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Rise Of The Northstar – Showdown – Ist Hardcore wirklich nur ”hau drauf”? – Album Review

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Land: Frankreich

Genre: Hardcore/Rap Metal

Nach dem Ansturm an persönlichen Lieblingsbands habe ich mich nun dazu entschlossen, mal eine ganz andere Rezension zu schreiben. Die HardcoreFranzosen von Rise Of The Northstar sind nicht mal im nahen Umfeld meiner Komfortzone zu finden. Ich hatte zwar schon zuvor (Musik) von den Rap Metallern gehört, aber in meine Mediathek haben sie es nie geschafft. Kann das neuste Werk ”Showdown” das ändern?

Mit Anthem starten die Franzosen ihre neue Scheibe mit einem Knall. Harte, tiefe Riffs und die Shouts von Sänger Vithia leiten das Album ein. Die Band nutzt den knapp einminütigen Song nicht nur als strukturelles Intro der Platte – auch der Text thematisiert die Rückkehr der Band mit neuer Musik. Titelsong Showdown folgt zugleich mit einem klassischen Hardcore-Breakdown und gerappten Strophen. Die markanten Gangshouts dürfen natürlich nicht fehlen. Gepaart mit dem leicht mitgröhlbaren Refrain ist dieser Song sicherlich das Musterbeispiel für einen typischen “Rise Of The Northstar”-Track. Leider hat Shouter Vithia keine besonders gute Gesangsstimme und scheitert meiner Meinung nach an dem Versuch eines melodischeren Refrains. Das macht den Titelsong, trotz seiner Musterhaftigkeit, zum Tiefpunkt des Albums.

Glücklicherweise bleibt die Platte nicht in diesem Tief: Third Strike hat einen ähnlichen Aufbau wie sein Vorgänger, fährt aber auf einer noch aggressiveren Schiene. Neben Shouts werden auch (durch einen Filter verzerrte) Growls eingesetzt, die dem Song einen Extrakick geben. Außerdem gibt es einen Breakdown mit fiesen Doublebass-Drums. Der Refrain gefällt mir sehr viel besser als im Titelsong. Vor allem weil hier nicht gesungen wird.

Ich glaube ich bin kein großer Hardcore-Fan weil mir das Genre zu einseitig ist. Und die ersten paar Songs von ”Showdown” bestätigen diese These. Jedoch scheint es sich die Band zur Mission gemacht haben, mich im Rest des Albums als vorurteilsbehafteten Idioten dastehen zu lassen, denn die Vielfalt von Rise Of The Northstar entfaltet sich mit jedem Song mehr: Crank It Up wird durch einen musikalisch begleiteten Spoken Word-Part eingeleitet. One Love korrigiert die Fehler des Titelsongs und legt einen gut gesungenen, melodischen Refrain hin und nutzt darüber hinaus noch elektronische Elemente und Metalcore-Einflüsse in den Strophen.

Mit dem fantastischen Clan bringen die Franzosen eine Art Hardcore-Halbballade. Das Intro erinnert musikalisch fast ein wenig an Maidens Fear Of The Dark, im Chorus werden die Gitarren ungewohnt melodisch gespielt und ein richtig echtes Gitarrensolo gibt es auch!

Golden Arrow ist ein weiteres Highlight. Der Song brilliert durch seine Speed Metal-Einflüsse und immer wieder eingeworfenen Gitarrensoli. Closer Rise [ライズ] bringt abermals frischen Wind in das Album. Die Gitarren spielen fast durchgehen dissonant-melodisch und erzeugen so eine episch-melancholische Stimmung, die an Deathcore-Acts wie Shadow Of Intent und deren Songs wie The Prophet’s Beckoning oder The Tartarus Impalement erinnert. Ein solider Refrain setzt dem Rausschmeißer die Krone auf.

Die restlichen Lieder auf Showdown sind akzeptabel bis enttäuschend. Raijin kann erneut als typischer “Rise Of The Northstar”-Track abgestempelt werden und macht nichts falsch, aber auch nichts sonderlich Spannendes. Shogun No Shi ist zwar musikalisch interessant, nimmt sich im Refrain aber ein Beispiel am Titelsong – ein großes Minus für mich.

Mit 10 Songs insgesamt und einer Kürze von unter 40 Minuten ist ”Showdown” sehr kurzweilig und überstrapaziert die Geduld des Hörers nicht. Die Tracklist ist fühlt sich durchdacht an und belohnt somit die Leute, die sich das Album als Ganzes anhören. Trotzdem kann man natürlich leicht einzelne Songs für die Workout-Playlist herauspicken.

Fazit: Auch mit Aussetzern ist ”Showdown” ein mehr als solides Album, das nicht nur Hardcore und Rap vereint, sondern auch innoviert. Fast jeder Song lässt neue Einflüsse von Rise Of The Northstar deutlich werden, wodurch die Platte sehr divers und selten langweilig wird. Mir hat ”Showdown” einen interessanten Einblick in das Hardcore-Genre als solches gegeben, das mehr offenbart, als ich anfangs angenommen hatte. Somit ist die Platte definitiv eine Empfehlung für Fans und Newcomer!

Von mir gibts dafür 7,5 von 10 möglichen Bängs als Gesamtrating. Innerhalb des Genres Hardcore (in dem ich selbst sehr unerfahren bin) hätte das Album bestimmt noch ein paar Bonuspunkte verdient!

“Showdown” erscheint am 7. April 2023 via Atomic Fire Records und ist als CD, LP und digitaler Download erhältlich.

Die Band:

Victor ”Vithia” Leroy – Gesang
Brice ”Evangelion-B” Gauthier – Gitarre
Fabien “Fabulous Fab” Lahaye – Bass
Erwan ”Air One” Menez – Gitarre
Phantom – Schlagzeug

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Elias

Schreiberling aus Leidenschaft, Metal-Enthusiast seit der Schulzeit. Verirrt sich gern in den Tiefen des Prog und bestaunt moderne Ansätze zu Rock und Metal.

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