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The Suicide Machines – Revolution Spring – Schnell und kompromisslos – Album Review

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15 Jahre mussten Fans auf ein neues Album der Punker von The Suicide Machines warten. Was wird uns geboten? Handfester Punk, eigentlich würde das den Sound der Truppe schon am besten beschreiben. Hört man aber genau hin, kann man noch so einige andere Facetten ausmachen.

Nach dem schnellen Bully In Blue kommt mit Awkward Always bereits die erste Perle daher, die den schnelle Punk Weg etwas verlässt. Hier haben wir es mit einer Ska Nummer zu tun, die mich rasend schnell in Sommerlaune bringt. Als Krönung bauen sie auch noch Gang Vocals und Hand Claps ein, was der Nummer noch mehr Unbeschwertheit zu kommen lässt.

Stilistisch ähnlich wie auch Awkward Always kommt Babylon of Ours daher. Hier zeigt sich aber auch eine weitere Stärke der Band: Ihre Intros in die Songs sind allesamt sehr unterschiedlich, so kommt selten Langweile auf. Hier haben wir zum Beispiel einen fetten groovigen Einleitungspart, bevor man dann wieder Richtung Ska plus fetten Basslines geht. Aber auch Hardcore können sie, was sie mit Flint Hostage Crisis zeigen. Im Stile von Defeater wird sich hier die Seele aus dem Leib geschrien und ordentlich ausgekotzt.

Mit dem abschließenden Cheers to Ya setzen sie dem Album dann noch die verdiente Krone auf. Hier mischen sie noch einmal alle verschiedenen Aspekte der Band zusammen und setzen vermehrt auf Blasinstrumente. Einfach geil und ein passender Abschluss.

Fazit:
Das Warten auf das neue Album hat sich sicherlich gelohnt. Sowohl für alte Fans, als auch für Neue (wie ich einer bin). Wir bekommen hier knackigen Punk, mit Ska und Hardcore Elementen und das verteilt auf satte 16 Tracks. Bleiben da noch Wünsche offen? Ja, der Wunsch, dass es so nun wieder weitergeht und uns die Mannen in Zukunft mit neuer Musik und nicht wieder mit einer Trennung überraschen.

Fans von Punk werden hier sicherlich ihre Freude haben und können ordentlich zu den Songs abgehen.

Ich vergebe 8 von 10 Bängs.

„Revolution Spring“ erscheint am 27. März via Fat Wreck und wird als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich sein.

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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