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Ancient Curse – The New Prophecy – Ein Album Review

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Power Metal von einer Band, die über zwanzig Jahre im Dornröschenschlaf verbracht hat?! Das letzte Lebenszeichen von Ancient Curse war ein Demo aus dem Jahre 1999 (My own universe). Ob die Pause den Songs der Band gutgetan hat, kann ich nicht sagen. Ich kenne das alte Material nicht, das glaub ich kann ich zugeben, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen!

Konzentrieren wir uns also auf die Gegenwart der Bremer Musiker. Was ich hier höre ist solides, musikalisch gut umgesetztes Songwriting. Vom rhythmischen Stampfer, Hypnotize, bis zur gefühlvollen Ballade, Mind Chaos, ist alles geboten. Die letztgenannte Nummer könnte etwas mehr Power vertragen, die dümpelt mir zu seicht aus den Lautsprechern.

Das war es dann aber auch schon mit den Negativpunkten, denn bis auf den oben genannten Punkt gibt es nicht viel zu nörgeln. Die Songs sind allesamt mit über 3,5 Minuten im Überlängenbereich, im Durschnitt sogar bei über sechs Minuten, was die Truppe schon fast zu einer Progband macht. Ähnlich verspielt gehen Ancient Curse dann auch zur Sache, was ihnen auch ohne langweilig zu werden gelingt. Hier würde ich dann auch den längsten Song dieses Album als Anspieltipp geben, Men on the storm, inklusive gutem Mitgröllrefrain und „Faust in die Höhe ballen Teil“.  Wichtig für ein gutes Power Metal Album! Wem die Nummer gefällt, kann sich ohne Bedenken das restliche Album reinziehen und wird sicher Gefallen daran finden.

Fazit: The New Prophecy weiß zu überzeugen, allerdings fehlt es mir hier ein wenig an Innovation und Überraschungen. Traditionalisten werden aber ihren Spaß haben – vom ersten bis zum letzten Ton. Aber eine Nummer, die bei mir, nach mehrmaligem Hören hängen bleibt, suche ich vergebens. Deswegegen gibt es von mir nur 7 von 10 Bängs.

sieben von zehn

Das Album erscheint am 29. Mai über Pure Steel Records.

Line up:

Pepe Pierez – Vocals, Guitars

Gunnar Erxleben – Guitars

Thorsten Penz – Bass

Matthias Schröder – Drums

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Christian B

Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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