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Album Reviews, Reviews

Max Roxton – The Voice Within – Album Review

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Genre: Alternative Metal, Modern Hard Rock, Modern Metal, Nu Rock, Nu Metal

Land: Deutschland

Ich gebe nicht wirklich was auf Auszeichnungen und Preisträger, daher ist auch nicht die Tatsache, dass Max ein preisgekrönter Sänger ist der Grund, dass ich das Werk von Max verfolge, sondern schlicht und einfach weil er ein absolut starker Musiker ist. Wir haben schon so manche Single von ihm geboten bekommen. Seine Komfortzone vom Modernen Hard Rock hat er aber bisher nur sehr selten verlassen. Die Angst, dass sein Debut Album daher eintönig werden könnte, ist sicherlich keine unberechtigte, aber eine Angst die sich nie bestätigt.

Nach den klassischen Songs Center of the Universe (klassischer Moderner Hard Rock), The Voice Within (der Longtrack des Albums) und Head Under Water (die Lagerfeuerballade) zeigt schon der Opener I´m Back in welche Richtung wir hier gehen. Diese Richtung ackert eigentlich alle nennenswerten Genre des Metals ab, ohne zu aufgesetzt zu klingen. So schleudert uns I´m Back in den Strophen spaceige Riffs um die Ohren, die etwas aus dem Hintergrund heraus agieren und so ohne sich aufzuzwängen eine leicht abgedrehte Stimmung erzeugen. Im Refrain bekommen wir jedoch eine waschechte Alternative Metal-Nummer geboten. Hier werden alle Instrumente auf ausgeklügelte Art und Weise malträtiert. Auch gesanglich zeigt uns Max wieder einmal eine andere Seite und haut uns seine feinen Screams in die Fresse. Als Opener top, auch wenn ich an dieser Stelle etwas spoilern muss. Insgesamt ist I´m Back einer der schwächeren Tracks.

Wie wir ja wissen ist „The Voice Within“ 100% Max Roxton. Alles was wir hören, abgesehen von seinen Feature-Gästen, hat er allein auf die Beine gestellt. Umso beachtlicher ist die kreative Vielfalt seines Debuts. So geht er bereits bei Decay wieder unerwartet hart an die Sache ran. Mit Hard Rock hat das hier nix mehr zutun, stattdessen schleichen sich hier schon erste Gedanken an Avenged Sevenfold ein. Harte Riffs, Screams im Pre-Chorus und insgesamt eine schon deutlich düstere Stimmung zeichnen Decay aus.

Aber nichts gegen den meiner Meinung nach besten Song des Albums und folglich für mich auch der beste Max Roxton Song: Misty Places. Wo ich in Decay nur gering den Einfluss von A7X heraus hören konnte versprüht Misty Places das Gefühl, das ich beim gesamten „Nightmare“-Album hatte. Dunkel, bedrückend und von Schmerz zerfressen. Obendrein erinnern die Vocals teils extrem an Serj Tankian (System Of A Down), was dem Track noch mehr Substanz verleiht. Nachdem bereits bedrohlich wirkenden Intro, verleiht vor allem das Drumming dem Sound das was A7X Jahre lang ausmachte. Irgendwie schafft es Max also den besten Avenged Sevenfold-Song seit Jahren zu produzieren. Ich liebe die Tempowechsel in den einzelnen Parts und wie klar und beruhigend seine Vocals gerade im Refrain wirken. Wie auch schon in I´m Back und Decay werden uns auch dieses Mal wieder einige Screams kredenzt, kombiniert mit verstörenden Schreien lässt speziell dieser Part tief in die lyrische Welt von Max blicken. This Misty Places Killing Me, schreit er gerade in der letzten Minute immer wieder aus dem Hintergrund, zum Teil so intensiv das man sogar ein leichtes Brechen in den Vocals heraushört.

Bisher ist „The Voice Within“ gespickt von hartem Topak und so ist erfrischend, dass Within Your Mind mit deutlich hellerem Sound besticht. Gerade der Leitriff, der sich durch die ganze Nummer zieht, könnte so auch von einer Ska-Band kommen und gefällt mir im Kontrast unglaublich gut. Was gibt es sonst zu sagen? Wie Center of the Universe ein eher klassischer Track, wie man sie von Max kennt und schätzt. Auf Experimente wird verzichtet und auch das passt nach einer Nummer wie Misty Places wunderbar.

Generell kann man sagen, dass die klassischeren Tracks ganz klar das Hörvergnügen intensivieren und die Ohren für Experimente frei blasen. Experimente wie sie auch wieder in Masquerade zu hören sind. Ein bluesiges Intro leitet einen Hybrid aus Rage Against The Machine und Limp Bizkit, mit Versatzstücken von KoRn ein. Hier hat sich Max klar von der Nu Metal-Strömung beeinflussen lassen. Bedeutet, wir bekommen gerappte Vocals im Pre-Chorus (oder ist es doch schon der Refrain?). Instrumental kommen immer wieder KoRn-Vibes auf, obendrauf hört man hier Liz Ivy, die schon bei mehreren Songs Vocals beigesteuert hat deutlic,h besser heraus als in etwa bei Misty Places.

Neben Misty Places haute mich Satellite vom ersten Ton weg total um. Aber was macht Satellite für mich so besonders? Ohne Frage ist dies sicherlich der groovigste der 12 Tracks, ansonsten ist Satellite tatsächlich ein eher klassischer Song, der gerade durch seine instrumental ruhigen Strophen und dem im Kontrast stehenden lauten und harten Refrain unglaublich Spaß macht. Obendrein sorgt der Track auch für den Lacher des Albums, welchen ich aber nicht verraten möchte. Hört es euch einfach an.

Bevor uns die bereits bekannten Single schön langsam auf das Ende vorbereiten, kommt mit Riot ein wieder klar im Hard Rock verankerter Track. In diesem stellt Max vor allem seine gesangliche Klasse unter Beweis und singt sich auf eine Stufe mit Tremonti oder Alter Bridge. Dass Max hier wirklich daheim ist hört man mit jedem Ton.

Mit Never Again steht uns nun bereits der vorletzte Song ins Haus, der sich wie auch Riot und Satellite in die Kategorie Hard Rock einteilen lässt. Never Again sticht aber mit seinem starken Fokus auf die Gitarre heraus, welcher in dem einen oder anderen Solo hinausläuft.

Den Abschluss bildet nun Now I Understand. Ein Song, der etwas schwerer zugänglich ist und mich total an Alice In Chains und Shinedown denken lässt. Gerade Second Chance kommt mir beim Hören der hoch emotionalen Halbballade immer wieder in den Sinn. So endet „The Voice Within“ ganz klar nicht so laut wie es begonnen hat und lässt uns vor allem mit einem nachdenklichen Song zurück, der wie gewohnt gespickt von musikalischer Raffinesse einen mehr als würdigen Abschluss bildet.

Fazit:

Bravo, einfach nur bravo, was du hier geschaffen hast Max!

„The Voice Within“ ist ein weiteres Zeugnis für die unfassbar hohe Qualität die uns deutschsprachige KünstlerInnen näher bringen. Ein Album mit dem sich Max ohne Frage mit den Großen der Szene messen kann und auch sollte. Er ist nicht einfach so ein Deutscher, der netten Hard Rock macht, Max ist ein unfassbar talentierter Musiker, der dem Hard Rock einen neuen Anstrich gibt und sein eigenes Ding macht.

Klar zieht man Parallelen zu anderen Bands, was von mir aber in den meisten Fällen immer ein Lob ist. Obendrauf ist „The Voice Within“, für mich, das beste Avenged Sevenfold-Album seit „Nightmare“ ohne ein Album besagter Band zu sein. Die Atmosphäre von „Nightmare“ war für mich bis zum Hören von „The Voice Within“ unerreicht. Danke Max. Mach weiter so!

Ich vergebe 9,5 von 10 Bängs und eine dringende Kaufempfehlung für Musikliebhaber!


Tracklist:

1. I´m Back

2. Center of the Universe

3. Decay

4. Misty Places feat. Liz Ivy

5. Within Your Mind feat. Liz Ivy & Brian K. Murphy Jr.

6. Masquerade feat. Liz Ivy & Aaron Buchner

7. Satellite

8. Riot feat. Liz Ivy

9. The Voice Within

10. Head Under Water

11. Never Again

12. Now I Understand


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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