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The New Madness – After Hours – Album Review

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Genre: Rock, Blues, Garage

Land: Dänemark

Nun ist schon wieder fast Ende November. Wie schnell ist dieses Jahr doch vergangen? Was in erster Linie natürlich an einer gewissen Pandemie liegt, andererseits aber auch an meiner Experimentierfreudigkeit gegenüber Neuem. In keinem Jahr habe ich mich so vieler verschiedener Genres angenommen wie in 2020 und The New Madness machen da auch keine Ausnahme. Ein Bastard aus Rock, Garage und Blues. Eigentlich ist keines davon wirklich mein Metier. Aber hey, man kann ja mal was Neues probieren.

Bereits der Opener Lovesick macht richtig Bock. Eine lockerflockige Rock Nummer, in der die Generationen kollidieren. Während die Instrumente zwar auch klar Retro Charme versprühen, sind es doch vor allem die Vocals, die durch den Effekt auf der Stimme wie frisch aus den 70ern klingen. Solider Einstieg mit Mitgröl Woohoo Part und einem feinen Solo am Ende.

So, Lovesick hat Bock gemacht, aber der Ohrwurm hat gefehlt, sagt ihr? Na, dann hört mal bei Night Watch rein. Clap Hands empfangen uns in eine weitere solide Rock Nummer und dann kommt es: „Rec A Taka Den Den“. In meinen Ohren hallt dieser schräge Part und setzt sich als erster Ohrwurm fest. Neben dem, was uns auch der Opener geboten hat, werden die Vocals am Ende in berauschende Höhen gepeitscht und zeigen, was da noch alles drin ist.

Besonders begeistern konnte mich aber der quasi nach der Band betitelte Song New Madness. Mit einer ordentlichen Portion Groove und erneut extrem hohen Vocals ein echt feines Scheibchen. Als wäre das nicht schon genug, hat das Riff aus dem Refrain einen gewissen orientalischen Touch, das drüber gerotzte Madness setzt dem Ganzen dann die Krone auf.

Allerdings kann man hier eigentlich nahezu jede weitere Nummer aufzählen, denn jede hat so seine Momente. Ob der Surf Rock Song After Hours, das mit Disco Anleihen verfeinerte Love Me Like A Bad Girl oder das kurze, rockige Outro in Form von Soon We´ll Be Strangers. Jede Nummer hat ihren eigenen Charme.

Fazit:

Ich bin Fan. Super Album, mit einer super Stimmung, die vermittelt wird. Auch wenn das nicht unbedingt mein gewöhnliches „Jagdgebiet“ ist, hat mich die Combo sehr gut unterhalten.

Ich vergebe 8,5 von 10 Bängs.

„After Hours“ erscheint am 27. November via Crunchy Frog Recordings und wird als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich sein.


Line-Up:

Bjarke Sørensen – Guitar/Lead Vocals

Simeon Loth – Guitar/Vocals

Elie Granger – Moog Synths

Alex Cumming – Drums


Tracklist:

1. Lovesick

2. Night Watch

3. Better Than That

4. You´ll Know My Name

5. New Madness

6. Go My Own Way

7. After Hours

8. Never Coming Down

9. Thru Hard Times

10. Love Me Like A Bad Girl

11. Recess Brother

12. Soon We´ll Be Strangers


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verlobt, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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