Generic Kaufen Apothekecialis vs viagraErektile dysfunktion medikamenteErektile dysfunktionViagra - Cialis generika
Album Reviews, Reviews

City Kids Feel The Beat – nosedive with a smile – Album Review

city-kids-feel-the-beat-nosedive-with-a-smile-album-review

Genre: Pop-Punk, Alternative Rock, Acoustic Rock

Land: Deutschland

Seit dem letzten, dem ersten Album, von City Kids Feel The Beat ist zwar schon etwas Zeit vergangen, untätig waren die Jungs aber trotzdem ganz und gar nicht. So erschien 2020 das Cover zu Blinding Lights (The Weeknd) und im Frühjahr 2021 noch Applause, bevor im Mai 2021 dann mit poisoned heart auch schon die erste Single zu „nosedive with a smile“ erschien. Nun, fast ein Jahr und sechs Singles später bekommen wir das komplette Album auf die Ohren.

Genau mit der ersten Single startet auch das Album selbst. Was soll man hier also noch sagen? Schon mit poisoned heart zeigen CKFTB, dass sie dem großen amerikanischen Bruder A Day To Remember locker das Wasser reichen können. Mit einem Fade In der Drums starten wir in das Album und bekommen auch direkt musikalisch ordentlich auf die Fresse. Das Tempo wird hoch gehalten und von Gitarre und Drums gut gehalten. Die Vocals, die im Gegensatz dazu schon fast etwas zurückhaltend klingen fügen sich aber wunderbar ein.

Auch das folgende to infinity and beyond ist Fans schon wohl bekannt. Während der Opener schon stark Richtung Core schielt, zeigen uns CKFTB hier warum sie für mich eine der großen Pop-Punk-Hoffnungen sind. Hier werden klar die Vocals mehr in den Mittelpunkt gedrängt. In dem Sound des Songs kann man mit Leichtigkeit versinken. Er versprüht einfach gute Laune und gräbt sich unfassbar schnell in die Gehörgänge ein.

Den nächsten Track stones & arrows haben die Jungs gerade erst als letzte Single veröffentlicht. Diesen bitte unbedingt mit Kopfhörer hören. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber dieses Intro ist einfach wow. Mit der gewohnten Formel wird hier etwas gebrochen. Musikalisch im Hard Rock zu verorten und mit fetten Woah-Parts, eignet er sich perfekt zum mitgrölen. Ganz Hard Rock gibt es auch noch ein fettes Solo, das zum Teil auch mit Screams unterlegt ist. Anders, aber halt trotzdem auch einfach wieder eine starke Nummer.

Der Stil bleibt natürlich meist ähnlich, dennoch schaffen sie es immer wieder neue Facetten in die Songs zu stecken, wie auch bei daydreamer. Klar Pop-Punk, doch versprühen gerade das Intro und der dort eingeführte Riff eine wunderbare Magie. City Kids Feel The Beat scheuen sich nicht davor ernste Themen anzusprechen, wie auch in shadow prison. Musikalisch deutlich härter als die letzten Songs, transportiert er die Message die ihm inne wohnt wunderbar.

CKFTB liebt man für ihren frischen Sound und so steht auch lonely days and silent nights den anderen in nichts nach. Musikalisch schnell und ordentlich motivierend, gesanglich dann in aller bester 00er-Pop-Punk-Manier. Oder auch alakazam!, das mich extrem an Senses Fail erinnert, sei das nun Dynamik oder auch die Vocals. Buddy (Senses Fail, Vocals) zieh dich warm an, hier kommt große Konkurrenz aus Übersee! Ach, und ein Saxophon-Solo haben sie auch noch reingebaut. Sehr geil Jungs!

Mit disagreement steht der vielleicht härteste Song der Kombo an. Zwar darf man hier keinen Thrash- oder Death- Banger erwarten, nichtsdestotrotz wird hier sehr harter Pop-Punk gezockt inklusive einem fetten Thrash-Solo im letzten Drittel. Was hingegen schade ist, dass die Screams erst zum Ende hin und auch nur kurz ausgepackt werden. Da hätte gern noch mehr kommen können.

Das Glockenläuten, das disagreement beendet, leitet back 2 the wild ein und das auch noch wunderbar und ich frage mich ja, ist denn schon wieder Halloween? Denn genau um diesen Tag im letzten Jahr erschien der Song als Single. Sehr tanzbar reservieren sich CKFTB hier schon ihren Platz auf jeder Halloween-Playlist.

Mit Rock-Musik kann man doch heutzutage eh kein Geld mehr machen. Da wäre Rap doch deutlich schlauer, das haben sich die Jungs im Intro von gear wheel auch kurz gedacht. Ein Trap- und Piano-Intro, bevor wir musikalisch wieder in gewohnte Gefilde eintauchen und das Intro nichtig machen. Klar, ich liebe den Stil der Jungs und auch die Momente, in denen ich bei gear wheel immer wieder kurz an I Miss You (blink-182) denke, sind wunderbar. Von mir aus hätten sie aber tatsächlich eine Trap-Nummer daraus machen können oder zumindest mehr mit so einer Spielerei arbeiten können.

Der leider bereits vorletzte Song ghost stories ändert natürlich nichts an der bekannten Formel, erinnert bisweilen aber immer wieder an I Prevail und vor allem im letzten Drittel wird aber endlich der Powerknopf gezündet und wir bekommen endlich, endlich mehr der extrem guten Screams der Band um die Ohren gehauen.

Mit when it´s all over erreichen wir auch schon das Ende des Albums. Ein Song auf die Freundschaft und genau so ist auch der Track angelegt. Nur mit Akustikgitarre und Vocals bereiten CKFTB ihrem zweiten Album einen entspannten Abschluss. So etwas wie when it´s all over gern in Zukunft mehr.

Fazit:

Die Jungs von City Kids Feel The Beat haben es geschafft sich seit ihrem Debut Album „Cheeky Heart“ zu steigern und liefern mit „nosedive with a smile“ ein mehr als solides Album ab.

Für mich sind die Jungs immer noch die stärksten Konkurrenten von A Day To Remember, doch kann in Zukunft bei den Vocals gern wieder mehr Gas gegeben werden. Sprich, bitte wieder etwas mehr Screams und auch gerne mehr Experimente. Ein Song mit Trap-Elementen, wie bei gear wheel schon angedeutet, wäre der Hammer, so ist „nosedive with a smile“ zwar doch ein Album, das auf Nummer sicher geht, nichtsdestotrotz aber unglaublich Spaß macht.

Ich vergebe 9 von 10 Bängs.

neun von zehn

„nosedive with a smile“ erscheint am 11. März und wird als CD, Vinyl (beides limitiert), Digitales Album und Stream erhältlich sein.


Tracklist:

1. poisoned heart
2. to infinity and beyond
3. stones & arrows
4. daydreamer
5. shadow prison
6. lonely days and silent nights
7. alakazam!
8. disagreement
9. back 2 the wild
10. gear wheel
11. ghost stories
12. when it´s all over


City Kids Feel The Beat auf Facebook

City Kids Feel The Beat auf Instagram

Linktree

Share

Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

Danke für deinen Besuch.
Vielleicht willst du uns ja auch auf Facebook kennenlernen?
Danke für dein „Gefällt mir“!

Translate »