Album Reviews, Reviews

Silius – Worship To Extinction – Die besseren Avenged Sevenfold – Album Review

silius-worship-to-extinction-die-besseren-avenged-sevenfold-album-review

Genre: Thrash Metal

Land: Österreich

Silius zocken Thrash Metal so weit und so uninteressant für mich, denn Thrash ja nicht unbedingt mein Stammgebiet dar. Nun stellt sich natürlich die Frage wieso ich mir dann diesem Album annehme und genau das schildere ich euch nun.

Wir starten mit dem quasi Titeltrack Worship in das Album, das keine Gefangenen nimmt und ordentlich nach vorne drescht, schnell aber nicht zu hart. Verwundert bin ich mit Einsetzen des Gesangs, ist denn das M. Shadows von Avenged Sevenfold? Ein Gedanke der mir das ganze Album über im Kopf bleibt. Vocals die irgendwo zwischen geschrien und normal gesungen pendeln. Natürlich darf auch kein Gitarrensolo fehlen und auch hier ziehe ich den Vergleich zu A7X und kann durchaus mit dem grandiosen Spiel von Synister Gates mithalten.

Während aber A7X zumindest mit „The Stage“ nicht ansatzweise über die gesamte Albumlänge überzeugend klingt und immer wieder ordentliche Dämpfer verkraften müssen, halten Silius auf ihrem zweiten Album die Qualität durchwegs hoch. Es kommt keine Langeweile auf und jede Nummer hat genug Eigenständigkeit, um für gehörig Abwechslung zu sorgen. Egal ob wütend und schnell (C.U.L.T, Lesson In Blood), mal groovig (Horrorscopes, Abominate) oder mit teils gedrosseltem Tempo (Dance On Your Grave) jede Nummer macht Spaß und lädt zum Abgehen ein.

Etwas aus der Reihe tanzt dann aber der Abschluss mit Drowning. Das ruhig und atmosphärisch startet und die einzige Nummer am Album ist, die wirklich klar gesungene Passagen aufweist, auch wenn dann relativ schnell wieder das Monster losgelassen wird. Zumindest am Anfang wird dieses Biest aber noch erfolgreich gebändigt, nach der Hälfte geht es aber dann wieder eher in die Richtung, die man von den anderen zehn Songs kennt, wenn auch doch mit einem Touch Progression im Sound. Insgesamt eine runde Sache und ein gelungener Abschluss.

Fazit:

Das kam unerwartet. Unerwartet weil ich wirklich total begeistert von der Musik bin. Auch wenn ich vermutlich nicht die direkte Zielgruppe der Kombo bin hatte ich meinen Spaß mit dem Album. Andere werden sicherlich vergleiche mit anderen Bands ziehen, mir erscheinen aber immer wieder Avenged Sevenfold vor Augen und Silius liefern hier definitv besser ab als die Amis es zuletzt taten.

Ich vergebe 9 von 10 Bängs.

neun von zehn

„Worship To Extinction“ erscheint am heutigen 28. August via ROAR!/Soulfood und ist als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich.


Line-Up:

Mario Haui Haueis – Lead Guitar

Ralph Jurschitsch – Drums

Martin Storch – Bass & Vocals

Matthias Thurner – Lead Vocals


Tracklist:

1. Worship

2. C.U.L.T

3. Horrorscopes

4. Abominate

5. Lesson In Blood

6. Dance On Your Grave

7. Venom Baptism

8. Tripping Balls Out

9. Evil Inside

10. Death & Glory

11. Drowning

Share
Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

Danke für deinen Besuch.
Vielleicht willst du uns ja auch auf Facebook kennenlernen?
Danke für dein „Gefällt mir“!

Translate »