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Abschlusskonzert des Kultursommers im Revier mit Tiktaalik, Relate und Cat o’Nine in Gelsenkirchen

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Zum Abschluss des Kultursommers im Revier stieg am 29.10.21 ein weiteres Konzert in der Manege des Circus Probst in Gelsenkirchen.
Relate (Electronic Rock | Synthpop), Cat’o’Nine (Folk Rock) und Tiktaalik (Trip-Hop/Electronica) sorgten für einen musikalisch bunt gemischten Abend!

Den Anfang machten um 18:00 Uhr Tiktaalik, ein 2017 gegründetes estnisch/deutsches Electronic & Trip-Hop Projekt. Für die, die es auch nicht wissen habe ich mal kurz gegoogelt:

Trip-Hop ist ein elektronischer Musikstil, für den langsame, dem HipHop ähnliche Rhythmen charakteristisch sind (meist zwischen 80 und 100 BPM). Die Stücke enthalten oft Samples oder Gesang. Trip-Hop entstand Anfang der 1990er in der Region um die englische Stadt Bristol und wurde daher auch Bristol Sound genannt.

Wikipedia

Das Duo spielte außergewöhnliche Musik, die auf mich fast spärisch wirkte. Das Licht und die Nebelschwaden setzen ihren Auftritt dabei sehr gut in Szene.

Nach kurzer Umbaupause setzten Relate das Programm fort. Im August 2018 hat die Band in ihrer aktuellen Konstellation zu sich gefunden und schickt seither ihren unverwechselbaren Klang getragen von einer emotional aufgeladenen Liveshow in die Welt. Neben klasse interpretierten Klassikern wie Rebell Yell von Billy Idol und Take on me von a-ha spielte das Quartett auch viele eigene Songs, u.a. vom heute erscheinenden Album „Level Up„. Relate beherrschen nicht nur die rockigen Töne, auch Balladen zählen zu ihrem Repertoire.

Niedergelassen zwischen Electronic Rock und Synthpop, mal lässig und mal monumental arrangiert, klingen die Songs der Multiinstrumentalisten Patrick Krahe, Mike Müller, Lukas Wagner und Lisa Zuber altvertraut und brandneu zur gleichen Zeit und bleiben dabei doch ungemein eingängig.

Bandinfo

Besonders beeindruckend fand ich, dass sich die vier während des Auftritts an den Instrumenten abwechselten und auch mehrstimmigen Gesang beherrschen. Relate klingen dadurch sehr vielseitig und abwechslungsreich.

Das neue Album Level Up wurde innerhalb von nur drei Tagen erfolgreich über Startnext finanziert. Der Titel des Albums ist bei Relate Programm: Nicht nur der einzigartige Charakter des Sounds aus melodramatischem Synthpop und treibendem Electronic Rock erhält auf Level Up seinen Feinschliff, sondern auch die Botschaften, die die elf Songs transportieren. Stilistisch breitgefächert scheut das Album keine Genregrenzen. Ob brachiale Metal-Gitarren auf eingängigen Indiepop treffen oder ein melancholisches Piano zu einer epischen Rockballade aufbricht; die ergreifenden und vielschichtigen Gesangslinien fungieren als Bindeglied zwischen facettenreichen Kompositionen. Dichte Arrangements und treibende Rhythmen tragen die emotionale und markante Stimme von Sänger Patrick Krahe, dessen Texte Krisen, toxische Beziehungen und schmerzhafte Entscheidungen aufwühlen.
Wahn und Wirklichkeit, Täuschung und Enttäuschung oder die Tiefen der eigenen Identität, vor keinem Abgrund der menschlichen Seele wird halt gemacht.
Während Level Up lyrisch das Schwarze in uns zutage trägt, wirken die eingängigen Kompositionen als Gegenpol, der der Schwere Leichtigkeit verleiht und Auswege aufzeigt. Auch optisch schließt sich das Artwork des Albums nahtlos an die Inhalte an, wenn es fragmentiert und verzerrt die Gegensätze zweier Farben wie jene von Text und Musik zu einer Einheit verschmilzt. In den Abbey Road Studios gemastert von Geoff Pesche (u.a. New Order, Dire Straits, Kylie Minogue, Jimmy Page) versteckt sich das elf Songs lange Album klanglich weder vor der modernen Konkurrenz noch vor Titeln der Achtziger Jahre, an die sein Sound bisweilen zu erinnern weiß. Wer nach vielfältigem Entertainment sucht, wird auf Level Up fündig.

Konzert-Selist vom 29.10.21:
One Last Dance
Rebell Yell (Billy Idol Cover)
Residues
Take on me (a-ha Cover)
Glow
Asleep
Keine Tränen (Katja Aujesky Cover)
Paraphrase
Palette
Building The Vault
Ring The Alarm

Band: Patrick Krahe, Mike Müller, Lukas Wagner und Lisa Zuber

Piratenfolk vom Feinsten im Seesack hatte das Quartett von Cat o’Nine. Die Band um Sänger Captain Cooper  aka  Sascha Kaeufer enterte die Zirkusmanege und machte von Beginn an „keine Gefangenen“. Sie brachten jede Menge Seemannsgarn unter die feiernde Fans. Weit, weit hinaus war nur eines von vielen Liedern, die von Meuterei, der wilden See und Piraten-Abenteuern erzählen. Auch Cat o’Nine bringen ein neues Album heraus, das wird 2022 ein. Aber sie arbeiten auch schon am übernächsten Album! Wir können also einiges von der symphatischen Freibeuter-Gang erwarten in der nächsten Zeit!

Setlist:

1) Weit, weit hinaus;
2) Ich bin der Captain;
3) Mann über Bord;
4) Hallelujah;
5) Wer hätte das gedacht?;
6) Ciprian’s Bar;
7) Sancho says …;
8) Too long at sea;
9) Inconsolable (nicht auf dem kommenden Album vertreten);
10)Tosendes Meer;
11) Cat o‘ Nine

Zugaben: ‚E dehun jam‘ und ‚Walhalla‘




Band:
Sascha Kaeufer  – Captain Cooper – Vocals & Guitar
Kathrin Kaeufer – Cat – Viola, Miya Daiko & Vocals
Sebastian Göbel – Seb, die olle Peitsche  – Bass, Banjo & Vocals
Angela  Miccolis – Micci Mezzoforte – Percussions

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Karina

Karina ist für uns an Rhein und Ruhr unterwegs. Sie hört neben Metal auch Irish Folk Punk, Deutsch- und Mittelalterrock. Für gute Musik ist ihr kein Weg zu weit.

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