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Modern Fireworks – Live Session – Live Review

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Die drei Songs stammen aus der Ende 2020 erschienen EP namens „Closure“. Im Gegensatz zur veröffentlichten Version, bei welchem die Songs teilweise mit ganzer Band arrangiert wurden, zeigt Singer-Songwriter Daniel Stach hier in sehr intimer Art und Weise, dass die Songs auch ganz ohne Bandbegleitung funktionieren.

Neben den beiden Singles Tired Eyes und Lighthouse, bei welchen Beziehungskonflikte und emotionale Krisen sowie das Gefühl einer ganz besonderen Beziehung bzw. Freundschaft zwischen zwei Menschen thematisiert werden, ist auch der Song All The Stars Teil der Live Session.

Der ruhigste Song der Platte ist gleichzeitig auch ein ganz besonders emotionaler, melancholischer und wichtiger Song, in welchem Daniel den Verlust einer sehr nahestehenden Person verarbeitet. Die intime Atmosphäre der Live Session bietet dem Hörer hier den perfekten Rahmen, um sich ganz in diesem Song und den Lyrics zu verlieren.

Musikalisch bekommen wir, was wir hoffentlich auch in realer Form geboten bekommen. Denn auch wenn eine ganze Band im Hintergrund stark ist, so steht es dem Sound von Daniel unglaublich gut, dass die Session nur auf seine Stimme und Akustikgitarre setzt. Was die (leider zu kurze) Session auch noch mal sehr sympathisch macht, ist das nicht einfach die drei Songs in einer schön zusammengeschnittenen Einstellung gezeigt werden, sondern man auch beobachten kann, wie Daniel die Gitarre nach den Songs umstimmt. Nur eine Kleinigkeit, die mir aber unfassbar gut gefällt.

Gesanglich sind die Live Versionen ebenso zum Dahinschmelzen wie die Studioversionen. Gerade All The Stars geht enorm unter die Haut und erwischt mich dann doch noch mal hart. Einfach schön, wenn Musik das schafft, was sie soll: Die Menschen erreichen.

Die schön in Szene gesetzte Session könnt ihr seit heute auf YouTube sehen. Nun bleibt nur noch zu hoffen, das sie es zumindest noch auf die diversen Streamingportalen schafft.

Fotocredit: Dominik Hupf

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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verlobt, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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