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Private Sucker – Now here is nowhere – Album Review

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„Hey Ho, let´s go!“ – Dachte ich mir noch so, als ich auf PLAY drücke und die Anlage aufdrehe. Und was aus den Boxen dröhnt ist astreiner Punkrock der Marke Ramones. Und das aus meiner niederbayrischen Heimat Niederbayern. Wir sind ja von Haus aus ein Volk reinster Querulanten (sagt man) – und deshalb liegt uns der Punk wohl im Blut.

Was hier Thomas Kessler und seine beiden Mitstreiter auf ihrer zweiten CD runterrotzen ist ein Partyalbum, das zum pogen nur so einlädt, mitgrölen und Fäuste in die Höhe recken inklusive. Titel wie „I hate you“, „I wanna kill you“ und „Cockporn“ sind einprägsam und bleiben im Gehörgang hängen. Wer hier seine Beine stillhalten kann, ist tot oder taub.

Hier wird der Punk nicht neu erfunden, hier wird er zelebriert. Aber ich denke, das ist von Private Sucker so beabsichtigt. Ihren Helden zu huldigen, ohne sie plump eins zu eins zu kopieren. Man hört, wie oben schon erwähnt, ganz viel Ramones, dazwischen ein wenig NoFX und ein klein wenig Motörhead schwingt auch mit.

Auch die ein/zwei Stellen, wo der Gesang etwas schief und nicht zum Sänger zu passen zu scheint, stören nicht besonders. Denn hey – Es ist ein Punkalbum. Wenn es zu glatt rüberkommt, wäre es keines, sondern schnöder Pop a la Green Day!

Fazit: Ein Partyalbum, das Spaß macht und zum Feiern und Trinken nur so einlädt. Die Einfachheit dieses Albums, das am 24.04 erscheint, ist zur heutigen Zeit genau richtig. Das Leben ist kompliziert genug. „Hey ho, let´s go!“ Für Now here in nowhere gibt es acht von zehn feierwütigen Bängs!

 

Erscheinen wird Now here is nowhere am 24.04.2020 via Rock Zone Records weltweit physisch und digital.

Lineup:

Thomas Kessler – Guitar, Vocals

Dominik Hiergeist – Bass, Vocals

Andreas Velten – Drums

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Christian B

Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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