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Princess Goes To The Butterfly Museum – Thanks For Coming – Album Review

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Genre: Electronica, Alternative Rock, Space Rock, Avantgarde

Land: USA

Credit: Paul Storey

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nicht eine Folge der erfolgreichen und wohlbekannten Serie Dexter gesehen habe, auch wenn Dexter der einzige Anknüpfungspunkt beim Thema Princess Goes To The Butterfly Museum ist. Dies ist nämlich die Band, in der Michael C. Hall seine Stimme zum Besten gibt. Das auch nicht zum ersten Mal, so ist Michael auch als Musical Darsteller sehr erfolgreich. Dadurch lernte er auch seine beiden Mitstreiter Matt Katz-Bohen und Peter Yanowitz kennen.

Das Trio in eine musikalische Schublade zu packen, ist schon schwer. Die Musik wird hauptsächlich von Keys und dem melancholischen Vocals getragen. Ein großes Thema ist auch der Spannungsbogen, der vom Intro weg sehr gekonnt aufgebaut und nie merklich durchbrochen wird. Über weite Strecken klingt „Thanks For Coming“ wie ein Soundtrack zu einem futuristischen Film und erinnert in punkto Dramaturgie bisweilen immer wieder an „Easy To Find“ von The National, aber auch an „Blackstar“ von David Bowie.

Alleine das sehr minimalistisch gehaltenen Intro, das sich über knapp 1,5 Minuten immer wieder schrittweise aufbaut und dann äußerst gelungen in Bombed Out Sites mündet, packt mich sofort und ist für mich auch gleich eines der Highlights. Electronica, gespickt mit einer Prise Space Rock und etwas Alternative – und fertig ist ein entspannter Klangteppich, über den die Vocals wie ein Seidentuch drübergelegt werden.

Im Stil von Bombed Out Sites geht es dann größtenteils weiter. Mal elektronischer, mal rockiger und gelegentlich auch mit einem guten Groove. Musikalisch zeugen die Songs aber immer von sehr guter Qualität und lassen es dem geneigten Hörer nicht langweilig werden.

Wie gesagt, stilistisch hat das Trio ihren Sound ganz klar gefunden. Eine Nummer, die aber dennoch heraussticht, ist Angela Peacock. Der Song mit dem wenigsten Electro Anteil ist deutliche rockiger. Aber auch, wenn der Stil in gewisser Weise vom Rest abweicht, fügt sich Angela Peacock trotz dessen wunderbar in das Album ein.

Fazit:

„Thanks For Coming“ ist kein Album für zwischendurch, sondern Musik, um in eine fremde Welt abzutauchen. Lässt man sich auf den interessanten Sound der Band ein, kann man sicherlich seinen Spaß an den Songs haben.

Ich hatte Spaß und vergebe daher 8 von 10 Bängs.

acht von zehn

„Thanks For Coming“ erscheint digital am 12. Februar und am 7. Mai auf CD und Vinyl via Morpho Music/Red Eye Distribution.


Line-Up:

Michael C. Hall – Vocals

Matt Katz-Bohen – Keyboard

Peter Yanowitz – Drums


Tracklist:

1. Intro

2. Bombed Out Sites

3. Nevertheless

4. Thanks For Coming

5. Too Cool To Care

6. Armageddon Suite

7. Moodarama

8. Eat An Eraser

9. The Deeper Down

10. Sideways

11. Angela Peacock

12. Airhead

13. Tomorrows Screams

Bonus Track: Cruel World


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verlobt, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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