Bandanalyse, EP Review

SIRIUS CURSE – Time knows no lies – ein EP- Review

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Nach dem Motto back to the roots gründeten sich die aus in der beschaulichen Kleinstadt Rottweil (D) stammenden Sirius Curse im August 2014. Wie der Phönix aus der Asche stiegen sie empor und machten sich  als Band im Underground einen Namen, da die Musiker definitiv keine Anfänger sind. Zunächst ohne große Ambitionen, vielmehr deshalb, weil man Spaß daran hatte gemeinsam Musik zu machen.

Die Debüt-EP Time Knows No Lies ist demnach die logische Konsequenz und spiegelt den aktuellen musikalischen Stand der Band wider. „Back To Heavy Metal Basics“, so könnte die musikalische Grundausrichtung von Sirius Curse beschrieben werden. Sieben kraftvolle Tracks beinhaltet das Debut Time knows no lies, da Rain Time nur als Intro die EP einleitet. Der inoffizielle Opener Loud fordert nicht nur zu geballtem Geräuschepegel auf, sondern beinhaltet markante Riffs, aber  im eher langsamen Midtempo im traditionellen Heavy Metal Takt. In erster Linie erwartet man bei Relax durch das melancholische Intro eine Ballade, interveniert aber dann zu einem typischen Metalsong mit progressiven Einflüssen. Eine Mischung aus Annihilators Alice in hell  im Slowtempo, aber mit Powergesang a la Rick Altzi (Masterplan, Thunderstone) kann man den „Apokalypsenprophezeihungssong“ am besten erklären. Die Tracks Crucified bis The sense sind sehr ähnlich aufgebaut und wiederspiegelt die typische Heavy Metal Basics Attitüde. Bondage überrascht mit Doublebass Fill- Ins und guten Gitarrenriffs. Tiefe Growls oder gar gutturaler Gesang sind auf Time Knows No Lies nicht zu hören.

Gesanglich wurde unterdessen viel Wert auf eingängige Melodien und stimmungsabhängige Modulation gelegt. Generell ist man bei klarem Gesang im Genre Metal eher skeptisch, da es nicht viele Sänger gibt, die diese Technik so beherrschen  dass es professionell und geil  klingt. Peter Hirsch (voc.) beweist mit seiner gewaltigen Stimme, dass er es mit den Großen im Business locker aufnehmen kann. Ab dem 15.03.2021 kann die EP als CD und digital auf jeglichen Streaming- Diensten erworben werden.

Fazit: Sirius Curse lassen den alten Heavy Metal im neuen Gewand wieder aufleben. Vorzügliches Package mit geilen Songs und einem grandiosen Sänger. Einfach Top!!!

https://www.sirius-curse.de/

Tracklist:

1. Rain Time * Intro

2. Loud

3. Relax (It’s War)

4. No Tomorrow

5. Crucified

6. Time Knows No Lies

7. The Sense

8. Bondage

Line-Up:

Andreas Spitznagel –Gitarre

Dominikus Sautermeister – Bassgitarre

Frank Würthner – Gitarre, Begleitgesang

Peter Hirsch – Gesang

Simon Wilde – Schlagzeug

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Olli C

Olli C

Passionierter Motorradfahrer sowie Hobby- Schlagzeuger aus Österreich. Bevorzugt Powermetal, traditionellen Heavy Metal, NWOBHM, Thrash, Melodic Death,Sleeze, Gothic, Symphonic Metal, Glam aber auch Hard Rock. Wirft ein Auge auf Undergroundbands und macht primär Reviews aber auch Interviews. Moderierte früher Metalshows auf diversen Internetplattformen.

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