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Cuffed Up – Cuffed Up – EP Review

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Genre: Alternative Rock, Garage Rock, Indie, Punk

Land: USA

Credit: Ana Karotkaya-Landsape

Schon beinahe ein Jahr ist nun die selbstbetitelte EP der US Amerikaner von Cuffed Up digital verfügbar und es dauert es nicht mehr lange, bis Vinyl Fans ebenfalls in den Genuss kommen, das Werk der Band auf den Dreher zu legen. Stellt sich nur die Frage, ob die EP ihr Geld wert sein wird.

Der Opener Small Town Kid wird von einem feinen Riff und solidem Drumming eingeleitet, bis die männlichen Vocals einsetzen und ich im ersten Moment total an Placebo denken muss. Im Refrain wird dann die Symbiose aus weiblichen und männlichen Vocals eingegangen, dem ein Alternative Rock Konstrukt als Nährboden dient.

Verträumt geht es bei French Exit weiter, welches gesanglich den Fokus auf die wunderschöne Stimme von Sapphire legt. Groovige Basslines, relaxtes Drumming und atmosphärisch verträumte Riffs gehen Hand in Hand mit der zerbrechlich wirkenden Stimme der Sängerin, die leicht aus dem Hintergrund ertönt und den Instrumenten so Platz zum Wirken lässt.

Was könnte man von einem Song wie Danger, Danger erwarten? Dreck und harten Sound, finde ich. Beides bietet der bereits vorletzte Track, der über weite Strecken eine Mischung aus Garage Rock und Punk ist. Während wir in French Exit nur die Stimme von Sapphire zuhören bekamen, ertönt im dritten Song nun nur die Stimme von Ralph. Und damit zeigen sich auch die Stärken und Schwächen der Band. Einzeln sind die beiden Vocalists gut, zusammen aber noch viel besser. So bleibt Danger, Danger nur eine coole rockige Nummer ohne großen Wiedererkennungswert.

Anders ist es dann aber beim abschließenden Mother/Father. Instrumental eine Mischung aus dem bisher gehörten mit einer Koexistenz in den Vocals. So sollte es weiter sein, trotzdem kann auch diese Nummer mich nicht mehr wirklich packen. Hier wäre vielleicht etwas weniger Abwechslung im Sound deutlich mehr gewesen.

Fazit:

Cuffed Up haben sicherlich ihre Qualitäten, das kann man ohne Frage bestätigen. Der Soundmix gefällt mir hier aber nicht besonders. Immer wieder musste ich beim Hören der Tracks an The Subways denken und diese würde ich im Zweifelsfall auch ganz klar als Original bevorzugen.

Die EP ist ein bemühtes Werk mit ordentlich Luft nach oben.

Ich vergebe 6 von 10 Bängs.

sechs von zehn

„Cuffed Up“ ist digital bereits erhältlich und erscheint am 12. Februar via Hassle Records noch auf Vinyl.


Line-Up:

Sapphire Jewell – Guitar/Vocals

Ralph Torrefranca – Guitar/Vocals

Joe Liptock – Drums

Vic Ordonez – Bass


Tracklist:

1. Small Kid Town

2. French Exit

3. Danger, Danger

4. Mother/Father


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Patrick

Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verlobt, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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