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The Special Bombs – Eruptions – Die Green Day der 20er – Album Review

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Nachdem ich euch bereits die beiden Singles My Eruption und Still Dreaming näher bringen durfte, freue ich mich, euch nun auch das Debut „Eruptions“ vorstellen zu dürfen.

Meine Einschätzung, die ich bereits bei den Singles hatte, bestärkt sich mit jedem weiteren Song und jedem weiteren Hördurchgang. Das eröffnende Doppel ist uns in Bild und Ton bereits bekannt, dennoch kommen so einige Facetten erst nach einigen weiteren Durchgängen durch. So weist Still Dreaming doch auch Parallelen zu den frühen Beatsteaks auf, was vor allem die angerauten Vocals betrifft. Ebenso auch die angenehme Symbiose zwischen Instrumenten und den bereits erwähnten Vocals.

Back To Reality ruft einen extremen „Dookie“-Flair hervor und kommt eben unverbraucht wie Green Day zur damaligen Zeit daher. Einige sehr gut platzierte und ohne Frage ausgeklügelte Riffs, dazu die wegweisenden Drums, die zentral und doch aus dem Hintergrund heraus agieren. Mit den Vocals baut man dann wieder die Brücke zwischen Punk und seinem Kind, dem Hardcore.

Die Nähe zu Green Day, vor allem zu ihrem legendären dritten Album, wird auch über die ganze Länge des Albums nie vollends abreißen. So trägt Looking For A Cause perfekt den Spirit von Basket Case ins neue Jahrzehnt, hat aber immer noch genug Selbstständigkeit und viel eigenen Charme.

Gerade wenn sie ihre Komfortzone aber ein Stück weit verlassen, zeigen uns The Special Bombs, was sie abseits von schnellem und rotzigen Punk noch zu bieten haben. So kommt United um einiges fokussierter, epischer und ausgefeilter daher und das obwohl sie hier ihren gewohnten Sound nur um einzelne Nuancen erweitern und im Kern immer noch so klingen wie auf den anderen Nummer. Aber hier sind es eben die kleinen Dinge, die sehr positiv ins Gewicht fallen. Vor allem der doch recht lange Bass Part in der letzten Minute hat mir extrem gut gefallen.

Fazit:
Mit „Eruptions“ haben uns die Jungs von The Special Bombs ein äußerst interessantes erstes Album geschaffen. Ideal für die kommenden Sommermonate: Kurzweilig, geht schnell ins Ohr und motiviert zum mittanzen.

Dazu haben sie die Seele der alten Green Day perfekt transportiert und dennoch einen Stil, der sie in der heutigen Zeit sicherlich von vielen anderen Bands abheben wird.

Ich vergebe 8 von 10 Bängs und bin dann mal wieder am abdancen.

„Eruptions“ erscheint am 20 März via SBÄM Records und wird als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich sein.

Line-Up:
Stephan Lirk – Vocals, Guitar
Bernhard Loher – Bass
Christoph Stessl – Guitar
Emanuel Bärlehner – Drums

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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