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Album Reviews, Reviews

ROGERS – Rambazamba & Randale – Albumreview

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„Reibereien, Rangeleien – endlich wieder Rogers-Shows
Rotzevoll gibt es Rippenbrüche kostenlos
Regensburg, Rüsselsheim und das Ruhrgebiet
Für uns seid ihr alle gleich – wir machen kein Unterschied!“

So wird man begrüßt, wenn man sich das neue Album von den Rogers anhört. Und man merkt gleich, die Band hat Bock! Der Song geht nicht nur ins Ohr, sondern auch in die Beine. Inhaltlich geht es in dem Titelsong zu dem am 14.04.2023 erscheinenden gleichnamigen Album Rambazamba & Randale um den Zusammenhalt der Gang aus Rogers-Fans, die nicht unterschiedlicher sein können und doch unter dem großen R vereint werden: Rebellinnen, Richterinnen und Rabauken.

Mit Rambazamba & Randale erblickt am 14.04.2023 bereits das fünfte Album der Band das Licht der Welt.

Im November 2022 bekam man mit Komm wir sterben aus den ersten Einblick in die neue Platte. Der Song hat es thematisch direkt in sich. In dem Track vermischt sich ein Gefühl der Ohnmacht mit der Wut auf all‘ die Menschen, die auch in Anbetracht immer größerer Katastrophen weiterhin die Augen verschließen und ihre Ohren zuhalten. So zu⁷ tun als ob, dies scheint für die meisten Menschen inzwischen der Weg zu sein, mit der Dringlichkeit dieses Themas umzugehen. Der ironische Ton des Songs zeigt dabei eine neue Facette im Rogers-Repertoire und wendet sich in seinen Formulierungen nicht gegen eine anonyme Obrigkeit oder politische Gruppierung, sondern schließt uns alle mit ein.

Einen weiteren Eindruck gab es im Vorfeld bereits mit Gute alte Zeit. Die Band selbst sagt über den Song: “Unsere neue Single ‘Gute alte Zeit’ ist eine Liebeserklärung an unser Leben. Unsere anfänglichen Jahre als Freunde und Band, auf die wir dankbar zurückblicken, sowie auf alles, was wir gemeinsam erleben durften und werden. Denn die beste Zeit war und ist für uns immer jetzt.”

Freunde lassen Freunde… Ein Song, über den man sehr viel diskutieren kann. Auf der einen Seite ist das Lied eine Lobeshymne über Freundschaft, andererseits wird mit Zeilen wie „Freunde lassen Freunde keine Bullen werden“ eine klare politische Haltung ausgedrückt. Doch ist es wirklich schlecht, wenn die eigenen Freunde bei der Staatsgewalt arbeiten? Oder sollte man vielleicht froh darüber sein, weil das dann hoffentlich die guten Leute sind, die dazu beitragen ihr Umfeld positiver zu gestalten und auch auf dieser Ebene etwas ändern? So oder so hat der Song auf jeden Fall Ohrwurm- und Mitsing-Potenzial.

In Mein Leben gegen die Wand schwingen deutliche elektronische Einflüsse mit. Was soll ich sagen, ich finde es funktioniert und passt hervorragend. Der raue Sound der Songs wird dadurch ein Stück aufgeweicht. Gleichzeitig ist das Lied super tanzbar und macht Lust auf mehr. Rogers wagen sich damit ein Stück weit aus ihrem bisher bekannten Stil.

Aber mit Kein Respekt für Scheiße, Paris und Oscar geht es direkt zurück zum Altbekannten. Die Songs sind gradlinig, die Wortwahl direkt. Der Sound eingängig. Still sitzen bleiben ist hier fehl am Platz. Die Tracks machen Laune. Wer seinen Frust gegen all die Dinge und Personen ablassen möchte, die ihn ankotzen, ist hier genau richtig.

Mit Nicht so wichtig folgt ein Liebeslied. Aber kein klassisches Kuschel-Liebeslied, sondern in gewohnt rockiger Rogers-Manier.

Aus Versehen greift das Punk-Thema und das Erwachsen-Werden sehr direkt auf. Mit provokativen Fragen werden die gesellschaftlichen Sichtweisen in Frage gestellt. Dieses mag für den einen oder die andere vielleicht ein wenig plakativ wirken. Musikalisch funktioniert der Song hervorragend. Er bleibt im Ohr und ist tanzbar.

Letzten Monat veröffentlichten Rogers den vierten Song des neuen Albums. Zu Arbeiten sagt die Band: „Unsere neue Single behandelt die allgemeinen schwierigen Herausforderungen im Leben – vor allem aber die schwierige Beziehung zwischen dir, deinem Barkeeper, deinem Arbeitsplatz und der unlösbaren Aufgabe dabei noch für Familie, Freunde und Mitmenschen am Start zu sein. Auf einer halbwirklichen ironischen Art und Weise wollen wir zusätzlich auch mal wieder ins Leben rufen, was wirklich stimmt: Arbeit ist scheiße, saufen ist geil!“

5 Sterne gerne wieder bildet einen gelungenen Abschluss von Rambazamba & Randale. Der Refrain lädt zum Mitsingen und Abgehen ein. Diesen Song kann ich mir gut als letzten Song auf der Bühne vorstellen, ein kleines Dankeschön für einen 5-Sterne-Konzertabend.

Fazit: Die Rogers begleiten mich schon, seitdem es die Band gibt bzw. sogar noch davor – damals noch unter dem Namen Jolly Roger. Deshalb haben es neue Alben auch sehr schwer. Meine Angst, dass mich das Album nicht überzeugt, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Rambazamba & Randale hält die gewohnt gute Mischung aus „Auf die Fresse“-Punkrock und stadiontauglichen Rock bereit. Politische Botschaften kommen ebenfalls nicht zu kurz. Kurz und knapp, ein gelungenes Album, welches Live sicher sehr abgeht.

Das Album erscheint am 14.04.2023 über das Label Warner Music. Erhältlich ist es als CD und LP.

Wer spontan ist und die Jungs live sehen möchte hat an folgenden Terminen die Chance dazu:

15.04. Düsseldorf, Stahlwerk

21.04. Dortmund, Junkyard

22.04. Dortmund, Junkyard

Line Up:

Chri Hoffmeier – Gesang, Gitarre

Elias Manikas, Gitarre

Artur Freund – Gesang, Bass

Dominic Sbarcea – Schlagzeug

©DerPakt2023
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Jasmin

Als Musikliebhaberin und leidenschaftliche Konzertgängerin macht Jasmin für uns die Konzerte in Hannover und Umgebung unsicher. Neben Punkrock und Hardcore hört Jasmin Rock und Alternative.

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