Reportagen

Das war der Festival Sommer 2019 – Ein Rückblick vom Rockmagazine

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Der Sommer ist vorbei und unser Team kehrt schön langsam wieder in die warme Stube zurück. Vorbei ist die Zeit in Zweimann-Zelten, ohne Dusche, mit Bier und viel Musik. Wir haben viel erlebt und schauen nun zurück auf die Rock- und Metalfestivals des Jahres 2019.

Hier die Eindrücke einiger unserer Redakteure:

Uli

Uli

Festivals besucht: LA Rock, Area 53 Festival, Kaltenbach Open Air, Picture On Festival, Innrock Reloaded

Festival Höhepunkte: Vom Spaßfaktor sicherlich Gutalax am Kaltenbach Open Air. Das Line Up des Area 53 Festivals und die Super Organisation und Bühne am Innrock Reloaded. Und natürlich der Auftritt meiner Freunde von AGAINST EVIL aus Indien in Tirol!

Was gibts zu meckern? Die paar Kleinigkeiten zahlen sich gar nicht aus. Schade, daß manche Festivals noch nicht die Besucherzahlen erreichen, die sie verdient hätten.

Und nächstes Jahr – Wo trifft man dich sicher? Wahrscheinlich auf allen Festivals, die ich auch heuer besucht habe. Und wenn es die Zeit zulässt, sicher noch sonst wo.

Festival Höhepunkt von Uli 2019 – Against Evil am Innrock Reloaded Festival 2019

Lennart 

Festivals besucht: Bergisch Metal Festival, Charity Unchained, Culthe Fest, Fest Evil, Graspop Metal Meeting, Hexentanz, Masters of the Unicorn, Metaldays, Metal Force Attack, Party San (wenn auch nur als Crew), Rock Hard, Summer Breeze; dazu kommen noch das Way of Darkness und das Metal Inferno im Oktober.

Festival Höhepunkte: Das Festivaljahr 2019 war mit so vielen Highlights gesegnet, dass es nicht möglich ist, alle aufzuzählen. Überall konnte man nette Leute treffen und Neue kennen lernen Des Weiteren gab es massig gute Bands. Ganz klar zu nennen war aber das Culthe Fest, das mit einem sehr schönen Gesamtkonzept und der Chance, Panopticon einmal live sehen das Festivaljahr sehr gut eröffnet hat. Auch konnte ich endlich mal Aephanemer auf dem Fest Evil sehen, was definitiv eines der großen Ziele meines Lebens war. Auch das Bad in der Soce und das Wandern in der Umgebung machten die Metaldays, zum zweiten Mal in Folge, zu einem unvergesslichen und einzigartigen Erlebnis. Auch war der New Forces Stage mit erstklassigen Bands wie Countless Skies, Decaying Days, Infinitas, Convictive, Hellavista, Heathenspawn oder Shade of Hatred einfach wieder mein Main Stage.

Was gabs zu meckern? Auch wenn ich die Festivalsaison von Ostern bis Oktober am laufen habe, ist sie auch 2019 einfach viel zu kurz. Leider hatten einige, sonst sehr gute Bands, wie Anomalie, Slaegt oder Saturnus sehr schlechten Sound, was echt schade war.

Und nächstes Jahr – Wo trifft man dich sicher?  Auch nächstes Jahr soll wieder einen fetten Festivalsommer haben. Definitiv sicher sind das Party San, das Wolfszeit und das Castle Rock. Sonst würde ich gerne mal auf die Frostfeuernächte um nicht erst bis April warten zu müssen. Ebenso hat das Line Up dort sich bis jetzt immer sehr verführerisch angehört. Festivals wie das Graspop, die Metaldays, das M.U.R. oder das Los Krachos werden sicher noch folgen.

Lennart liebt den Moshpit

Mo

Festivals besucht: LA Rock, Area 53 Festival, Wacken Open Air, Kaltenbach Open Air, Innrock Reloaded Festival

Festival Höhepunkte: Saltatio Mortis und TuXedoo beim Area 53 Festival, Hämatom und Parkway Drive beim Wacken Open Air, Evil Invadors beim Kaltenbach Open Air und Against Evil beim Innrock Reloaded Festival. Das Wacken Open Air wird immer mein Lieblingsfestival bleiben, dort habe ich einfach das Gefühl, nach Hause zu kommen. Die Atmosphäre dort ist etwas ganz Besonderes.

Was gibts zu meckern? Überhaupt nix, außer vielleicht zu wenig Freizeit für das große Festivalangebot 😉

Mo´s Festivalhighlight 2019 – Das WOA

Und nächstes Jahr – Wo trifft man dich sicher? Also Area 53, Wacken und Kaltenbach ist fix eingeplant. Wenn es klappt, dann werde ich auch beim Nova Rock sein.

Christian

Festivals besucht: Mission Ready Festival – Giebelstatadt /Bayern, Riedfest Open Air – Rohr/Thüringen, Bike and Music Weekend – Geiselwind/Bayern

Festival Höhepunkte: Ryker`s auf dem Mission Ready Festival. Nach elf Jahren endlich mal wieder live gesehen. Dabei habe ich mir auf ihrer amtlichen Hardcoreshow mal nebenbei ordentlich die Knochen zerlegt. Bitch Hammer und Black Mood auf dem Riedfest Open Air. Rose Tattoo sind einfach göttlich und haben das Bike and Music Weekend platt gemacht.

Was gibt´s zu meckern: Eigentlich nix. Wer meckert fliegt raus. Eventuell das nicht mehr so viel Bier rein geht wie früher und die Festivals viel zu schnell vorbei sind.

Und nächstes Jahr – Wo trifft man dich sicher? Auf jeden Fall auf dem Riedfest Open Air. 20 Jahre müssen gefeiert werden. Der Rest ergibt sich spontan.

Für Christian waren die Ryker´s auf dem Mission Ready Festival 2019 ein Hammer!!

Roland 

Festivals besucht: Graspop, Wacken, Rock Hard, Area 53 Festival, LA Rock, Schalldruck

Festival Höhepunkte: Das Graspop hatte wie jedes Jahr wieder das mit Abstand beste Line up. Wacken war nicht schlecht aber ich hatte mir für das Jubiläum doch noch eine Hammerband erwartet. Mein persöhnliches Highlight war aber das Rock Hard in Gelsenkirchen, das ich mit meinem Kollegen Michael und seinen Freunden genießen durfte. Die Veranstalter vom Area 53 sind auf einem guten Weg, sicherlich ein Geheimtip für die nächsten Jahre. Sieger der Herzen sind aber die kleinen Festivals, das La Rock in Landshut und das Schalldruck Festival in München. Beide von Musikern für Musiker mit viel Herzblut organisiert. Sie bieten einen perfekten Auszug dessen, was die lokale Musikszene zu bieten hat

Was gibts zu meckern? Beim Graspop ist der Campingplatz leider sehr klein. Das Essen ist ausgesprochen Teuer und nur bei wenigen Ständen wirklich genießbar. Wenn da nicht dieses göttliche Line-up wäre. Beim Wacken scheiden sich die Geister. Während sich die einen wegen zuviel Kommerz abwenden ist es für die anderen fester Bestandteil ihres Sommerurlaubs. Mir sind es zu viele Bühnen und durch die Überschneidungen muss man schon mal auf die eine oder andere Lieblingsband verzichten. Aber 85.000 Besucher müssen halt versorgt und auf mehrere Bühnen verteilt werden. Richtig ärgerlich sind leider die oft geringen Besucherzahlen bei den kleinen Festivals.

Fazit: Besucht auch die kleineren Festivals damit sie auch weiterhin bestehen können !

Und nächstes Jahr – Wo trifft man dich sicher? Wie Uli schon sagte, wahrscheinlich auf allen Festivals, die ich auch heuer besucht habe. Und wenn es die Zeit zulässt, sicher noch sonst wo.

Chrissy

Festivals besucht: Bergfestival, Area53, W:O:A, Taubertal Festival

Festival Höhepunkte: Bergfestival – Erwin&Edwin; Area53 – Dark Tranquility & Saltatio Mortis; W:O:A – Hämatom, Parkway Drive & Airbourne; Taubertal – Donots & Die Toten Hosen

Zu meckern: ich finde, dass jedes Festival für sich gut organisiert ist. Wenn man sie miteinander zu vergleichen anfängt, gibt es immer etwas was beim einen besser ist als beim anderen. Jeder setzt seine Prioritäten anders. Daher wird es wohl immer den ein oder anderen Schwachpunkt geben. Aber nichts desto trotz, solange die Bands eine gute Stimmung rüberbringen und die Veranstaltung gut organisiert ist, meckert man auf hohen Niveau.

2020: Bergfestival, Area53 und Wacken steht schonmal definitiv auf der Agenda. Ansonsten lass ich mich überraschen, was sich noch ausgeht.

Mit gewissen Festivals bin ich schon länger am liebäugeln. Ihr werdet es nächstes Jahr erfahren!

Auch für Chrissy ist Wacken immer ein Höhepunkt des Festivaljahres

Unser Fazit für das Festivaljahr 2019

Mit über 40 besuchten Festivals war es anstrengend, lustig, schweißtreibend und klitschnass. Aber es hat Spass gemacht, für euch zu berichten. Und… Es müssen nicht immer die Größten die Besten sein, viele kleine Festivals bieten auch tolles Programm für kleines Geld. Das ist wichtig. Geht hin, und unterstützt die Bands – so bleibt unsere Szene am Leben.

Wir sagen aber auch danke an alle Veranstalter, Medienbetreuer und die guten Seelen vor, auf und hinter den Bühnen. Ohne Euch wäre das alles nichts. Und für Euch, und mit Euch freuen wir uns auf einen tollen Festivalsommer 2020!

 

 

 

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Uli

Uli

Seit den 90er Jahren journalistisch unterwegs. Sehr schlechter Schlagzeuger mit deutlichen Rechtschreibschwächen. Mitbegründer der legendären Punkrockband "The Ketchup Boys", welche 1989 ihren einzigen Auftritt hatte. Spricht mehrere Sprachen, kann einhändig Fahrrad fahren und mag Musik.

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