnis, es gibt so ein paar Konzerte, die mir in Erinnerung geblieben sind, weil wir da intern ´ne gute Welle hatten. Aber eine besondere Situation oder so, das gibt es irgendwie so nicht.

Christian (RM): Gäbe es denn da noch eine Location, wo Du unbedingt spielen willst?

Dirk (GR): Boah, mich würden schon noch Länder interessieren, wo man noch nicht war. So wie auf dem Kontinent Afrika, da haben wir noch nie gespielt. Ich weiß gar nicht, wie es da ist, und ob es überhaupt möglich ist, dort Metal zu spielen. Das würde mich schon sehr interessieren, was da los ist. Den Kontinent kenn ich gar nicht, und wenn man mich so fragt, würd ich das gern mal kennenlernen.

Christian (RM): Zu vorher nochmal. Gibt es ein Erlebnis, das Dir besonders negativ hängen geblieben ist mit Gamma Ray?

Dirk (GR): Das ist wie mit den Guten. Da gab schon so manche Katastrophen, so von der technischen Seite oder vom Zusammenspiel. Tage, wo nichts geklappt hat, die gab es natürlich auch, wo man sagt, die möchte ich lieber ungeschehen haben. Aus den Anfangstagen gab es auch so einen, der technisch gesehen eine Vollkatastrophe war, aber dass ich Dir da ein Ding rauspicke, das gibt es so auch nicht.

Christian (RM): Welche Frage sollte man Dir in zehn Jahren stellen? (Ich werde einfach nicht müde, diese Frage zu stellen – grins)

Dirk (GR): In zehn Jahren? Da sollte man mir die Frage stellen, was hättest Du anders gemacht? Von dem Zeitpunkt jetzt weg, denn man kann sich schon Sachen vornehmen und planen, aber wie es dann passiert und das Leben weitergeht, vor allem in den letzten Jahren, so auch die Sache mit Helloween und was weiß ich noch alles, hat sich einiges verändert. Früher hatte man halt mit der Band diesen Rhythmus, neue Scheibe, Tournee und so weiter. Das ist jetzt komplett anders und hat sich in den letzten Jahren verändert. Noch dazu mit dieser Pandemie jetzt, da glaub ich auch nicht, dass es das letzte komische Virus ist, das auf uns einschlägt. Aber das ist ein ganz anderes Thema. Und deswegen kann man absolut nichts voraussagen. Man weiß nicht, wo man in zehn Jahren sein wird, das lässt sich im Moment überhaupt nicht sagen.  

Christian (RM): Hast Du dann so noch ein Schlusswort an die Fans?

Dirk (GR): Ja, durchhalten, durchhalten, durchhalten an die Fans von Gamma Ray, irgendwann kommen wir zurück. Wir werden dann hoffentlich ein geiles Album machen, einmal die Welt bedienen, und dann schauen wir mal, wie alt wir sind. Aber es wird passieren, Geduld haben.

Übrigens habe ich aufgrund des Tipps mal nach Isla Contoy (Mexiko) gegoogelt. Schon sehenswert. Und sollte ich mal in die Gegend kommen, werde ich das auf jeden Fall mit einplanen. Auch die Veröffentlichung von Avalanch ist fest ins Auge gefasst. Und auch ein Review zur 30 Years – Live Anniversary findet ihr natürlich auf unserer Seite.

https://www.gammaray.org/

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Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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