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EP Review, Reviews

still sane – Making Plans Or The Things That Happen In Between – EP Review

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Genre: Indie, Electro

Land: Deutschland

Nach seiner Single The Morning legt still sane nun mit seiner EP mit dem knackigen Namen „Making Plans Or The Things That Happen In Between“ nach und serviert uns insgesamt satte sechs Tracks. Ich mag musikalische Grenzgänge. Musik die mich in gewisser weise an Grenzen bringt. Musik die man sich erarbeiten muss. Auf Dauer kann das sicherlich anstrengend sein, passiert dies aber in so einem Rahmen wie bei still sane ist das ein angenehmes Erlebnis.

Die EP ist nicht einfach und ich würde behaupten das still sane das auch nicht möchte. Einfach kann ja jeder. Instrumental über weite Strecken sehr elektronisch kommen mir neben Radiohead auch immer wieder die großartigen Enter Shikari in den Sinn. Sicherlich nicht auf Grund des Gesangs oder der Instrumentalisierung, aber die Intensität ist ähnlich. Der Antrieb, die klar unklare Einordnung des Gehörten. Das ist was ich an Enter Shikari liebe und das ist was still sane wunderbar umzusetzen weiß.

Das beginnt schon beim eröffnenden The Morning. Ein elektro Indie Song der sich immer weiter steigert, am Ende auch ausbricht, aber immer in diesem elektronischen Rahmen bleibt. Green macht da weiter wo The Morning aufgehört hat und ist gerade im Refrain sehr beatlastig. Hier ist auch der erste Moment bei dem mir bei den Vocals Justin Furstenfeld (Blue October) in den Sinn kommt. Eine Stimme die eigentlich unverkennbar ist, dennoch kommen die Vocals von still sane tatsächlich sehr nahe heran und erreichen auch eine ähnliche Melancholie.

Wie sollte es auch anders sein geht Rush einen ähnlichen Weg, driftet mir persönlich aber dann doch zu sehr in elektronische Gefilde ab. Bisweilen wirkt die Szenerie etwas überladen und beklemmend. Die Vocals sind zwar wieder wunderbar, doch leider kann mich Rush insgesamt beim besten Willen nicht erreichen.

Warum Rush aber so übertrieben ist wird bereits mit dem folgenden Not Yet ziemlich gut klar, welcher die gitarrenlastigere Hälfte einleitet und ähnlich wie Rush nicht so gut zünden kann. Als Duo gesehen funktionieren die Songs aber wunderbar und bilden eine kohärente Einheit.

Mit The Thing kommen zu dem Parallelen zu Saguru auf. Ich mag es wie die Gitarre hier bearbeitet wird. Irgendwie wie ein Lagerfeuersong in den Weiten des Weltalls. Ruhig aber nicht beruhigend. Eine wunderbare Überleitung zum bereits letzten Song Want To Go. Dieser klingt so viel anders wie der Rest. Die Beats wurden rausgeschnitten und weichen verträumten Riffs. Eine kleine Indie Perle die man entdecken muss.

Fazit:

Die Art und Weise wie still sane diese EP aufgebaut und zusammengesetzt hat ist unglaublich schlau. Die ersten drei Songs sind sehr elektronisch, die letzten Drei wiederum sehr klassisch gehalten, so konnte ein sehr guter Spannungsbogen erzeugt werden.

Auch die Musik weiß zu überzeugen und geht direkt ins Herz. Wer sich mal etwas Zeit für Musik nehmen will ist hier genau richtig.

Ich vergebe 7,5 von 10 Bängs.

„Making Plans Or The Things That Happen In Between“ könnt ihr seit 22. April überall streamen wo es Musik gibt oder auch auf Vinyl bestellen.


Tracklist:

1. The Morning

2. Green

3. Rush

4. Not Yet

5. The Thing

6. Want To Go


still sane auf Instagram

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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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