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Bury Tomorrow – CANNIBAL – Metalcore vom Feinsten – Album Review

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Nachdem das Vorgängeralbum BLACK FLAME 2018 in Deutschland die bisher höchste Chartposition für die Band erreichen konnte (Platz 19), erscheint nun das Nachfolgewerk CANNIBAL. Und es sollte mich wundern, wenn der Charterfolg nicht getoppt werden kann.
Bury Tomorrow setzen auf die bekannte Mischung aus knallharten Riffs kombiniert mit wunderschönen Melodien, was sowohl die thrashähnlichen Vocals als auch die clean gesungenen Parts hervorragend in Szene setzt. Als Beispiel soll hier der Titelsong dienen:

Textlich ist CANNIBAL sicher das persönlichste Album, das die Band bisher produziert hat.  Der sympathische Sänger Dani Winter Bates verarbeitet hier die dunkelsten Momente seines Lebens (z. B. in „Quake“ und „Better Below„), gibt aber auch gleichzeitig der Hoffnung zur Wiederherstellung geistiger Gesundheit Ausdruck.

CANNIBAL zeigt die Band trotz der teilweise etwas düsteren Stimmung in absoluter Höchstform.
Präzises Riffing, hymnische Refrains und technische Perfektion zeichnen das Album aus, was man in  bandtypischen Songs wie „Imposter“ und „God & Machines“ sehr schön nachhören kann.
Dazu kommt eine nahezu perfekte Produktion von Dan Weller (der auch schon BLACK FLAME in Szene gesetzt hat), der die Stärken der Band mit einem tollen Sound versehen hat, was das Album schon in die Nähe eines Metalcore-Referenzalbums rückt.

Bury Tomorrow werden mit CANNIBAL sicher ihren erfolgreichen Weg fortsetzen und demnächst auch größere Hallen füllen können, zumal das erfolgreiche Vorgängeralbum bereits eine solide Fanbase schaffen konnte. Was die Band bei den zumeist ausverkauften Headlinershows im vergangenen Frühjahr eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte.

Fazit: Ein Metalcore-Album, wie es sein muss. Für mich schon jetzt eines der Highlights des Jahres, darum gibt es von mir die volle Punktzahl.

 

CANNIBAL erscheint am 3. April auf Music For Nations / Sony.

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Jörg

Jörg

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