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Album Reviews, News

U.D.O. – Game Over

u-d-o-game-over

News/Album Review

Genre: Heavy Metal

Format: Digipak, Ltd. Boxset, Ltd. Colored Vinyl + Digital
Release Date: 22nd October 2021

Vinyl Release: 14th January 2022

„Game Over!“ – heißt es bei U.D.O. ab dem 22. Oktober.

Der Titel des brandneuen Studioalbums der Band um Rock-Ikone Udo Dirkschneider (Originalstimme der Kultband Accept) ist ein Statement geworden, das viel Gesprächsstoff in sich birgt. Dirkschneider steht für klare, schnörkellose Worte. „Wenn die Menschheit in einigen Dingen nicht umdenkt, könnte das drastische Folgen haben“, sagt er. So ist „Game Over“ nicht zuletzt die realistisch-nüchterne Beobachtung eines Künstlers, der die Welt so intensiv wie kaum jemand gesehen hat. Seit über vier Jahrzenten ist der gebürtige Solinger weltweit auf Tour.

Er hat Russland zu Zeiten des Eisernen Vorhangs bereist, hat auf über 4000 Meter Höhe in Peru Konzerte gegeben und den Planeten und seine Bewohner um ein Vielfaches privater erlebt als man das als normaler Reisender schaffen würde. Einen zentralen Gedanken verarbeitet er dabei auf „Game Over“: „Wir alle, ganz egal wo wir auch wohnen, haben nur diesen einen Planeten. Wenn auf ihm etwas passiert, hat das immer auch eine internationale Tragweite.“ Der weltweite Klimawandel ist eines der Themen, die Dirkschneider auf dem Album zur Sprache bringt. „Hochwasser in Deutschland oder die Brände in Südeuropa und der Türkei haben ja wieder gezeigt, wie dringend es ist, etwas zu unternehmen“, sagt der Musiker. „Aber nicht nur hier. Die Welt hat zunehmend auch ein Friedensproblem. Internationaler Waffenhandel und private Waffenbesitze nehmen zu. In vielen Ländern gibt es auch unter Minderjährigen zunehmend Schießereien, mitunter auch an Schulen. Dazu kommt eine unbekannt hohe Zahl an Kindersoldaten, die vielerorts aktiv in den Krieg eingebunden sind.“

Ein Thema, das der Song . „Kids And Guns“ behandelt. Keine Frage – Udo Dirkschneider ist ein Kosmopolit, der in der Welt zuhause ist und sie immer in ihrer Gesamtheit sieht. Wobei der erwähnte Song rifftechnisch irgendwie an AC/DC erinnert, nur mit einem anderen Sänger. Udo denkt und fühlt musikalisch überaus international. So ist „Game Over“ ein quasi altersloses, kosmopolitisches Werk geworden. Songs wie „Metal Never Dies“, „Kids And Guns“ oder „Prophecy“ sind präzise, druckvoll, eingängig und kraftgeladen und machen das Album zu einem straighten Rock ´n Roll“-Output, das voll auf die Zwölf geht. Krachende Riffs, präzise groovende Bässe und eine treibende Heavyness dominieren die Songs. Wer auf ungeschliffenen, geradlinigen Heavy Rock steht, wird sich hier sofort zuhause fühlen. Durch hunderte von Shows weltweit, bis hin in die entlegendsten Gebiete eng zusammengeschweißt, ist die Band ein vertrautes Konglomerat an Vollblutmusikern und Freunden. Jeder von ihnen weiß genau, wo er sich in die Note des anderen perfekt einfügen kann. Man spürt zu jeder Sekunde wie vertraut sich die Musiker untereinander sind und wie sehr sie für ihre Sache brennen. Mit dem  Song Don`t wanna say goodbye wird auch auf die pflichtende Balladen-Beladung nicht vergessen.

Fazit: Wer bei U.D.O`s Neulingswerk experimentelle Moves erhofft, wird enttäuscht sein, da U.D.O ihrer Linie und des Genres dabei treu bleiben. Und das ist auch gut so, denn die eingefleischten Fans werden mit der neuen Platte definitiv zufrieden sein und auf ihre Kosten kommen. Ein Kracher nach dem Anderen im gewohnten Midtempo wiederspiegelt GAME OVER die typische Dirkschneider`sche Attitüde. Grundsätzlich ist das Album von coolen Riffs und Hymnen geprägt. Fette Platte die auf jeden Fall 8 Bängs verdient.

acht von zehn

Line up:

Udo Dirkschneider (Vocals), Andrey Smirnov (Guitars), Fabian Dee Dammers (Guitars), Tilen Hudrap (Bass), Sven Dirkschneider (Drums)

Tracklisting:

01 – Fear Detector | 02 – Holy Invaders | 03 – Prophecy | 04 – Empty Eyes | 05 – I See Red | 06 – Metal Never Dies | 07 – Kids And Guns | 08 – Like A Beast | 09 – Don’t Wanna Say Goodbye | 10 – Unbroken | 11 – Marching Tank | 12 – Thunder Road |13 – Midnight Stranger | 14 – Speed Seeker | 15 – Time Control | 16 – Metal Damnation |

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Olli C

Passionierter Motorradfahrer sowie "Möchtegern"- Schlagzeuger und Fotograf aus Österreich. Bevorzugt Powermetal, traditionellen Heavy Metal, NWOBHM, Thrash, Melodic Death,Sleeze, Gothic, Symphonic Metal, Glam aber auch Hard Rock. Ist mit seiner Kamera in Wien, Niederösterreich, der Steiermark dem Burgenland und in Tschechien unterwegs für Konzert und Festivalreportagen. Macht jedoch auch Albumreviews und wirft ein Auge auf Undergroundbands. Moderierte früher Metalshows auf diversen Internetplattformen.

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