Göpfi`s Rumpelkammer – Seeds Of Torment – Those Who Feed The Maw

Eine neue Rubrik im Rockmagazine. Wieso? Weshalb? Warum?

Kurz ein paar Worte dazu. Egal in welchem Musikgenres wir uns wohl fühlen, es gibt immer eine rege Underground Szene. In der Musiker und Fans Zeit, Kohle, und jede Menge Herzblut in Eigenveröffentlichungen, Konzerte und andere zeitintensive Geschichten stecken.

Und darum soll es in dieser Rubrik gehen. Um die „Kleineren Bands“ etwas mehr zu unterstützen. In regelmäßig/unregelmäßigen Abständen werde ich Bands und ihre Alben hier Vorstellen. Eventuell auch die ein oder andere Perle entstauben.

Daher auch der Name der neuen Rubrik. Der ist angelehnt an die Fernsehsendung Willi Schwabes Rumpelkammer ( der ein oder andere mag sich erinnern ), die ich früher mit Begeisterung verfolgte.

Kommen wir mal zum Eigentlichen.

Seeds Of Torment – Those Who Feed The Maw

Seeds Of Torment treiben ihr Unwesen seid 2023 von Gelsenkirchen/Hattingen aus und spielen einen knochentrockenen Death Metal. Bestehend aus Daniel Funke, der sich um die Vokal Akrobatik kümmert und Marcel Schiborr, der die Instrumental Fraktion bedient, brachte man im März letzten Jahres das Debüt „Those Who Feed The Maw“ raus. Schön im Stile der alten Schule auf Musikkasette.

Ich nehme mal an, um das Auditorium (welch geschwollenes Wort) zu erweitern, haben sie „Those Who Feed The Maw“ am 21.08.2026 erneut, über Black Blood Records auf CD raus gebracht.

Was gibt´s zu hören?

Kurz und knapp, Death Metal. Death Metal, der mal kurzerhand schwarz eingefärbt wird und Richtung Black Metal stapft. Dabei gibt´s ordentlich Zunder. Das Tempo der Songs siedelt sich im oberen bereich an, geht aber teilweise auch schön in den Mid-Tempo Bereich. Die Riffs sägen einem die Ohren ab und hinterlassen dann doch ein fettes grinsen im Gesicht ( geht ja ohne Ohren rundrum ). Was mir auch sehr gefällt sind die ab und an schrägen Gitarrensoli, die schon sehr ins progressive gehen. Hut ab Herr Schiborr, bin schwerst begeistert und Chuck Schuldiner winkt mit beiden Händen. Natürlich darf auch die stimmliche Leistung des Herrn Funke nicht hinten angestellt werden, der keift, growlt, schreit sich durch die acht Songs, als wenn es kein morgen mehr gäbe.

Alles in allem ist „Those Who Feed The Maw“ ein runde Sache. Morbide, dunkel, hart. Wer jetzt unbedingt was zum vergleichen braucht, dann wären Morbid Angel, Death oder Dissection zu nennen.

Neun von Zehn Bängs.

Those who feed the maw | Seeds Of Torment (bandcamp.com)

Seeds Of Torment | Facebook

By Christian

geb. 1977, Metalfan seit 1989, verheiratet, ein Sohn, Heavy, Death, Thrash und Hardcore. Der Fachmann, wenn es um Bands geht, die aus Ländern kommen, deren Namen die meisten nicht mal kennen.

Related Post