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Album Reviews, Reviews

Me & Reas – Bittersweet – Album Review

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Genre: Indie-Folk

Land: Deutschland

Am Freitag erblickt das bereits dritte Album von Me & Reas das Licht der Musikwelt und wisst ihr was? Ich kannte die Band bis zum Release der Single Thirty gar nicht. Eine Schande? Absolut, deshalb jetzt druckfrisch aus meinem Hirn die Review zum dritten Werk der Nürnberger.

Per Definition wird Indie-Folk gezockt und das trifft es eigentlich schon mal ganz gut. Musikalisch locker flockig und eigentlich schon viel zu offen für die Jahreszeit. Eingeleitet wird das Album schon von einem richtigen Hit. All Your Love, das mich zumindest Phasenweise an Mumford & Sons erinnert zeigt schon was wir auf den insgesamt elf neuen Tracks erwarten dürfen und obendrauf ist dies auch gleich das erste Feature des Drehers, hier mit Shoreline (die bekanntlich selbst schon ein starkes neues Album veröffentlicht haben, hier mehr dazu). Wie schon erwähnt locker flockig und einfach mal zum Abschalten. Die Drums bekommen immer wieder gut Platz und Riffs im Stile von Two Door Cinema Club graben sich ähnlich in die Gehörgänge wie die wunderbaren Vocals, die stets eine gewisse Melancholie ausstrahlen.

Der Ton der restlichen Songs ist ähnlich gehalten, aber schlecht ist das nicht. So wirkt „Bittersweet“ wie aus einem Guss und macht die ganze Sache einfach angenehm rund. Auch das schon doch relativ früh die Geschwindigkeit etwas gedrosselt passt super. Gut platziert nach The Journey (Revisited) um genau zu sein. Das passt in soweit einfach gut weil The Journey (Revisited) tatsächlich die neu Version eines schon älteren Songs ist. Die im Original dominanten Gangvocals wurden drastisch reduziert und sind nur noch im Hintergrund zu hören. Das Original wird vor allem für Fans sicher seinen Charme nicht verlieren, die Frischzellenkur war aber meiner Meinung nach wahrlich nicht schlecht und gut gewählt.

Ganz besonders gecatcht hat mich aber wegen dem Openningriff Subway Talks. Mit einer deutlichen Ähnlichkeit zu I Don´t Mind von Defeater (bis heute mein Favorit der Hardcore Band) leitet die Gitarre einen angenehm zurück genommenen Song ein der mich vor allem wegen den Gangvocals und den Clap Hands mitreißen kann.  Doch Bittersweet bietet eben noch mehr. So wie das extrem an Passenger erinnernde Alarm Clock, das leicht funkig punkige All That Bad oder auch das wunderschön verträumte Seats For One Drinks For Two.

Kurz vor dem Ende steht mit Recommendation die „obligatorische“ Pianoballade an, könnte man denken, doch Me & Reas schaffen es, unterlegt mit Streichern und Zweistimmigkeit, dann doch etwas besonderes aus der Ballade zu machen. Natürlich im Kern eine Ballade, aber im Kern auch eine Indie-Folk Nummer und so ehrlich muss man einfach auch manchmal sein: Recommendation ist einfach schön. Punkt.

Das abschließende Expiration Date ist dann wieder schneller und etwas lauter. Auch wenn er doch im Kontrast zur Ballade steht schaffen es Me & Reas so ihr Album gelungen abzuschließen.

Also zumindest fast, denn mit The Misjudgement (Live) und The Felony (live) haben es zwei Livesongs als Bonus aufs Album geschafft. Hadert ihr noch ob ihr euch Tickets für eine Me & Reas Show holen sollt, dann hört am besten einfach in diese beiden Tracks rein.

Fazit:

„Bittersweet“ geht schnell ins Ohr bleibt da und wartet schon jetzt auf die warme Sonne von Frühling und Sommer. Wir bekommen ein Album das vielleicht nicht sonderlich viel Abwechslung bietet aber schön ist und in der heutigen Zeit ist das schon sehr viel wert.

Ich vergebe 7,5 von 10 Bängs.

„Bittersweet“ erscheint am 4. März via Uncle M Music und wird als Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich sein.


Tracklist:

1. All Your Love feat. Shoreline

2. Hang Up

3. Confessions feat. Austin Lucas

4. Thirty feat. Matze Rossi

5. The Journey (Revisited)

6. Subway Talks

7. Alarm Clock

8. All That Bad

9. Best Regards

10. Seats For One Drinks For Two

11. Recommendation

12. Expiration Date

13. The Misjudgement (Live)

14. The Felony (Live)


Me & Reas sind:

Andreas Leopold Jäger

Manuel Weimann

Benjamin Baumann

Nils Kohl

Sören Breitkreutz


ME AND REAS 2022
26.02.22 DE – Ansbach – Ansbacher Kammerspiele 
19.03.22 DE – Nürnberg – Club Stereo / SOLD OUT
24.03.22 DE – Bamberg – Liveclub
25.03.22 DE – Göttingen – Nörgelbuff
26.03.22 DE – Stuttgart – Im Wizemann 
14.04.22 DE – Berlin – Badehaus
15.04.22 DE – Kassel – Franz Ulrich
16.04.22 DE – Kiel – Prinz Willy
21.04.22 DE – Hamburg – Cascadas
22.04.22 DE – Würzburg – Kellerperle
23.04.22 DE – Erlangen – Ewerk
27.04.22 DE – Hannover – Chez Heinz
29.04.22 DE – Köln – Die Wohngemeinschaft
07.05.22 DE – Bayreuth – Glashaus
02.07.22 DE – Nürnberg – Katharinenruine / Me & Reas & Friends Festival


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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