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Pressure – Path Of A Shadow – Ein Album Review

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Genre: Heavy Metal/Hard Rock

Zu Anbeginn jener Zeit stand das Intro, und dieses kann dann schon mal 11 Minuten und 39 Sekunden dauern. Dieses will uns, mit einer sehr heroischen Erzählstimme, auf das einstimmen, was uns auf Path Of A Schadow erwartet. Was das angeht habe ich schon Kürzeres und Nervenderes gehört, aber es zieht sich schon ein wenig, bis es richtig los geht.

Hat man das dann überstanden wird man aber mit einer bunten Tüte, bestehende aus Heavy Metal, Stadion Rock, Pop, Schwedisch, Englisch und Deutsch, unterhalten. Mit einem guten Gespür für Melodien, die einem im Kopf hängen bleiben, gehen die Schweden bei ihrem Debut Album ans Werk.

Gutes Beispiel dafür ist Ösârbar/Untouchable (einige Titel auf dem Album sind einmal als schwedische und einmal in englischer Sprache drauf), der Song erinnert schon sehr an Bon Jovi zu deren besten Zeiten. Genauso wie die Ballade Var Är Du Nu/Where are you now – Herzschmerz pur.

Es gibt aber auch genug Musik, die schön nach vorne rockt: Da hätten wir Vad Du Ser/What You See oder auch Ännu Mer (keine englische Version), die Spaß machen. Bratende Gitarren zu der über allem thronenden, epischen Stimme von Olof Jönsson, die sehr variabel die Texte der Band intoniert. Ein angenehmes, meist im mittleren Bereich agierendes Organ.

Laut Pressetext sollten hier Fans von Metallica und Accept auf ihre Kosten kommen. Ich weiß ja nicht, welcher kompetente Mensch dieses rausgehört haben will, aber da muss ich widersprechen. Vor allem Metallica kann ich hier nirgends finden. Was mich jetzt zur härtesten Nummer auf dem Album bringt: Komm Her, die interessanterweise auf Deutsch gesungen wird. Mit dem deutlichen Akzent und der Betonung ist das schon sehr gewöhnungsbedürftig, hat aber nach ein paar Durchläufen einen gewissen Charme. Sollte ich die Band mal treffen dürfen, muss ich fragen, ob sie Deutsch für diesen Song wegen der „harten“ Aussprache gewählt haben.

Fazit: Wer ein Faible für klassische Heavy Metal Trademarks, vermischt mit geschicktem Popeinfluss hat, sollte unbedingt ein Ohr bei Path Of A Shadow riskieren. Von mir bekommen Pressure hierfür 8,5 von 10 Bängs!

Das Album ist am 7. Mai als Eigenrelease erschienen.

Line Up:

Olof Jönsson – Vocals

Emil Salling – Guitars and stage tech

Simon Forsell – Lead guitar and backing vocals

Tracklist:

Path Of The Shadow

Vad Du Ser (Är Vad Du Fâr)

Ingen Som Hör Dig

Osârbar

Nere Men Inte Död

Ännu Mer

Skuggan

Komm Her

Var Är Du Nu

What You See (Is What You Get)

No One Can Hear You

Untouchable

Beaten But Not Dead

The Shadow

Where Are You Now

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Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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