Abumreview / Bandvorstellung
- Genre: Heavy Rock
- Herkunft: Österreich
- VÖ: 8.März 2026
BITTERSTOFF –Das ist die bittersüße Geschichte von vier „STOFFERN“ aus dem Mürztal in der Steiermark (Österreich), die Heavy Metal, Rock und Crossover mit Mundart Texten verschmelzen und so ihren unverwechselbaren Stil kreieren.
BITTERSTOFF steht für handgemachten, ehrlichen Heavy Rock und steirische Mundart Texte –die auch unbequeme Themen nicht scheuen. Ihre Musik spricht Menschen an, die Höhen und Tiefen kennen, bewusst leben, Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft schätzen. Bei Konzerten entsteht ein Gefühl von Zusammenhalt und Verständnis – ein Ort, an dem man sich wiederfindet, Kraft schöpft und das Leben feiert.
Ihr Debütalbum „Bittersüßer Stoff“ ist eine Mischung aus Heavy Rock/Crossover mit steirischem Dialekt, Haltung und Farbe. Seit den ersten Songs zeigen Bitterstoff, dass ihre Musik nicht nur gefallen will, sondern mit ihren Inhaltsstoffen unterstützen, Zuversicht und Orientierung geben möchte.
Mit „Bittersüßer Stoff – das Album“ zeigen Bitterstoff, dass man aus grauen Mauern etwas Buntes bauen kann. Bereits jetzt ist das Album auf der Bandwebsite als Download erhältlich, ab dem 8. Mai 2026 auch auf allen gängigen Streamingplattformen.

REVIEW:
Vorerst muss ich gestehen, als ich erstmals von einer Mundart- Heavy Rock Band hörte, konnte ich mir darunter rein „garrrr nix“ vorstellen. Ist es Deutsch Rock, ist es Austropop? Ist es WANDA Vol.2? Nein, keines davon, denn BITTERSTOFF verbinden melodischen Hardrock mit Crossover und groovigen Passagen, untermalt mit teilweise harten Gitarrenriffs. Und wer sich bei den Lyrics „Friede Freude Eierkuchen“ Texte erwartet, der wird enttäuscht, denn BITTERSTOFF behandeln seriöse Themen wie Trauer, Depressionen, Suizid aber auch Selbstfindung.
Ihr Debütalbum beinhaltet zwölf Tracks, die stilistisch doch ein wenig verschieden sind und das Album kontrovers und interessant machen. Bereits der Opener macht nach einigen Sekunden lauschen schon Lust auf mehr, wobei der steirische Dialekt für einen Hardrock Song eher ungewöhnlich wirkt. Jedoch gewöhnt man sich bald daran, da die charmanten Femalevocals passend dazuklingen. Sehr interessant klingt auch der Break des emotionalen Songs „Vertaun“, der durch mexikanische Trompetenklänge fast schon karibischen Flair erzeugt. Ebenfalls transportieren BITTERSTOFF sehr viel Emotionen in die gefühlvolle Ballade „(Un)endlich“ und sorgen durch Piano und markanter Melodie für Gänsehaut. Mit dem funkigem Song „Melodie“ finden BITTERSTOFF durch das Einsetzen von Bläsern und den kurzen Rappassagen sowie einem Hauch von Ska- Punk Elementen für einen krönenden Abschluß. Aufgrund meiner geografischen Herkunft habe ich das Privileg, den steirischen Dialekt mühelos zu verstehen. Doch selbst für jene, die nicht aus der Steiermark, dem Burgenland oder Kärnten stammen und mit dem Dialekt weniger vertraut sind, bleibt dies zweitrangig: BITTERSTOFF gelingt es, ihren Songs eine derartige Ausdruckskraft zu verleihen, dass sich ihre Intention allein durch die Musik erschließt. Ihre Zielgruppe umfasst somit den gesamten deutschsprachigen Raum.
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FAZIT:
Sehr interessantes und gut gemachtes Debütalbum, mit tollen Gitarrenriffs, markanten Melodien und einer charmanten Stimme.

Tracklist:
- Zeit
- Spüzeig
- Mei Lebn, mei Spü
- Vertraun
- Neamma traurig
- Mee(h)r sein
- Rotzn
- (Un)endlich
- Aloa
- Müchflip
- Es is Summa
- Melodie
