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Agnostic Front – Get Loud – Ein Album Review

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Agnostic Front sind zurück und das mit voller Wucht und direkt in die Futterluke.

Gut, wirklich weg waren sie ja nie. Live technisch eigentlich immer unterwegs, aber seit dem letzten Output, The American Dream Died sind auch schon vier Jahre vergangen.

Get Loud heißt das gute Stück und der Name ist Programm. Laut werden! Egal wie! Ihr habt eine Stimme, benutzt sie.

Das ist so im groben die Kernaussage des Albums. Eine ehrliche Aussage von einer ehrlichen Band.

Musikalisch geht man sofort in die Vollen. Gleich schon die ersten Songs weisen den Weg. Kompromisslos, geradeaus und direkt nach vorne. Intensiv, wild und roh.

Eigentlich könnte man sagen, Agnostic Front besinnen sich auf ihre Stärken und bündeln diese, um einen in kürzester Zeit komplett durchdrehen zu lassen.

Neben dem klassischen New York Hardcore Sound (Isolated, Urban Decay), gibt’s auch Punk (I Remember) und Thrash (Anti Social) lastige Songs auf die zarten Öhrchen. Die 14 Songs haben es in sich und lassen keine Wünsche offen. Man gibt permanent Vollgas und lässt dem Hörer keine Zeit zum Ausruhen. Hardcore vom allerfeinsten.

So rumpelt das Teil während ich das hier schreibe nun schon zum dritten oder vierten mal durch den Player und begeistert mich immer mehr.

Ich glaube Roger Miret und Vinnie Stigma wollen und können einfach nicht älter werden. Man merkt ihnen ihre Wut und ihre Energie der frühen Tage auf jedem Song an. Das macht es zu einem Album, was jeden Fan sofort mitreißt. Live eh eine Macht und mit Get Loud hat man ein Album im Gepäck, mit dem man wieder auf große Tour gehen kann.

Deshalb gibt`s von mir 9 von 10 Bängs.

P.S. Tour: Für Kurzentschlossene: am 09. November steigt das Stäbruch Festival in Hammelburg, bei dem Agnostic Front als Headliner auftreten. Quasi eine Release Show.

VÖ: 08. November 2019

Line-Up:

Roger Miret | Gesang

Vinnie Stigma | Legende

Mike Gallo | Bass

Craig Silverman | Gitarre

Pokey Mo | Schlagzeug

#HC4L

 

 

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Christian

Christian

geb. 1977, Metalfan seit 1989, verheiratet, ein Sohn, Heavy, Death, Thrash und Hardcore. Der Fachmann, wenn es um Bands geht, die aus Ländern kommen, deren Namen die meisten nicht mal kennen.

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