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Album Reviews, Reviews

Senses Fail – Hell Is In Your Head – Album Review

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Genre: Pop-Punk, Metalcore, Post-Hardcore

Land: USA

Ich bin leider erst sehr spät auf Senses Fail aufmerksam geworden und habe mich bisher nicht sonderlich darum bemüht, die Diskographie meiner heimischen Sammlung hinzuzufügen. Um den neuen Output der Band um Sänger und Mastermind Buddy Nielsen kann ich aber par tu keinen Bogen machen.

Das letzte Album „If There Is Light, It Will Find You“ war nicht nur im Releasejahr ein Brett für mich, sondern zählt auch zu meinen absoluten Lieblingsalben überhaupt. Ich mochte die Art, wie sie die Songs in einem scheinbar positiven Pop-Punk Mantel gepackt haben und Buddy zu Tränen rührende Geschichte aus seinem Leben erzählte.

Senses Fail zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nicht auf Dauer in eine spezielle Schiene packen lassen. Mal Emo, dann wieder Metalcore, gefolgt von Post-Hardcore und Pop-Punk. Aus diesen Oberbegriffen kann man alles von den Jungs haben. Stellt sich natürlich die Frage, was uns bei „Hell Is In Your Head“ erwartet. Ganz klar wird der Pfad des Vorgänger speziell instrumental wieder verlassen, gesanglich bewegt sich Buddy überwiegend in der Pop-Punk-Richtung.

Gerade wenn etwas härter zu Werke gegangen wird und Buddy dann seine Vocals drüber wirft, haben sie mich total. Auch wenn ich bei weitem nicht alle Alben der Band kenne, erreichen sie mich wie nur wenige Bands es insgesamt schaffen, aber fangen wir mal von vorne an: Das Album wird mit Burial of The Dead eingeleitet. Auch wenn es klar über drei Minuten lang ist, klingt der Track für mich ganz klar wie ein sehr ausgiebiges Intro. Und was für eines. Vom ersten Ton weg bekommen wir ein beklemmendes Gefühl mit. Die Kernaussage: Keiner weiß, wann er sterben wird, wann wir uns das letzte Mal verabschieden. Instrumental gibt Burial of The Dead ganz klar den Härtegrad des Albums vor und auch eine homogene Mischung aus Screams und Cleans dürfen wir in den nächsten Songs erwarten.

Tod ist ein unglaublich zentrales Thema auf dem Album, das in einem Atemzug beängstigend im nächsten versucht aufbauend zu wirken. Klar, Buddy ist selbst Vater. Ganz klar der Grund warum die Hoffnung immer wieder durchschimmert. So wie im überragenden A Game of Chess / End Of The World. Hier singt er: Even When I´m Gone I´ll Always Be Near. Der Song, der mit Worten über den Freitod von zwei Familienmitgliedern einleitet, schafft es gerade mit dem schnellen und harten Drumming zu überzeugen. Kommt der Song vor allem in den Strophen sehr kraftvoll, wird im Refrain mehr auf Groove gesetzt. Ein paar Screams bekommen wir ebenfalls wieder geboten.

Die ersten beiden Tracks stehen sinnbildlich für den Stil des Albums. Oft haben wir Instrumentals, die stark vom Hardcore beeinflusst sind, ergänzt von den Vocals, die direkt aus dem Pop-Punk kommen. Etwas anders kommt für mich Death By Water daher. Klar, an der Formel wird nur minimal was verändert, dennoch werden genau die richtigen Knöpfe gedrückt und man schlielt ganz klar in Richtung Metalcore. Alles sehr melodisch, eine deutlich bessere Mischung zwischen Screams und Cleans als bisher. Und ein Breakdown. Ein verdammter Breakdown, welcher dann auch noch von den genialen Screams, welche von Spencer Charnas (Ice Nine Kills) beigesteuert werden, ausgefüllt wird.

Mit einem leichten Wink gen Hard Rock kommt der Titeltrack Hell Is In Your Head daher. Fängt schon damit an, dass der Fokus auf den groovigen Basslines liegt und auch ein feines Solo den Zuhörer verzaubert. Schöne Abwechslung in einem wieder überaus starkem Song.

Auch wenn mit Grow Away From Me als Abschluss die obligatorische Ballade daher kommt, so schaffen es Senses Fail auch hier wieder den Track als den nötigen Kontrast zu etablieren. Balladen als Ende sind ziemlich 2010 und genau deswegen passt das auch wunderbar, denn wirklich in der Gegenwart angekommen sind die Jungs glaube ich nicht. Und, so viel Ehrlichkeit muss sein, Balladen können sie. Einfach zum Dahinschmelzen.

Fazit:

Senses Fail haben mich wieder gepackt oder viel mehr nie losgelassen. Auch wenn „Hell Is In Your Head“ so gut wie komplett anders als „If There Is Light, It Will Find You“ ist, hat mich der neue Dreher vom ersten Ton weg begeistert. So hangeln sich Senses Fail in meiner persönlichen Fav-Band-Rangliste weiter nach oben.

„Hell Is In Your Head“ macht prinzipiell sicher nichts neu, doch gerade die Art und Weise wie die Jungs um Buddy die verschiedenen Komponenten zusammenfügen, ist einfach wunderbar.

Es ist bedauerlich, dass Senses Fail nie wirklich große Bekanntheit (speziell bei uns) erlangt haben. Sie hätten es aber mit Sicherheit verdient. Wer weiß, vielleicht schaffen sie es ja nun endlich.

Ich vergebe 9,5 von 10 Bängs.

„Hell Is In Your Head“ erschien am 15. Juli via Pure Noise Records und wird als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich sein.


Tracklist:

1. Burial of The Dead

2. A Game of Chess / End Of The World

3. The Fire Sermon

4. I Am Error

5. Death By Water

6. What The Thunder Said

7. Miles To Go

8. Lush Rimbaugh

9. Hell Is In Your Head

10. I´m Sorry I´m Leaving

11. Grow Away From Me


Senses Fail sind:

Buddy Nielsen – Vocals

Gavin Caswell – Guitar

Greg Styliades – Bass

Jason Milbank – Guitar

Steve Carey – Drums


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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